Schlagwort: L&Poe-Anthologie

10. Ellipsonnet

Eine Kombination von mathematischem und visuellem Gedicht: Louis Zukofskys „Ellipsonett“ Unter dem angegebenen Link finden sich more „mathexpressive poems“.

9. Bureau of Public Secrets

“Translations of Sappho, until recent years, have been fantastically inappropriate. . . . Today a sufficient number of literal translations by modern poets may enable the reader of English to envelop Sappho and measure her as we do distant stars by triangulation from more… Continue Reading „9. Bureau of Public Secrets“

5. Moon and The Pleiades

Moon and The Pleiades go down. Midnight and the tryst pass by, I, though, lie Alone. (Aaron Poochigian) Moon has set and Pleiades: middle night, the hour goes by, alone I lie. (Anne Carson: If not, Winter. Fragments of Sappho. New York: Vintage Books,… Continue Reading „5. Moon and The Pleiades“

4. Sommerlied

zum Junianfang, im Gedenken an Johannes, Inge, Uwe, Georg, Wolfgang, Thomas, Michael, Ernst, Sarah und all die anderen sommerlied wir sind die menschen auf den wiesen bald sind wir menschen unter den wiesen und werden wiesen, und werden wald das wird ein heiterer landaufenthalt… Continue Reading „4. Sommerlied“

109. Resumé

Resumé Bis heute kein einziger Seepapagei in meinen vielen Gedichten (Stattdessen schon wieder’n Dutzend Fadennudeln im Bart); Auch dem Sabberlatz nicht das ärmste Denkmal gesetzt in Vers oder Prosa, So wenig wie der Elbe-Schiffahrt oder der Karpfenernte bei Peitz. Geschiebemergel dagegen ja!, fast zu häufig… Continue Reading „109. Resumé“

77. When I was young

Rita Dove Singsong When I was young, the moon spoke in riddles and the stars rhymed. I was a new toy waiting for my owner to pick me up. When I was young, I ran the day to its knees. There were trees to… Continue Reading „77. When I was young“

76. Klagruf

Sarah Kirsch (1935-2013 ) Zwei Gedichte Klagruf Weh mein schneeweißer Traber Mit den Steinkohlenaugen Der perlendurchflochtenen Mähne Den sehr weichen Nüstern Dem schöngewaltigen Schatten Ging durch! Lief Drei Abende weit war nicht zu bewegen Heimzukehren. Nahm das Heu nicht Wahllos fraß er die Spreu… Continue Reading „76. Klagruf“

21. Rain Event One

Flüstere solange bis es regnet. Aus: Jerome Rothenberg, Harris Lenowitz (Ed.): Exiled in the Word: Poems & Other Visions of the Jews from Tribal Times to Present. With Commentaries by Jerome Rothenberg. Port Townsend, Washington: Copper Canyon Press, 1989, S. 247 Verschiedene Quellen, z.B.: The… Continue Reading „21. Rain Event One“

20. Word Events

Lies einen Vers. Lies jedes Wort rückwärts. Lies den ganzen Vers rückwärts. Aus einer Beschreibung in J. Trachtenberg, Jewish Magic and Superstition. New York: Atheneum, 1939, 1970, p. 111. Gefunden in: Jerome Rothenberg, Harris Lenowitz (Ed.): Exiled in the Word: Poems & Other Visions… Continue Reading „20. Word Events“

1. No obligation

A Man Said to the Universe Stephen Crane (1871–1900) A man said to the universe: “Sir, I exist!“ “However,” replied the universe, “The fact has not created in me “A sense of obligation.”

105. Grün übersetzen

NOTA IMPORTANTE El uso de traducciones automáticas suele dar resultados inesperados. Wichtiger Hinweis:  Die Benutzung automatischer Übersetzung kann zu unerwarteten Ergebnissen führen sagt eine Seite, die ein Gedicht von Federico García Lorca als Songtext veröffentlicht: Verde que te quiero verde verde viento verdes ramas el… Continue Reading „105. Grün übersetzen“

75. Meine Anthologie 85: Cyrus Atabay

Cyrus Atabay, Der Osten sagte zu dir DER OSTEN sagte zu dir erzähl mir deine Herkunft der Westen sagte zu dir erzähl mir deine Wandlung doch der eine ließ dich nicht der andere fiel dir ins Wort Laßt dem Alten sein graues Haar er… Continue Reading „75. Meine Anthologie 85: Cyrus Atabay“

67. Schattenliebe

Zu den Feinheiten  von Novalis‘ Gedicht gehört das Wort Sonnenschein in der Zeile: „Uns barg der Wald vor Sonnenschein“. Das Wiederlesen bringt mich auf einen allerliebsten und denkwürdigen philologischen Fehler. Heinrich Heine, der in Paris lebte und liebte, wollte nach dem Erfolg seines „Buchs der… Continue Reading „67. Schattenliebe“

66. Wie mir geschah

Novalis hat es faustdick ich sag mal hinter den Ohren. Aus: Novalis Schriften, Band 2 Hrsg. Friedrich von Schlegel In der Buchhandlung der Realschule, 1802 Download

67. Prüfen und Aufbrechen

Das Gedicht natürlich. Einzelgedicht, Zyklus, Buch, Reihe. Aber manchmal sind es kleinere Einheiten. Das Konzept Haltbare Zeilen verdanke ich einem Gedicht von Rainer Kirsch. „O flaumenleichte Zeit der dunklen Frühe“. „Wer Ohren hat zu sehen der wird schmecken.“ Die Zeile (oder ein Teil davon)… Continue Reading „67. Prüfen und Aufbrechen“