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aus Lyrikwiki Labor Sprechgedicht Ein 1957 von Ernst Jandl geprägtes Wort für eine neue Art Gedichte, die „erst durch lautes lesen wirksam“ werden. Jandl, der 1956 in dem Gedichtband „Andere Augen“ relativ konventionelle Gedichte veröffentlicht hatte, begann 1956 unter dem Einfluß der amerikanischen Dichterin… Continue Reading „21. Sprechgedichte“
Nichts habe ich in der Schule mehr gehasst als Gedichte. Richtige Männer können mit Reimen über Blümchen und Bächlein nichts anfangen. Trotzdem kann ich noch heute meinen Rainer Maria Rilke auswendig. „Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn, wirf mir die Ohren… Continue Reading „10. Rainers Wirkung“
Mit dem 15.000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis wird der Autor Peter Waterhouse, der während seiner Schulzeit in Niedersachsen gelebt hat, geehrt. (Klingt ein bißchen so, als erhielte er ihn dafür) Sabrina Janesch, Absolventin des Hildesheimer Studiengangs Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, wird mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet.… Continue Reading „5. Nicolas-Born-Preis für Peter Waterhouse“
Ein Formerfinder trifft auf einen Allegorienschöpfer. Als gegenseitig befruchtender Dialog zwischen bildender und lyrischer Kunst sollte man das neue Künstlerbuch »Prægnarien« verstehen. Hieß es früher „Wer nicht hören will, muss fühlen.“, könnte man jetzt einfach behaupten „Wer nicht fühlend sehen will, muss lesen.“ …… Continue Reading „78. Prægnarien“
Die Poesie als weltverändernde, revolutionäre Kraft: Dieses Ziel verfolgen 37 poetische Vereinigungen, die in der Vorwoche auf dem 21. Poesiefestival im kolumbianischen Medellin das Manifest „World Poetry Movement“ unterzeichnet haben. Aus Österreich mit von der Partie: Die Wiener Schule der Dichtung von Ide Hintze.… Continue Reading „72. World Poetry Movement“
Längst hat sich Friederike Mayröcker den Ruf einer „Weltliteratin“ erschrieben, ihre eigene Gattung geschaffen, die keine Grenzen kennt und alle Dimensionen sprengt: Identität, Zeit, Raum – was andere nötig haben für Halt und Orientierung, darüber setzt sie sich so selbstverständlich wie folgerichtig hinweg, um… Continue Reading „65. Weltliteratin“
Wie die Zeitung heißt, erfährt man nicht, nur den Namen der Website, „westen.de“. Merkwürdig eigentlich, ist das geheim? Aber sie müssens selber wissen. Ein Artikel von Daniel Hadrys stellt die Jurymitglieder vom Bachmannpreis einzeln vor, seiner Meinung nach lässt sich die Jury in bestimmte Typen… Continue Reading „57. Jury sucht den Superautor“
Die Kärnter Slowenin Maja Haderlap hat am Sonntag mit einem Auszug aus ihrem Romanerstling „Engel des Vergessens“ den Ingeborg-Bachmann-Preis bei den 35. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gewonnen. Die zweisprachige Autorin, die bisher vor allem mit Lyrik-Veröffentlichungen von sich reden machte, hat ihr… Continue Reading „40. Maja Haderlap“
WAWERZINEK: Wir haben uns geeinigt, dass ich der Feingeist bin. KRAMPITZ: Und ich der Agitator. Der waren Sie auch, als Sie sich im Vorjahr das Jörg-Haider-Gästebuch aus dem Bergbaumuseum mitgenommen haben. Haben Sie mit diesem Skandal gerechnet? KRAMPITZ: Nein. Ich hatte den Auftrag für… Continue Reading „35. Teufelsküche“
Christoph W. Bauer, Hausacher LeseLenz-Stipendiat von Juli bis September 2010, bewältigt in seinem Liederzyklus „mein lieben mein hassen mein mittendrin du“, den er in Hausach fertiggestellt hat, den Spagat zwischen scheinbaren Gegensätzen. Liebesgedichte, Hassgedichte, Mittendrin-Gedichte enthält das Werk mit dem programmatischen Titel, das demnächst… Continue Reading „26. Liebesgedichte, Hassgedichte, Mittendrin-Gedichte“
2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede Wien am kommenden Mittwoch: „2. GEDICHTKONFERENZ 2011 Zustandsbilder – Empfindungsregister – Zurichtungen von Sprache CHRISTIAN FILIPS (Berlin) liest aus HEISSE FUSIONEN (roughbooks, 2010) • HELMUT NEUNDLINGER (Wien) liest aus TAGDUNKEL (Mitter Verlag) • STEFAN BAYER (Wien) liest… Continue Reading „7. 2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede“
Der israelische Dichter Uri Zvi Greenberg (1896-1981) war einer der großen expressionistischen Dichter der hebräischen Lyrik. Er wurde in einer Chassidim-Familie in Bialikamin in Galizien geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte. Als er anderthalb Jahre alt war, zog seine Familie nach Lwow (Lemberg). 1912… Continue Reading „150. Uri Zvi Greenberg (1896-1981)“
gilt seit Ingeborg Bachmanns Gedicht als zumeist literarische Projektion eines utopischen Idealzustands, aber in der Realität grenzte Böhmen bereits unter Ottokar II. Premysl an die Adria und das Böhmen Karls IV. an die Ostsee. / Ö1 (Shakespeare nicht zu vergessen. In dessen „Wintermärchen“ gibt… Continue Reading „139. „Böhmen am Meer““
Poesiegespräch: Die Migration im Rücken Mo 20.6. 18:00 Akademie der Künste, Pariser Platz, Black Box Eintritt €5/3 Mit Cristina Ali Farah Italien Ghayath Almadhoun Schweden Jazra Khaleed Griechenland Abbas Khider Berlin und Fiston Mwanza Mujila Österreich Moderation Zehra Çırak Autorin, Berlin Migration ist und war schon immer europäische Realität. Auch im Literaturbetrieb spielen die Werke von… Continue Reading „102. Die Migration im Rücken“
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