51. Juan Gelman †

Der argentinisch-mexikanische Dichter Juan Gelman starb am Dienstag nachmittag im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt.

Gelman wurde am 3. Mai 1930 in Villa Crespo/ Buenos Aires geboren und ging wegen der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) ins Exil nach Italien, Frankreich und schließlich Mexiko.

Er erhielt den Nationalen Lyrikpreis in Argentinien (Premio Nacional de Poesía, 1997); den Juan Rulfo-Preis (2000); den Ibero-Amerikanischen Lyrikpreis Ramón López Velarde (2004); die Ibero-Amerikanischen Lyrikpreise Reina Sofía und Pablo Neruda (2004) und den Cervantes-Preis (2007).

Gelman erzählte, wie ihm sein älterer Bruder, der in der Ukraine geboren wurde, in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts Gedichte von Puschkin auf Russisch vortrug. „Obwohl ich nichts verstand, fesselte mich die Musikalität und der Rhythmus, so begann meine literarische Bildung.“

Zu seinen Werken gehören die folgenden Titel: Violín y otras cuestiones (1956), Cólera buey (1965), Los poemas de Sidney West (1969), Carta Abierta (1980), Bajo la lluvia ajena (1980), Hacia el Sur (1982), y Eso (1983-1984). / La Jornada

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