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Es ist Zeit, neue Gedichte zu schreiben.
Denn die alten Gedichte haben keine Kraft mehr,
und die alten Dichter müssen nicht mehr sterben.
Sie haben vergessen, worum man sie bat.
Wer bitte braucht noch ihre Ratschläge.
Und wies zur Welt kam war’s ein Mädchen
Und hatte keine Glückshaut um
Und ihre Rabenbrüder flogen auf und davon
In Abgründen der Nacht, wenn Kyjiw ruht
liege ich wach und krieg kein Auge zu,
den lieben Freund so böswillig verleumdet wissend.
Ließ er sein einsames
Gesicht vom Mond bestrahlen wenn er es nicht mehr aushielt
das Geschrei der Toten in den Büchern
In diesem Gedicht kommt das Wort Deutschland nicht
vor, dampft kein Kaffee und waltet kein Goethe.
Das war es wohl, was sie ihm hinterließ: die unbekannte,
zornige Verzagtheit über seine Ergebung hinaus,
eine Hingabe, tiefer noch als seine Arbeit verlangte,
an eine Schönheit, die so völlig außer Reichweite
schien für den dumpfen Schlag
Die Flossenschläger aber: Kleine Fische, große Fische,
schwömmen am Bosporus vorbei, unter
dem Regenbogen
Ich zittre, sie zu fassen,
und finde mich verlassen!
Und du? und du?
Vielleicht auf ewig vergißt Luisa mich!
Vielleicht auf ewig vergißt sie mich!
wir müssen bald gehen
draußen die Äste lassen keinen Zweifel
die Wärme in den Mauern trügt
Das Anspucken ist ja zum ersten eine Beleidigung, eine Missachtung, eine Erniedrigung, die sich hier umwandelt zu einer positiven Handlung. Steckt dahinter eine sexuelle Befriedigung oder ist es ganz einfach ein Trick, den beschwerlichen Alltag besser zu bewältigen.
Vom Maul des Ochsen tropfen Blut und Speichel,
die Menschen urinieren alle Blut.
In Knäueln stinkend steht die Kompanie
und über uns der Tod heult wie ein Vieh.
Methought I saw my late espousèd Saint
Brought to me like Alcestus from the grave
Mir war, als säh mein seliges Gemahl
Ich heimkehrn, wie Alkestis aus dem Grab
Mein Gott, dass niemals ende
der Sand und das Meer
das Rauschen des Wassers,
das Licht des Himmels,
das Gebet des Menschen.
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