Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Von Björn Kuhligk (Auszug) Liebe Autorinnen und Autoren, Eure Texte haben Fürsprecher gefunden. Eure Texte haben sich gegenüber 600 anderen durchgesetzt. Ihr habt gelesen, ihr konntet einem großen Publikum Eure Texte präsentieren. Das ist ein riesiger Schritt. Herzlichen Glückwunsch! Nun wollt Ihr veröffentlichen, Ihr… Continue Reading „36. An die Teilnehmer des open mike“
1. Preis: Doris Anselm, »Die Krieger des Königs Ying Zheng« 2. Preis: Robert Stripling, »Prosagedichte« & Mareike Schneider, »Die Holzmieten« Und der Preis der taz-Publikumsjury geht an: Gerasimos Bekas »Feierabend«
Es ist eine illustre Schar, die sich da in Wien versammelt: vom großen russischen Romancier Vladimir Sorokin über den Drehbuchautor Denis Osokin, der das Buch zu dem preisgekrönten Film „Stille Seelen“ schrieb, bis zu Jelena Fanajlowa. Sie ist nicht nur eine der prominentesten Lyrikerinnen… Continue Reading „32. Wien: Literatur im Herbst“
Aus einem Essay von Felix Philipp Ingold* Wer sich während der diesjährigen Klagenfurter Tage der deutschsprachigen Literatur hin und wieder bei TV 3sat in die laufende Veranstaltung einschaltete, konnte auf eine illustre Kritikerrunde treffen, die eben dabei war, über einen der vorgelegten Texte zu… Continue Reading „31. Klagenfurter Poetik oder Die Laienherrschaft“
Von Volker Sielaff via lyrikkritik.de Das Gedicht schrieb ich nach der Lektüre des Bandes „Angriff der schwierigen Gedichte“ von Charles Bernstein (Luxbooks, 2014), die mir eine lange Zugfahrt kurz erscheinen ließ, obgleich die Bahn sich wieder einiges hatte einfallen lassen, damit der Zug mit… Continue Reading „30. Der übersetzte Brand – Zu Charles Bernstein“
Preisträger/innen des Feldkircher Lyrikpreises 2014 1. Preis Axel Görlach 2. Preis Anja Kampmann 3. Preis Ute Dietl Jury: Tabea Xenia Magyar, Julietta Fix, Martin Amanshauser und Marie-Rose Rodewald-Cerha. Bericht bei Fixpoetry
Der Autor Rudolf Bussmann hat für die TagesWoche einen Blog geschrieben, in dem er zeitgenössische Lyrik kommentierte. Nun sind alle 75 «Wochengedichte» als Buch erschienen. Rudolf Bussmann: Eine Brücke für das Gedicht. Offizin, 200 Seiten.
Eines ist vorweg vorsorglich zu sagen: Peter Neumann ist ein unwahrscheinlich guter Dichter. So viel zur Stimmung. Allerdings leidet der 1987 geborene Norddeutsche, wie viele dieser Generation, am Weh der Nostalgie: jene giftige, jegliche empfindsame Erinnerung mit Aspik überziehende Pestilenz. Gleichsam zeigt uns Peter… Continue Reading „26. Wege ins Offene“
Brecht needed his great charm to achieve his ends because, in other respects, he was physically repellent. He seldom washed and he smelled. He didn’t brush his teeth, and, consequently, many of his teeth decayed and fell out. / Anthony Daniels, The New Criterion… Continue Reading „25. Brecht’s teeth“
Für 22 junge Autoren entscheiden am Wochenende beim open mike 15 Minuten über den Erfolg. Ausgewählt aus knapp 600 Einsendungen, ist für sie beim Finale am 8. und 9. November im Heimathafen Neukölln in Berlin 15 Minuten das Mikro geöffnet, um Jury und Publikum… Continue Reading „24. open mike“
Von Walter G. Goes (ARTus) • Bergen auf Rügen Auf den Dichter Georg Trakl (1887-1914) stieß ich zunächst durch Radierungen des Leipziger Künstlers Hans Schulze (1904-1982). Er zeigte mir Blätter zu Gedichten Trakls um das Jahr 1971 in seinem Atelier. Schulze, ein Solitär unter… Continue Reading „23. Der Wahrheit nachsinnen – Viel Schmerz!“
Ein weiteres Debüt aus dem Lyrikkollektiv G13, diesmal bei Kookbooks: Linus Westheuser, 1989 in Berlin geboren, wo er auch studiert (Soziologie), hat bereits Gedichte in BELLA triste, Belletristik, poet, sowie einigen anderen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Außerdem ist er bei Babelsprech, dem Netzwerk für… Continue Reading „22. Linus Westheuser“
anläßlich der Verleihung des Sächsischen Literaturpreises Von Jayne-Ann Igel Daß wir in diesem Jahr, da sich die Friedliche Revolution des Herbstes 1989 zum 25. Mal jährt, Jan Kuhlbrodt als Träger des Sächsischen Literaturpreises ehren dürfen, empfinde ich als eine überaus glückliche Wahl der Jury.… Continue Reading „21. Laudatio auf Jan Kuhlbrodt“
Als sie am 19. April 1933, kaum ein Vierteljahr nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten, aus Deutschland in die Schweiz emigrierte, war die Dichterin Else Lasker-Schüler 64 Jahre alt. Unmittelbar vorausgegangen war ihrer Flucht ein gewalttätiger Übergriff. Eine Gruppe junger SA-Männer hatte sie auf offener Straße… Continue Reading „20. Volksdeutsche Jugendbewegung“
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