Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Ein Formerfinder trifft auf einen Allegorienschöpfer. Als gegenseitig befruchtender Dialog zwischen bildender und lyrischer Kunst sollte man das neue Künstlerbuch »Prægnarien« verstehen. Hieß es früher „Wer nicht hören will, muss fühlen.“, könnte man jetzt einfach behaupten „Wer nicht fühlend sehen will, muss lesen.“ …… Continue Reading „78. Prægnarien“
Düsseldorf. Lyrik kann anstrengen, das weiß Rolf Hucke. Zehn Minuten, dann ist die Aufmerksamkeit der meisten Zuhörer erschöpft. / nicht WAZ, sondern WZ
Neu im Lyrikwiki Labor: Einen interessanten Fall stellen die Elegies de Bierville von Carles Riba dar. Hierzulande sind sie kaum bekannt, im katalanischsprachigen Raum gelten sie als eines der Hauptwerke des 20. Jahrhunderts. Geschrieben 1939 bis 1942 während des Exils in der französischen Provinz… Continue Reading „76. Die „Elegies de Bierville“ von Carles Riba (Lyrikwiki Labor)“
Neben den Reden tauchen in den Essays bekannte und fast vergessene Namen auf: Oskar Pastior oder M. Blecher, Roland Kirsch oder Theodor Kramer und nicht zuletzt Emil Cioran. In zwei Texten äußert sich Herta Müller zu ihrem Freund Oskar Pastior, in einem ausführlichen Essay… Continue Reading „75. Oskar Pastiors ungewohnte Gewöhnlichkeit“
Die Poesie als weltverändernde, revolutionäre Kraft: Dieses Ziel verfolgen 37 poetische Vereinigungen, die in der Vorwoche auf dem 21. Poesiefestival im kolumbianischen Medellin das Manifest „World Poetry Movement“ unterzeichnet haben. Aus Österreich mit von der Partie: Die Wiener Schule der Dichtung von Ide Hintze.… Continue Reading „72. World Poetry Movement“
aus Humorkritik, „Hans Mentz Rubinowitz“, Titanic-Magazin: Im Vorwort erklärt der Hamburger Theater- und TV-Schauspieler Bjarne Mädel das Zustandekommen seines Erst- und Versbuchs »Glück reimt sich nicht auf Leben. / Na ja, so ist das eben«, und so war das: Mitarbeiter des KiWi-Verlags sahen ihn… Continue Reading „71. Humorkritik“
Buchpreis-Verlosung bis 30.07.2011 Beantworten Sie folgende Frage: Dieses Gewinnspiel ist mit einer Umfrage in Sachen Poetryletter verbunden. Im Archiv auf FIXPOETRY finden Sie alle 2011 erschienenen Bilder von einem Gedicht. Eine Auswahl von zehn Ausgaben im Druckformat verlosen wir an alle, die unsere Umfrage unterstützen. Schreiben… Continue Reading „70. Poetryletter-Umfrage“
Seit seiner Gründung versammelt das Germanys next Bundeskabinett kreative Kopfarbeiter um sich und versucht, bisweilen unter Zuhilfenahme überlieferter und überschätzter Utopien, einen neuen Blick auf das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen zu werfen. (Dort kann man auch Minister werden, ohne sich verraten zu müssen).… Continue Reading „69. Ihr Lächeln im unbeobachteten Augenblick“
Der Lektor Christian Döring veranstaltet Wochenend-Schreibwerkstätten für Prosa und Lyrik in einem Palazzo in Venedig. Hier kosten Übungen und Beratungen 195 Euro (Prosa) oder 150 Euro (Lyrik). / Tagesspiegel (Wirtschaftsteil)
Längst hat sich Friederike Mayröcker den Ruf einer „Weltliteratin“ erschrieben, ihre eigene Gattung geschaffen, die keine Grenzen kennt und alle Dimensionen sprengt: Identität, Zeit, Raum – was andere nötig haben für Halt und Orientierung, darüber setzt sie sich so selbstverständlich wie folgerichtig hinweg, um… Continue Reading „65. Weltliteratin“
Mit „Drums Between The Bells“ unternimmt Brian Eno nun den Versuch, Gedichte des modernen Lyrikers Rick Holland so in Klang zu betten, dass eine Einheit entsteht – obwohl die Gedichte als gesprochenes Wort erhalten bleiben. Ein fast unmögliches Unterfangen, ziehen Gedichte doch eigentlich alle… Continue Reading „63. Drums Between The Bells“
Der französische Schriftsteller Raymond Roussel schrieb zwischen 1915 und 1928 an einem ca. 50 Seiten langen Text, der zu den komplexesten Texten der Literatur gehört. Es handelt sich um ein in vier Teile unterteiltes Gedicht, das meist nur Insidern bekannt ist und in bestimmten… Continue Reading „61. Roussels Textzwiebel“
(zumindest aus dem ersten Vierteljahrtausend nach ihrem Tod) werde ich peu à peu auf den Seiten von pomlit.wordpress.com zugänglich machen. Die ersten 4 Einträge zwischen 1728 und 1891 sind online. Mit Vorsicht zu genießen: wie heute so auch früher war nicht alles richtig, was… Continue Reading „59. Fast alles über Sibylla Schwarz“
«Nur das Flüstern des Windes» kombiniert Sachtext, Lyrik und Malerei. Ein Schwarz-Weiß-Foto des jüdischen Dichters eröffnet die Ausstellung. Mit jedem der folgenden Bilder wird eine Aussage Celans zitiert. Unter der «Mauer» steht: «Die nachzustotternde Welt, bei der ich zu Gast gewesen sein werde, ein… Continue Reading „58. «Die nachzustotternde Welt»“
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