Kategorie: Französisch

Die Leonberger Kreiszeitung

(27.7.) sprach mit Michael Donhauser, dem im November in Leonberg der Christian-Wagner-Preis verliehen wird. Der Schriftsteller stammt aus Liechtenstein und lebt in Wien und Tübingen. In der gleichen Zeitung ein Aufsatz über die Dichterin Josiane Alfonsi: In den Mittelpunkt rückt die Sirene der Lesenden,… Continue Reading „Die Leonberger Kreiszeitung“

Abtei von Royaumont

Das „Neue Deutschland“ schmückt sich heuer (24.7.02) mit einem Text des französischen Lyrikers Alain Lance, der aus Wiepersdorf berichtet (u.a. über Richard Pietraß u. Volker Braun): Wie unklar ist der Stoff / Der Welt. Zu den Stürmen und Fluten /Den unausbleiblichen Erdbeben / Treten… Continue Reading „Abtei von Royaumont“

Dialog die Poesie betreffend

Am 19.6.02 berichtet auch die FR über den Vortrag von Abdelwahab Meddeb (s. nächste Meldung). Darin auch dieser innerislamische Dialog: Wie schnell im Dunst solcher Formulierungen, im Gemenge von orientalischen Metaphern und pseudokritischen Klischees die Orientierung verloren geht, beweist Tariq Alis Eloge auf einen… Continue Reading „Dialog die Poesie betreffend“

Meddeb: Kultur des Ressentiments

Die islamische Welt, die einst eine „vorherrschende“, affirmative Kultur stiftete, hat im 9. Jahrhundert eine große Phase rationalistischer Gottessicht und diesseitiger Poesie erlebt. Im elften bis 13. Jahrhundert – „lange vor Descartes, Kepler und Kopernikus“ – war sie auch in Technik und Architektur „gebend“.… Continue Reading „Meddeb: Kultur des Ressentiments“

Agents of apocalypse

Breton, Philippe Soupault and Louis Aragon were acclaimed by Paul Valéry as ‚the three musketeers‘. In fact, rather than contenting themselves with derring-do, the surrealists were agents of apocalypse. Their fiercest creative glory lay in acts of destruction. Breton and Soupault warned the world… Continue Reading „Agents of apocalypse“

„Die unbefleckte Empfängnis“

ist vor einem halben Jahr in einer zweisprachigen Ausgabe herausgekommen. Veröffentlicht hat das Gedicht der kleine, kaum bekannte „Verlag im Wald“ (in 98435 Doenning), der für diese Tat ungewöhnliches Lob verdient. Denn die Ausgabe rechnet sich in gar keinem Fall, nicht in Jahrzehnten, und… Continue Reading „„Die unbefleckte Empfängnis““

Surrealismus-Ausstellung in Paris

Das 1920 erschienene Buch «Champs magnétiques» (dt. «Magnetfelder», 1981, eine Mischung aus Prosatexten, Aphorismen und Lyrik) läutet die neue Bewegung ein und wird von Aragon enthusiastisch gefeiert. «So tauchte dieses unvergleichliche Buch am Morgen des Jahrhunderts auf, in dem die ganze Geschichte der Schreibweisen… Continue Reading „Surrealismus-Ausstellung in Paris“

Hugo-Feiern

Über die Pariser Hugo-Feiern schreibt die FAZ am 29.5.02: Zum Jubiläum des hundertsten Geburtstags des Dichters wurde auf der Höhe der Dritten Republik 1902 auf der Pariser Place Victor Hugo jene monumentale Bronzestatue aufgestellt, die, von den vier Musen „Lyrik“, „Dramatik“, „Epik“ und „Satire“… Continue Reading „Hugo-Feiern“

Linguistisch exilierter Surrealist

Im Kriegssommer 1940 kehrte Ghérasim Luca auf abenteuerlichen Wegen via Italien nach Rumänien zurück, wo ihn aber der inzwischen offizialisierte Antisemitismus sogleich ins innere Exil zwang. Erst nach Kriegsende – während einer kurzen kulturellen «Renaissance», die der Machtergreifung der Kommunisten voranging – konnte Luca… Continue Reading „Linguistisch exilierter Surrealist“

Ce moys de may

Gerburg Garmann übersetzt und kommentiert das Lied „Ce moys de may“ des Renaissancemusikers Clément Janequin in der aktuellen “ Gazette „. / Mai 2002

Politische Alexandriner

Wahlkampf auf Französisch: Und Philippe Muray schimpft in Alexandrinern über den Euro, über Mobiltelefone, Techno und Feministinnen In den letzten Zeilen des Gedichts, das „Ce que j’aime“, „Was ich mag“, heißt und doch das Gegenteil meint, ist von der „Freiheit der Niederlage“ und der… Continue Reading „Politische Alexandriner“

Oulipo & Co.

Dietmar Dath schreibt über die Schriftstellergruppe Oulipo (auf deren Mitgliederliste auch der Name Oskar Pastior steht) und ihre Ableger, darunter das vom Oulipoten Jacques Roubaud gegründete ALAMO: „Regel“ hieß also der Anspruch, dem man gerecht werden wollte. Roubaud selbst steuerte zum oulipiensischen Kanon zwei… Continue Reading „Oulipo & Co.“

Kein Gewinn für den menschlichen Geist

Über die Veröffentlichung der Akten des Nobelpreiskomitees bis 1950 berichtet die NZZ: Paul Valéry wurde ab 1930 fast jährlich lanciert, ehe er 1945 zu genau jenem Zeitpunkt starb, als das Komitee Bedenken wegen Valérys Exklusivität überwand. 1930 wird Valéry als «schwer zugänglich» beurteilt, man… Continue Reading „Kein Gewinn für den menschlichen Geist“

Gleich nochmal Zweisprachigkeit:

Wer des Französischen mächtig ist, der darf seine Wiedergeburt auch formal erleben. Die Vorliebe des Autors für eine durchgehend gleichhebige Rhythmik, für Reime und Vokalharmonien scheint auf den ersten Blick, verglichen mit den Inhalten die durch diese Form transportiert werden, geradezu antiquiert und unpassend.… Continue Reading „Gleich nochmal Zweisprachigkeit:“

Radio- bzw. Fernsehtips

Pour en finir avec le jugement de Dieu (Schluß mit dem Gottesgericht) Hörspiel von Antonin Artaud, 1947, Synchronfassung 1997 Dienstag, 23.4. 20.10 Uhr DLF Gilgamesh. Hörspiel von Raoul Schrott , 3 Teile. Sonnabend 11. 5. 20.05 Uhr/ Dienstag 14.5. 20.10 Uhr / Sonnabend 18.5.… Continue Reading „Radio- bzw. Fernsehtips“