109. Robert Sabatier gestorben

Mit dem Bestseller Les allumettes suédoises (Die schwedischen Zündhölzer) veränderte sich sein Leben. Er wurde in der ganzen Welt übersetzt. Über Nacht verwandelte er sich in einen Medienstar. Er war aktiv am Widerstand gegen die Deutschen beteiligt. Nach dem Krieg gründete er die Zeitschrift La Cassette, in der  Paul Eluard, Alain Borne, René-Guy Cadou, Frédéric-Jacques Temple, Maurice Fombeure, Hervé Bazin und andere Dichter publizierten. Die Poesie blieb die große Leidenschaft seines Lebens. 1969 erhielt er den Großen Preis der Académie française für sein Gesamtwerk.

Er starb im Alter von 88 Jahren. / Jean-Claude Lamy, Le Figaro 28.6.

108. veden torah bibel koran

»zu den quellen ein intereligiöses sprechen hören und singen. veden torah bibel koran«

am 7. Juli 2012 10-14 Uhr

Galerie Peter Hermann

»Beamte des Himmels« und andere religiöse Gesänge

Darunter:

11.20 Uhr Hans Thill „Beamte des Himmels. Unfertige Angeologie nach Agamben“

Hans Thill

Die Heilige Herrschaft

1.

Sie tragen das Haar wie ein Rumi.
Mittlere Länge wo nicht lockig bis über
die Kehle. Sie wurden als Ibn Arabi
mit Klingen gestählt, spezialisiert
auf Nacken (die Freiheit der Nacken)

2.

der Schmutz der Welt lässt auch sie
nicht ganz kalt. Vor Rätseln reagieren
sie als Hirten oder Schwein aus
der Erde

3

männlich bis zur Nase und darüber von
horribler Intelligenz. Ein Wurm
kommt ihnen aus dem Mund, sobald
sie ihren Zorn verschweigen. Sie sind
nervös, schlafen dann doch

(…)

Galerie Peter Herrmann Potsdamer Straße 98 A 10785 Berlin 2. Hinterhof

107. Sonne

Ein Bett, breit, um süß zu nächtigen.
Ein Tisch, und Stühle. Rotwein. Brot.
Arbeit und Freiheit ungeteilt.

Geht mir aus der Sonne, ihr Mächtigen.

Volker Braun, aus: Die Trümmer der Akademie (Schluß). Wiedergefunden in: Alex Bär, Malerei. Mensch im Bild. Galerie Marktschlößchen Halle 2004

Das Gedicht erschien nach langem Kampf gegen die Zensur 1987 im Band „Langsamer knirschender Morgen“ in zwei verschiedenen Fassungen im Aufbau Verlag und bei Suhrkamp. Der im Westen hofierte „Bücherminister“ Klaus Höpcke hatte die Streichung einzelner Zeilen und ganzer Gedichte, darunter dieses, verlangt. Braun hatte sich geweigert und schließlich mit dem einseitigen Erscheinen im Westen gedroht. Das Gedicht blieb drin, allerdings fehlte in der ersten Auflage die letzte Zeile. Indes zwei Jahre drauf gingen die Mächtigen fast freiwillig aus der Sonne, das war schön anzusehen.

106. Schaufenster 1: Aachen

 

Beide – Mauritz wie Wenzel – sind für Jürgen Nendza typische Beispiele für die starke hiesige Lyrikszene. Bei Literaturzeitschriften, spezialisierten Internet-Foren und einschlägigen Wettbewerben habe man das Talent erkannt. Schade findet er, dass Lyrik sonst oft wenig Aufmerksamkeit bekommt. «Es fehlt an der Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit.» Auch hier ist die Frage nach dem Warum nicht schnell zu beantworten. Die großen Verlage schraubten ihr Lyrik-Programm stetig zurück, berichten Mauritz und die anderen. In den Feuilletons würde die Gattung nur selten rezensiert. Aber auch anderswo müsse mehr Lust auf Lyrik geweckt werden. Etwa in den Schulen. Dort setzte Nendza bereits mehrere Literatur-Projekte um. Andere Möglichkeiten, Lyrik wieder ins Bewusstsein der Menschen zu bringen, seien Veranstaltungen und eine entsprechende Berichterstattung. «Der Aachener Lyrik-Gipfel war so eine Veranstaltung. Da waren etwa Silke Scheuermann und Michael Lentz hier», erinnert sich Wenzel. Auch Lentz zählt zu den erfolgreichen Poeten der Region. Der gebürtige Dürener erhält im November den Walter-Hasenclever-Literaturpreis.


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105. Schöne Lesung

Bertram Reinecke liest in der Goldenen Rose in Halle / Saale. Germanistikstudenten und Hallenser Lyriker wurden nicht gesichtet, dafür KunststudentInnen und 1 Spion aus Vorpommern

104. Kolleg Schöne Aussicht

Das Literaturhaus Frankfurt startet ein Bildungsprojekt: das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT. Es ist für Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Klassen aus Frankfurt und Umgebung. Die Zukunft einer Gesellschaft sind ihre Kinder. Die Zukunftsbildung dieser Kinder aber liegt in den Händen unserer Lehrerinnen und Lehrer. Und keine Zukunft kann sich bilden ohne Gegenwartsbewusstsein. Das Literaturhaus steht für die Beschäftigung mit unserer Gegenwart, aus literarischer Sicht, in Diskussionen, Gesprächen und Lesungen, vor allem aber durch das direkte Aufeinandertreffen mit den Künstlern, Kreativen und Wissenschaftlern unserer Zeit.

Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT bietet Austausch auf Augenhöhe, vernetzt Kultur und Schule und setzt in der schulübergreifenden Gemeinschaft des KOLLEGs kreative Impulse: außerhalb des Lehrerzimmers, abseits der Lehrpläne, fernab von Zeitdruck und unabhängig von Stundenplänen. Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT zeigt einen neuen Weg. Es geht nicht um Abos für Lehrer und Schulklassen. Es geht um den Wissensbedarf, um die Interessen und Bedürfnisse von Lehrerinnen und Lehrern. Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT fördert Austausch und Freiräume, es schafft und eröffnet Ideenlandschaften und Sinninseln. In exklusiv und auf Wunsch arrangierten Begegnungen und Gesprächen werden Lehrerinnen und Lehrer mit Kunstschaffenden oder Institutionen zusammengebracht. Sie erhalten Einblicke, die nicht buchbar sind. Individualveranstaltungen und Bildungsangebote, Treffen mit Verlagen und Autoren, Übersetzern und Lektoren, Cutterinnen und Filmemachern stehen ebenso in Aussicht wie der monatliche Jour-Fixe. Das KOLLEG in den Räumen des Literaturhauses ist für die Lehrerinnen und Lehrer das Forum zum Mitreden, Gestalten und Diskutieren und dient als Plattform für Vorschläge und Anregungen, Gedanken und Entwürfe, Perspektiven und Standpunkte.

Unser Programm für Lehrer:

30.06. / 17 h
Gartenlesung in Franfkurt-Eschersheim mit Christian Lux und Simone Kornappel – nur nach Anmeldung

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103. Gefährlicher Surrealismus

Von der geistigen Revolte des Surrealismus ging bei uns nie eine Gefahr aus. Spielerische Verfahren gab es immer, auch in der deutschsprachigen Lyrik, doch sobald es um Existenzielles geht, wird es ernst. Im Surrealismus dagegen fängt, wenn es existenziell wird, das Spiel erst an. Es besteht darin, sich in einen Zustand höchster Empfänglichkeit zu versetzen, eine Art Schöpfungstaumel, in dem die Wörter wie geladene Teilchen aufeinanderstoßen und überraschende neue Verbindungen eingehen.

Wie wohl kein anderer Schriftsteller hierzulande hatte sich der in Berlin lebende Lyriker Richard Anders diesem suggestiven Selbstbefreiungsprogramm verschrieben, mit kurzen Seitensprüngen zu anderen lyrischen Ausdrucksformen.

Der gebürtige Ostpreuße aus Ortelsburg kam zum Surrealismus wie noch jeder echte Surrealist: auf dem Pilgerpfad nach Paris. Es war Liebe, ja Treue auf den ersten Blick, als er in den sechziger Jahren André Breton vorgestellt wurde und an den abendlichen Treffen der Gruppe teilnehmen durfte. …

Seit Ende der sechziger Jahre hatte Richard Anders, der gelegentlich Lyrik aus dem Englischen und Französischen übersetzte, Gedichte und Prosa, Aphorismen und essayistische Studien veröffentlicht, etwa den Erzählungsband „Hörig“ mit Collagen des Autors (1997) und „Die Pendeluhren haben Ausgangssperre“ (1998). Besonders in den Jahren nach der Wende stieß er mit seinen Texten in Ost-Berliner Avantgarde-Kreisen auf größere Resonanz. 1998 erhielt Richard Anders den Wolfgang-Koeppen-Preis, 2007 den F.-C.-Weiskopf-Preis.

Anders hat in früheren Jahren viele bemerkenswerte Begegnungen gemacht, etwa mit Hans Henny Jahnn, dem damaligen „Finisten“ Peter Rühmkorf und – in Paris – mit Henry Miller, mit dem er lange Gespräche führte. Die Arbeit an seinen Tagebüchern, die ihn in den letzten Jahren beschäftigte, konnte er noch beenden. / Gabriele Killert, Tagesspiegel

102. Jeff Tagami gestorben

Der amerikanische Lyriker Jeff Tagami starb in Santa Cruz im Alter von 57 Jahren. Er wurde 1954 in Watsonville als Kind philippinischer Einwanderer geboren. 1995 erschien er in der Dokumentation „The US of Poetry“ mit dem Gedicht “Song of Pajaro”, das einen Tag im Leben der Bauern im Pajarotal beschreibt. Prägend für sein Werk wurde die Geschichte des 22jährigen Filipino Fermin Tobera, der 1930 bei viertägigen Rassenunruhen ermordet wurde. Sein Tod wurde ihm zum Symbol für alles, was in den Beziehungen zwischen „Kaukasiern“ (Weißen) und Filipinos schief lief. Sie kamen und glaubten an Amerika, auch wenn ihre Träume zerschmettert wurden. Seine Gedichte holten die Asienamerikaner aus dem Schatten. / Kimberly White, Santa Cruz Sentinel 27.6.

101. Unbekanntes von Reinhold Schneider

Unbekannte Dokumente zu Leben und Werk des katholischen Autors Reinhold Schneider hat die Badische Landesbibliothek Karlsruhe für die Forschung erschlossen. Der Nachlass der 1994 gestorbenen Freiburger Schneider-Vertrauten Maria van Look enthalte bislang unveröffentlichte Manuskripte, darunter Gedichte, Briefe und Fotografien. Eine Bestandsübersicht ist seit Donnerstag online. / Badische Zeitung

100. Ror Wolf 80

Im Entwurf seiner Dankesrede zur Verleihung des von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergebenen Preises »Hörspiel des Jahres 2007« schreibt Ror Wolf: »Ich könnte mich auf verschiedene Weise darstellen: Der Außenseiter. Der Nichtmitmacher.« Und er fährt fort: »Die Literaturindustrie erwartet totale Unterwerfung. Sie erwartet Autoren als Mitmacher, als Erfüllungsgehilfen einer Aufgabe: Es geht ausschließlich um die Höhe der Auflage. Quantität ist das einzige Kriterium für Qualität. – Alle Autoren, die versuchen, sich etwas wie Eigenart zu bewahren, sind in diesem Gelände unverwendbar, unnütz, unerwünscht, weil sie den Umsatz nicht steigern. Und weil sie sich nicht unterwerfen, weil sie sich nicht einmal anpassen, sind sie krank, gestört, oder wie hieß es damals: entartet. Sie sind entartet. – So gesehen wäre der eigenwillige oder, wenn Sie wollen: der eigensinnige Autor eine zwischen Mitleid und Verachtung dahinschleichende Person.« / Jürgen Roth, junge Welt 29.6.

Mehr: Stern

99. Laura Riding

EINE LESUNG? HEUTE ABEND? Während des SPIELS? OH THAT IS SO TYPICAL LAURA_RIDING!

Am 28.06.2012 um 21:00 Uhr

A reading series @ Saint George’s English Bookshop in Berlin

*****

SHANE ANDERSON (US)

CHRISTIAN HAWKEY (US)

LAURA (RIDING) JACKSON / CHRISTIAN FILIPS / MONIKA RINCK / BARRETT WATTEN (US/DE/DE/US)

KATE ZAMBRENO (US)

with videos curated

by FELISA FUNES

*****

on 28.06.12

@ Wörtherstr. 27

in Prenzlauerberg

BERLIN BERLIN

@ 21.00 (9 PM)

98. Lesung in Halle

29.6.2012, 20 Uhr

Lesung in der Goldenen Rose

Rannische Straße 19, 06108 Halle

Grafik: Annegret Frauenlob

Bertram Reinecke „Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst

Passend ein „Cento“ aus Presseberichten:

„In der Tradition antiker Rhetorik und Parodiedichtung flickt Reinecke neue Gedichte aus fremden Versen zusammen … Nicht nur entlockt Reinecke den Versen Andreas Gryphius‘, Simon Dachs  und anderen einen ganz eigenen Ton, ihm gelingt auch das Kunststück, sie humor- und respektvoll gleichzeitig zu behandeln. Trotz ihrer Sprünge wirken Reineckes Montagen niemals willkürlich oder beliebig; sie folgen einer assoziativen Logik, die suggestiv mit ihrem déjà vu spielt. Dem Leser begegnen die Figuren einer prächtigen barocken Rhetorik, poetische Bilder, die wie Wolken Gestalt annehmen und sich wieder auflösen, aber auch abgebrochene Reden, verstört und stammelnd wie die Zeilen des späten Hölderlin. Die Verse sonnen sich nicht im Licht dieser Klassiker, erhellen vielmehr unsere Lesehaltung. Der Band füllt dabei auch bedeutende Lücken der Literaturgeschichte auf. Der Dichter zeigt uns virtuos die unausgeschöpften Möglichkeiten der Dichtkunst, auch der vermeintlich vergangenen, gerade an dem Punkt, an dem sich die heutige Lyrik oft an ihrer Verwechselbarkeit reibt. In dieser Monotonie bekommt die Reineckesche Dichtung beinahe etwas Alchemistisches, Rebellisches. Was – ehrlich gesagt – erholsam ist, wenn man zu viele Gedichtbände der modernen Wortlosigkeit gelesen hat. Einer der originellsten Lyrikbände der deutschsprachigen Literatur unserer Tage. Fast schon ein Klassiker.“

97. Lyrikbegeistert

Medellín feierte die „Inauguración“ vor viertausend lauschenden, ja begeisterten Zuhörern. Bei dreißig Grad und beständiger lauwarmer Brise saßen fünfzig Dichter aus beinahe ebenso vielen Ländern ihrem Publikum im Carlos Vieco Stadion gegenüber, und einer nach dem andern trat ans Mikrofon und sang, sprach artikuliert in den Zungen dieser Welt – bisweilen begleitet von Muschelhorn, Djembe, Tröte und Bravo-Rufen aus dem Publikum und jeweils tosendem Applaus. …

In diesem Jahr steht das größte Poesiefestival der Welt, das 2006 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde, im Zeichen des Geistes der indigenen Völker. So sind die ersten fünf Dichter des Abends allesamt Repräsentanten nationaler Minderheiten. Eine Inuit schwingt die Trommel und beschwört die Götter ihrer Vorfahren, der lautstarke Maori Apirana Taylor, der bei der vorausgegangenen Pressekonferenz angab, dass er das Festival auch besuche, um Gemeinschaft in der großen Familie der Dichter zu finden, bläst ins Horn und überzieht seine Bühnenzeit gründlich. Vertreter anderer Volksgruppen Kolumbiens und ganz Südamerikas, gewandet in traditionelles Tuch, treten auf. / Nora Gomringer, FAZ

Zu den Teilnehmern gehören: Rachid Boudjedra (Algerien), Saba Kidane (Eritrea), Atala Uriana (Venezuela), Jane King (St. Lucia), Karenne Wood (USA), Hugo Jamioy Juagibioy (Kolumbien), Esdauletov Ulugbek (Kasachstan), Dunya Mikhail (Irak/ USA), Ion Deaconescu (Rumänien), Andreas Neeser (Schweiz), Andriy Bondar (Ukraine), Philip Hammial (Australien). Mehr

96. Poetry Storm

Heute abend (26.6.) wird London von einem poetry storm getroffen — ja, es wird Gedichte regnen. Das chilenische Kunstkollektiv Casagrande wird 100000 Gedichte von einem Hubschrauber abwerfen. Ähnliche Aktionen gab es bereits in Berlin 2010 und Warschau 2009 sowie in Chile 2001 (dort über dem Präsidentenpalast La Moneda, den General Pinochet 1973 bei seinem Putsch gegen Salvador Allende bombardieren ließ).

Die gegenwärtige Aktion soll symbolisch Gedichte abwerfen über fünf Städten, über denen bei kriegerischen Auseinandersetzungen Bomben fielen: Berlin, Warschau, Guernica, Dubrovnik, Santiago de Chile und London.

In London wird je ein Gedicht eines Autors aus jedem der 204 an den Olympischen Spielen teilnehmenden Länder sowie je 50 Gedichte chilenischer und britischer Dichter abgeworfen. Mit dem Abwurf startet Poetry Parnassus in London, das größte Lyrikfestival des Vereinigten Königreichs, das bis zum 1.7. dauert. / Hallie Sekoff, Huffington Post

Unter dem Link findet sich auch ein Video von den früheren Aktionen.

95. Poesietag in Basel

1979 lancierte Matthyas Jenny den ersten Poesietag in Basel. 1988 fand er zum letzten Mal statt. Mitte der 90er erstellte Jenny das Konzept für das Literaturhaus Basel, initiierte ein Literatur- und ein Lyrikfestival, sowie die Basler Buchmesse. …

Anfang September wird der Tag der Poesie nach 24 Jahren in Basel zu neuem Leben erwachen. In der Basler Innenstadt werden an verschiedenen Orten in verschiedener Form zeitgenössische Gedichte wie auch solche aus älteren Epochen präsentiert. Das Zentrum bildet ein Zelt auf dem Theaterplatz, wo regionale Lyrikerinnen und Lyriker aus ihren Werken vorlesen werden. / Cédric Russo, Tages Woche