92. Der Vorteil von Berlin

Im Frühjahr 2013 erschien eine von dem Schriftsteller und Literaturkritiker Erik Lindner herausgegebene Ausgabe der Literaturzeitschrift Terras mit Fokus auf Berlin als neues Zentrum deutscher Lyrik. Zwei bekannte Berliner Lyriker, Ulf Stolterfoht und Marion Poschmann, werden von ihren Übersetzern Ton Naaijkens und Erik de Smedt vorgestellt und aus ihren Gedichte lesen. Berlinkenner Erik Lindner moderiert die Begegnungen.

„Der Vorteil von Berlin, so der Ire Matthew Sweeney, ist, dass man nicht zwischen Mainstream und Avantgarde unterscheidet. Das verschafft Raum. Während meines  einjährigen Aufenthaltes in Berlin hat es mir gefallen, wie sehr die Gegenwartslyrik auch außerhalb ihres Zielpublikums gelesen wird. Es hat mir den Eindruck vermittelt, dass Lyriker weniger in einer Nische eingeschlossen leben, dass ihr Beruf ernst genommen wird. Zugleich entscheidet sich eine große Anzahl moderner Lyriker rabiat für kleinere Herausgeber. In dieser Ausgabe präsentieren wir zehn Lyriker, die in Berlin leben und arbeiten. Ich denke, dass jeder Einzelne von ihnen etwas über Berlin erzählen kann, das wir als Besucher nicht so rasch selbst finden können“, so Erik Lindner im Vorwort zu Terras (04/2013).

Bei der Präsentation von Terras 04 in Antwerpen und Gent lesen die beiden in Berlin ansässigen Lyriker Marion Poschmann und Ulf Stolterfoht gemeinsam mit ihren niederländischen Übersetzern Erik de Smedt und Ton Naaijkens.

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