Kategorie: Rußland
Veröffentlicht am 31. März 2026
von lyrikzeitung
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Ich lebe in einem Staat mit dem Namen Heimat
Seine Verfassung ist ein einziger Satz:
Jeder Bürger hat das Recht auf ein Grab in der Heimat
Kategorie: Rußland, Tschetschenien, TschetschenischSchlagworte: Apti Bisultanov, Berlin, Ekkehard Maaß, Erinnerung, Exil, Geburtsort, Gedicht 1983, Heimat, Identität, Licht, Migration, Minderheitenliteratur, Muttersymbolik, osteuropäische Lyrik, Schmerz, sowjetische Literatur, Tod, Tschetschenien, tschetschenische Lyrik
Veröffentlicht am 13. März 2026
von lyrikzeitung
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159 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Anna Achmatowa (Анна Андреевна Ахматова, * 11.jul. / 23. Juni 1889greg. in Bolschoi Fontan bei Odessa, Russisches Kaiserreich; † 5. März 1966 in Domodedowo bei Moskau) Er liebte …Er liebte drei Dinge auf Erden:Bei Gottesdiensten geistliche Lieder, vergilbte Karten und weiße Pfauen.Ihn störten Kinder und ihre Beschwerden, Himbeertee war ihm zuwider, mochte auch keine… Continue Reading „Er liebte…“
Veröffentlicht am 28. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Elegant war er,
zudem ein Poet,
nicht sehr stark,
doch mit zupackenden Händen,
und irgendeine Frau
von vierzig und mehr
nannte er Liebste
und sein ungezogenes Mädchen.
Kategorie: Rußland, RussischSchlagworte: Alexander Puschkin, Der Mann in Schwarz Gedicht, Dichterbiografie, Dichtertod, Fritz Mierau, Gedicht des Tages, Jessenin 1925, Lyrikzeitung, Mann in Schwarz, Mozart und Salieri, Nikolai Assejew, Rainer Kirsch, Rainer Kirsch Übersetzung, russische Literatur 20. Jahrhundert, russische Lyrik, russische Moderne, Sergej Jessenin, Sergej Jessenin Tod
Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Bisher hatt’ ich stets zwei Kleider;
Viele Menschen haben, leider!
Eines nur, und das noch schwach
Kategorie: Deutsch, RußlandSchlagworte: deutsch-russische Literatur, Elisabeth Kulman, Felix Philipp Ingold, Goethe Kulman, italienische Lyrik 19. Jahrhundert, Jelisaweta Kulman, Kulman Meine Lebensart, Kulmann Gedichte, mehrsprachige Dichterinnen, Robert Schumann Vertonung, russische Dichterinnen, Sibylla Schwarz, St. Petersburg Romantik, Wunderkind Romantik
Veröffentlicht am 25. September 2025
von lyrikzeitung
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Wenn aber das russische Volk sich irgendwohin auf den Weg macht,
wird die Bevölkerung anderer Länder unruhig:
»Womöglich kommen sie zu uns, wollen sich bei uns niederlassen?«
Ich denke, ich muß den Zug anhalten, bevor es zu spät ist,
muß die Menschheit beruhigen.
Aber ich kann ihn nicht anhalten,
ich ziehe die Notbremse – einmal, noch einmal.
Er bleibt nicht stehen.
Kategorie: Rußland, RussischSchlagworte: Alexander Gelman, Alptraum-Motiv, Apokalypse, Dichtung nach 2010, Fjodor Dostojewski, Flucht, Franz Fühmann, Gedichte über Russland, Heimatverlust, Iwan Bunin, jüdische Dichter, jüdische Literatur aus Osteuropa, Kostyli i krylja, Krücken und Flügel, Moldauische Sowjetrepublik, Politische Poesie, russische Lyrik, Russlandkrieg, Russlandkritik, Sinn und Form, Sinn und Form 5/2025, Sowjetunion, Susanne Rödel, ukrainisch-russische Geschichte, zeitgenössische russische Dichtung, Zug als Metapher, Zugmotiv in der Lyrik
Veröffentlicht am 21. August 2024
von lyrikzeitung
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Gennadi Ajgi (tschuwaschisch Геннадий Николаевич Айхи, russisch Геннадий Николаевич Айги; * 21. August 1934, heute vor 90 Jahren, in Schaimursino, Tschuwaschische ASSR, Sowjetunion; † 21. Februar 2006 in Moskau) Auftauchen einer Kircheohimmels blau undfeld – ein silberfädchen – feld /und viel des goldes viel/entlang – die spannung! unddurch die festigkeit der helle empor1981 Возникновение Храма оголубое… Continue Reading „o himmels blau“
Veröffentlicht am 13. August 2024
von lyrikzeitung
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Was ist gestürzt,
Das steht doch auf.
Und was nicht sprach,
Das singt ein Lied.
Veröffentlicht am 20. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ich entflieh in gewesene Zeiten
Und bedecke die Augen, den Kopf —
Auf des Buches erkaltenden Seiten
Liegt ein goldener Mädchenzopf.
Veröffentlicht am 5. Juli 2024
von lyrikzeitung
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alle sind wir auf dieser Welt nur auf Dienstreise
Veröffentlicht am 9. Mai 2024
von lyrikzeitung
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er bettelte: Schickt mich ins Feuer, ins Feuer endlich, ins Feuer, ins Feuer!!! …, als wär‘ er Asbest statt Papier.
Veröffentlicht am 12. April 2024
von lyrikzeitung
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Apti Bisultanov (* 1959 in Goitschu, Tschetschenien) ist ein tschetschenischer Dichter. Seit Herbst 2002 lebt er im Exil in Berlin. Sein 5000 Einwohner zählendes Heimatdorf wurde im März 2000 von der russischen Invasionsarmee dem Erdboden gleich gemacht. Er studierte Philologie und arbeitete als Philologe und… Continue Reading „Sonnengräber“
Veröffentlicht am 30. Dezember 2023
von lyrikzeitung
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Ich deckte mich mit einer Schürze zu
und steckte mir Korken in die Ohren
Veröffentlicht am 7. Dezember 2023
von lyrikzeitung
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Besinge auch die hehre Stunde,
Da Schlachten witternd und Gefahr
Zum Kaukasus dem Höllenschlunde
Hinstürzte unser Doppelaar.
#Puschkin
Veröffentlicht am 27. Juli 2023
von lyrikzeitung
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O menschliches Gedankenspiel –
Fontäne, niemals zu erschöpfen!
#FjodorTjutschew #ФёдорИвановичТютчев
Veröffentlicht am 7. März 2023
von lyrikzeitung
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Bulat Okudschawa (russisch Булат Шалвович Окуджава, georgisch ბულატ ოკუჯავა; * 9. Mai 1924 in Moskau; † 12. Juni 1997 in Clamart, Frankreich) Unterhaltung mit Charkow Ich liebe gigantische Städte Mit den Fersen in Häusern zu verschwinden Denn in diesen Häusern wohnen Romantiker Die das Leben selbst erfunden hat. Sie leben und blinzeln unter… Continue Reading „„Ich liebe gigantische Städte““
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