Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die FAZ erinnert am 10.8.02 an die 1952 hingerichteten jüdischen Intellektuellen in der Sowjetunion. – In der Washington Post bespricht Rafael Campo am 11.8. neue Übersetzungen von Garcia Lorca, Rafael Alberti, Drummond de Andrade und Ketschua-Lyrik. – Alle schreiben über Nikolaus Lenaus 200. Geburtstag… Continue Reading „Nachrichten“
Zum 200. Geburtstag des deutsch-ungarischen Dichters Nikolaus Lenau veröffentlicht „Die Gazette“ (3.8.02) einen Gedichtzyklus zur Lyrik von Nikolaus Lenau von Silvia Sernau, dem wir diese Probe entnehmen: wendunmut und leidvergesz Der Wind ist fremd, du kannst ihn nicht umfassen Nikolaus Lenau und wie ich… Continue Reading „wendunmut und leidvergesz“
In der FAZ-Serie zu Hofmannsthals Chandos-Brief antwortet Friederike Mayröcker: Mit groszer Anteilnahme habe ich Ihre Klagen aufgenommen und möchte zu Ihrer Tröstung bekennen, dasz es mir vor einiger Zeit ähnlich ergangen ist / FAZ 30.7.02
(27.7.) sprach mit Michael Donhauser, dem im November in Leonberg der Christian-Wagner-Preis verliehen wird. Der Schriftsteller stammt aus Liechtenstein und lebt in Wien und Tübingen. In der gleichen Zeitung ein Aufsatz über die Dichterin Josiane Alfonsi: In den Mittelpunkt rückt die Sirene der Lesenden,… Continue Reading „Die Leonberger Kreiszeitung“
Die Leonberger Kreiszeitung (27.7.02) sprach mit Michael Donhauser, dem im November in Leonberg der Christian-Wagner-Preis verliehen wird. Der Schriftsteller stammt aus Liechtenstein und lebt in Wien und Tübingen.
… am 20.7.02: NZZ bringt ein Gedicht von Evelyn Schlag – die Frankfurter Anthologie der FAZ stellt eines von Marcel Beyer vor.
Christoph W. Bauer löste mit seinem lyrisch gehaltenen Text «Auf.Stummen» eine Debatte aus über die Möglichkeit, Lyrik und Prosa zu verbinden – eine Diskussion, die zum Beitrag «Steine» des Schweizer Autors Raphael Urweider noch einmal aufgegriffen wurde. / NZZ 29.6.02
In diesem Wortgrenzland ist Michele Obit angesiedelt, er lebt in Cividale del Friuli/Cedad, vor dem Hügelland östlich von Udine. Er verfasst Cantautortexte in slowenisch-venetischem Dialekt, hat bisher zwei Gedichtbände herausgebracht, schreibt auf Slowenisch und Italienisch („So bin ich Michele und Miha…“), übersetzt neue slowenische… Continue Reading „Wortgrenzland zwischen Alpen und Adria“
Das Werk von Elfriede Gerstl ist in alle Winde verstreut. Sie verzettelt ihre Texte in Anthologien und Zeitschriften, und manchmal erscheint ein Sammelband, und die Kritiker machen große Augen. Sie hat einen Roman geschrieben, „Spielräume“ (1977), der aus dem Rahmen fällt, weil er von… Continue Reading „Gerstl 70“
…Borchardt scherte aus und wurde Dichter. Die ersten zehn Gedichte, die ihm gelungen schienen, ließ er drucken und sandte sie an die Großen der Zeit: Swinburne, Maeterlinck, George und Hofmannsthal . Letzterer lud ihn ein, war charmiert von dem Enthusiasmus des jungen Poeten und… Continue Reading „Rudolf Borchardt 125“
Bislang sind von ihm [Oswald Egger ] zehn Bücher erschienen, zuletzt „Nichts, das ist“ in der Edition Suhrkamp. In diesem Titel ist für ihn der Sinn von Gedichten im Allgemeinen und der seiner im Besonderen ausgedrückt. „Ich glaube das nicht, wenn die Leute sagen,… Continue Reading „Alles verstanden“
Paul Jandl schreibt über eine Herbeck-Ausstellung in Krems: Jahrzehnte hat Ernst Herbeck in den Fürsorglichkeiten der niederösterreichischen Psychiatrie verbracht, er war ein stiller Patient, dessen Leistung als Dichter von seinen Förderern dennoch nicht verschwiegen wurde. Mehrere Sammelbände sind schon zu Lebzeiten Ernst Herbecks erschienen,… Continue Reading „Kurrentschrift des Weltalphabets“
Ich kann mich nicht erinnern, nur irgendeine Zeile forciert zu haben nur um eines derb-obszönen Effekts willen. Dazu habe ich erstens viel zu viel Respekt vor Catull, und das erschiene mir zweitens als viel zu grob. Es ist aber Faktum, dass Catull ein Dichter… Continue Reading „Krassheiten Catulls“
Die Presse aus Wien (24.5.02) informiert über eine illustre Begegnung in Innsbruck: Bedeutende Autorinnen und Autoren aller Generationen und (fast) aller Stilrichtungen aus dem ganzen deutschen Sprachraum haben die Wochenendgespräche seit einem Vierteljahrhundert nach Innsbruck geholt, darüber hinaus Lars Gustafsson, Margriet de Moor, Tuvia… Continue Reading „Wochenendgespräche“
Das längste Gedicht ist dem früh verstorbenen Grazer Dichterkollegen Gunter Falk , einer charismatischen Figur, gewidmet. Darin befinden sich die verzweifelten Verse, die die Grenzen der Dichtung markieren: „Etwas herbeizulügen und schöne Namen/ für seine Wunden, erklärt die Wunden nicht.“ Skepsis den schönen Namen… Continue Reading „Alfred Kolleritsch“
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