Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
erhielt am Donnerstag um 17 Uhr im Literaturhaus Magdeburg den mit 5000 Euro dotierten Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes. 1982 in Osterburg (Landkreis Stendal) geboren, wuchs Kokot in der Altmark auf, wurde in Hamburg zum Informatiker ausgebildet und studierte ab 2006 am Literaturinstitut in Leipzig. 2013 veröffentlichte… Continue Reading „42. Sascha Kokot“
Wenn man sich an Etiketten versucht, lägen Begriffe wie Alltagslyrik oder Gelegenheitsdichtung nahe. Mal lakonisch-kurz, dann im Zeichen des Langgedichts, wie es z. B. Günter Herburger in den 70er Jahren poetologisch auf den Punkt gebracht hat: Gedichte sollen verstopften Schubladen gleichen. Um Gedichte im… Continue Reading „41. Gleich verstopften Schubladen“
Von Thomas Kling stammt die Selbstaussage, ihn interessiere jede „Land- oder Stadtschaft als eine riesen summende Insektengesellschaft“, aus der er in seinen Gedichten einzelne Stimmen „herauspräparieren“ müsse. In Beyers neuem Gedichtband „Graphit“ (erscheint im Oktober), in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört… Continue Reading „39. Rheinische Stimmen erscheinen“
Das Programm Die imaginären Welten der Lyrik treffen auf die audiovisuellen Möglichkeiten des Kurzfilms: Der Poesiefilm ist so alt wie das Filmemachen selbst und erlebt seit dem Einsatz der digitalen Medien einen wahren Boom. Bereits zum siebten Mal zeigt das ZEBRA Poetry Film Festival… Continue Reading „38. 7. ZEBRA Poetry Film Festival“
Seine Frau erfuhr damals nicht einmal, wo genau ihr Mann inhaftiert war. Nach 281 Tagen Haft und Dauerverhören im Stasi-Gefängnis Berlin Hohenschönhausen zwang man [Jürgen] Fuchs ohne Prozess zur Ausreise in den Westen. Sein Vernehmer gab ihm noch mit auf den Weg: „Legen Sie… Continue Reading „34. Gedächtnisprotokolle“
Von Platen lebte von 1819 bis 1826 in Erlangen und fand Mentoren unter den Dozenten der Universität, die seine lyrischen und dramatischen Versuche wohlwollend aufnahmen und ihn in seinem dichterischen Mühen bestätigten. / Mein Mitteilungsblatt Erlangen-Nord
Ein kurzes Gedicht über Verschwörungen, gutes Essen und diese verdammten blauen Pillen. Text: Leander Sukov Sprecher: Jörg Wellbrock
Nach Caroline Schlegel hat die Stadt Jena einen Preis benannt, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal im deutschsprachigen Raum ausgelobt wurde. Gewürdigt werden mit dem Caroline-Schlegel-Preis – in Anlehnung an das Wirken der Namensgeberin – herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und… Continue Reading „30. Preis für Dorschel und Hünger“
Peter Ettl macht auf KUNO einen Erkundungsgang in die Lyrik der 1970er Jahre und stellt Berndt Mosblech vor: http://www.editiondaslabor.de/blog/?p=25820
Ein Gedicht über die zaudernde Jugend machte die 22-Jährige schlagartig bekannt. Nun ist ihr Buch da – in dem sie dem Thema treu bleibt. / Frankfurter Neue Presse
sonntagmorgens Kaffeeduft in der Luft, Honig auf der Zunge – ein Augenblick, in dem wir weiter nichts als verweilen Hansjürgen Bulkowski
Während die Abraumhalden nicht zu übersehen waren, die bei der Uranförderung anfielen, blieb die Radioaktivität unsichtbar, die die Menschen verstrahlte. Doch auch wenn sie nicht zu sehen war, es gab sie und es gibt sie weiterhin. Die Geschichte dieser Landschaft und ihrer Menschen erzählt… Continue Reading „24. Geigerzähler“
Aus dem Nachruf auf Christoph Janz, Schüttelreimer (Geb. 1961) von David Ensikat, Tagesspiegel Sarah klagt, dass Klara sagt: „an Rainer kann Keiner ran!“ Und dass deswegen Rut flennt und in die Flut rennt und ihr dabei von der Stirn das Blut rinnt, davon wurde… Continue Reading „22. Nachruf“
Im Privatarchiv des Schriftstellers Siegfried Lenz («Deutschstunde») sind nach einem Bericht des «Flensburger Tageblatts» rund 80 bisher unbekannte Gedichte gefunden worden. Bisher sei nicht bekanntgewesen, dass Lenz lyrisch gearbeitet habe, sagte Günter Berg, Vorstand der Siegfried-Lenz-Stiftung in Hamburg und ehemaliger Geschäftsführer des Hoffmann und… Continue Reading „21. Gedichte von Siegfried Lenz“
Börsenstadt Frankfurt, beklagte Friedrich Hölderlin 1798 in einem Brief: „Wir leben in dem Dichterklima nicht. Darum gedeiht auch unter zehn solcher Pflanzen kaum eine.“ (…) Warum also gedeiht die Lyrik, ohne dass sie die ihr gebührende Anerkennung bei einer breiteren Leserschaft findet? Warum fallen verdiente… Continue Reading „19. Kein Dichterklima“
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