Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
FAZ ) schenkt uns heute – aber man muß schnell zugreifen – eine gekürzte Fassung der Eröffnungsrede von Charles Simic auf dem Berliner Literaturfestival. Hier 2 Schnipsel: In den frühen fünfziger Jahren, als ich etwas älter war und in Paris wohnte, klärte mich… Continue Reading „Geschenk“
Ein Bericht der FAZ *) vom 13.6. beginnt so: Lyriker, schaut auf diese Stadt – Das internationale Literaturfestival in Berlin Für sein Literaturfestival will Berlin andere zahlen lassen Gute Nachrichten aus Berlin sind eine Seltenheit. In diesen Tagen muß man schon von einer guten… Continue Reading „Schaut auf diese Stadt“
Auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin (14.-24.6. 2001) lesen u.a. Hugo Gola (Argentinien/ Mexiko) Namdeo Dhasal (Indien) Agus R. Sarjono (Indonesien) Enrique Fierro (Uruguay) Bei Dao (China/USA) James Fenton (GB) Mazisi Kunene (Südafrika) Ales Rasanau (Weißrußland/Deutschland) Pam Brown (Australien) Rita Dove (USA) Günter Kunert (Deutschland)… Continue Reading „Internationales Literaturfestival Berlin“
Mobile phone text-message poetry winning poem: txtin iz messin, mi headn’me englis, try2rite essays, they all come out txtis. gran not plsed w/letters shes getn, swears i wrote better b4 comin2uni. &she’s african (Hetty Hughes) Hetty won the first prize (£1,000) in the Guardian’s… Continue Reading „text-message poetry“
In der FR schreibt Hugo Dittberner über eine neue Kavafisausgabe (bei Suhrkamp): Die Übersetzungen nähern sich diesem paradoxalen Kern der Dichtung des an seinem siebzigsten Geburtstag, am 29. April 1933, gestorbenen Konstantin Kavafis zwar auf verschiedene Weise: pathetisch Helmut von den Steinen, sachlich Robert… Continue Reading „Verschieden übersetzt“
Wer nennt andere deutschsprachige Dichter, die sich mit vergleichbarer Intensität um Problemzonen der Gegenwart kümmern, um Gentechnologie oder neue Medien: Themen, die nach einem überkommenen Poesiekonzept nichts in einem Gedicht zu suchen haben? «für die nacht geheuerte zellen» ist nach den «gedächtnisschleifen» (1995) und… Continue Reading „Draesners dritter Gedichtband“
Aus den vier Gedichtvorlagen, die ihm Walter Jens gegeben hatte, wählte er drei aus, die sich, obwohl sie zu unterschiedlichen Zeiten entstanden, zu einer Geschichte, zu einem kleinen Monodram formieren: Sappho klagt der Göttin Aphrodite, dass sie von ihrer Freundin verlassen würde. Das zweite… Continue Reading „Drei Gedichte der Sappho“
Der 1802 geborene und 1850 früh gestorbene Lyriker war immer schon ein Eigenbrötler und Außenseiter. Dass er in ärmlichsten Verhältnissen aufwuchs, hielt ihn nicht davon ab, sich mit Haut und Haar der Poesie zu verschreiben. … Als Verfasser von Versepen, dem „Savonarola“ und auch… Continue Reading „Außenseiter Lenau“
… die Liebe – So überschreibt Michael Kluger seine Besprechung des Briefwechsels zwischen Paul Celan und seiner Frau Gisèle Celan-Lestrange in der Frankfurter Neuen Presse (31.5.01)
Ein wenig anmaßend erscheint es zwar schon, wenn der selbst ernannte Lyrikwart Gernhardt in seiner privaten Versbau-Werkstatt ausgerechnet an einem Werk des vollendeten Stilisten Durs Grünbein herumbastelt, doch mit viel gutem Willen konnte man dabei noch einen selbstironischen Unterton heraushören. / Dies & andres… Continue Reading „Lyrikwart“
In der „Welt“ schreibt Eckhard Fuhr an Marcel Reich-Ranicki über sein Brecht-Duett so: „Seine herrlichen erotischen Gedichte, fügten Sie hinzu, hätte Brecht nicht schreiben können, wenn seine große Liebe zu den Frauen nicht gewesen wäre. Geahnt hatte ich diesen Zusammenhang schon. Große Liebe, große… Continue Reading „Samenerguss“
Gino Chiellino begann Chamisso-Poetikdozentur in Dresden Angefangen habe es 1969, erzählt Gino Chiellino. Da war er, der 1946 in einem kalabrischen Bergdorf geboren wurde, Student der Italianistik und Soziologie in Rom. Er fuhr nach Düsseldorf, um dort zu arbeiten. Die Erfahrung wurde zum Thema… Continue Reading „Gino Chiellino Poetikdozent“
Eine „Renaissance der Deutschschweizer Lyrik“ beobachtet Reto Sorg in der NZZ vom 26.5. 2001 in der Gestalt von Christian Uetz , Raphael Urweider und Armin Senser: 1963 im thurgauischen Egnach geboren, ist Christian Uetz Dichter mit Leib und Seele. Wie die alten Rhapsoden kennt… Continue Reading „Könixkran Cselahn“
Bei der FAZ scheint die Lyrik ausgebrochen. Nach Dylan auch noch dies (und auch im Netz)! Beginnt und endet (hier nebst einigen Splittern aus der Mitte dokumentiert) selber poetisch: Worte tanzen nackt: Pfingstwunder beim Bremer Lyrikfestival Es sei gut zu wissen, so später der… Continue Reading „Pfingstwunder“
Robert Gernhardt spricht mit der „Weltwoche“ über die Lage der Lyrik. Statt alte oder neue Ordnungssysteme zu nutzen, produziere der „Mainstream“ ein „aufgeladenes Rauschen“. Für Anführer solchen Mainstreams erklärt er Thomas Kling sowie die diesjährige Büchnerpreisträgerin: „Für einen komischen Autor ist es nahe liegend,… Continue Reading „Anführer des Mainstreams“
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