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Veröffentlicht am 4. Oktober 2014 von lyrikzeitung
Bestimmt Lyrik den Unterricht, sinkt das Fach Deutsch bei vielen Schülern auf der Beliebtheitsskala schnell nach unten. Mit ihren kurzen Texten, in denen es nur so von Metaphern, Anaphern, Stilmitteln, Versmaßen und Strophenformen wimmelt, können Schüler häufig nichts anfangen. Laut Petra Anders, Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der Humboldt-Universität Berlin, liegt das vor allem an der Vermittlung von lyrischen Texten im Unterricht. „Hier könnten Lehrer gut mit Songtexten oder Raptexten einsteigen oder den Schülern zeigen, wie sie selbst ganz textnah mit Gedichten umgehen und Zeile für Zeile paraphrasieren“, sagt sie. Manchmal helfe den Schülern auch ein biografischer Zugang zum Autor, um ihn und seine Lyrik besser zu verstehen. / bildungsklick
Kategorie: DeutschlandSchlagworte: Petra Anders, Schule
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Einen Zugang über Reduktion (Intensitätsverlagerung durch Liedtexte etc), Biographie, Analyseverfahren (diese greifen bestenfalls dann, wenn der Zugang bereits da ist) oder anderes Drittes zu fördern, erscheint mir unangemessen. Es sind gestalterische Herangehensweisen, die über eigene Erfahrungen mit Fremdgestaltetem verbinden. Anders gesagt: Die Präsenz der dichterischen Wahrnehmungsoption im Konkreten ermöglicht den Nachvollzug im zweiten Schritt.
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