Kategorie: Deutsch

8. idance

In der idance company tanzen Menschen mit Downsyndrom. Schriftsteller Peter Turrini war skeptisch – und macht jetzt mit Texten selbst mit: Gestern Abend saß Turrini selbst auf der Bühne der Wiener Kammeroper. Im Scheinwerferlicht die idance company, sie tanzt zu Tango und Xavier Naidoo,… Continue Reading „8. idance“

7. Arbeiterlyrik

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt veröffentlichte „35 unterschlagene Gedichte“ von Alfons Petzold. Frank Milautzcki schrieb darüber bei fixpoetry. 2 Auszüge: 1 1911 erschien der Band „Seltsame Musik“ mit sozial engagierter Lyrik von Alfons Petzold beim Wiener Verlagsbuchhändler Theodor Daberkow, der sich sonst eher humoristischen Vorträgen,… Continue Reading „7. Arbeiterlyrik“

6. Straßenbahn

Wien. Heut nacht wurde eine strassenbahn gestohlen. Unbekannte fuhren damit stundenlang durch wien. In der frueh stands bei meiner ecke. Jetzt glauben alle: ich wars, weil auf einem sitz 2 meiner gedichte lagen! Helmut Seethaler  www.facebook.com/zetteldichter

5. Vatikan statt Vagina

Das Folgende ist offensichtlich kein Aprilscherz und, ich fürchte, völlig ernst gemeint: Prälat statt Prolet und Papst statt Paparazzi. Quadragesima statt Quadbandsimsen. Ritus statt Koitus. Synode statt Synergie. Tischlesung statt Dichterlesung. Urbi et orbi statt Ulli im Obi. Vatikan statt Vagina. Wunder statt Plunder.… Continue Reading „5. Vatikan statt Vagina“

4. Hugo Ball – Der magische Bischof der Avantgarde

Buchpräsentation mit dem Herausgeber Michael Braun und den Autoren Norbert Lange, Karl Piberhofer und Bärbel Reetz 1. APRIL, LETTRÉTAGE 19:30 Uhr, Eintritt 5,- Euro Der Dichter Hugo Ball war sein Leben lang ästhetisch wie politisch ein Konvertit und vor stereotypen Zuschreibungen auf der Flucht.… Continue Reading „4. Hugo Ball – Der magische Bischof der Avantgarde“

3. Hochhuth 80

„Da hört der Dichter auf, da fängt der ganz kleine Pinscher an.“ Keinem anderen als dem heutigen Jubilar galten 1965 diese starken Worte des damaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhard, der sich wahnsinnig über dessen „Spiegel“-Essay „Der Klassenkampf ist nicht zu Ende“ echauffierte. Dass dies für… Continue Reading „3. Hochhuth 80“

2. Gottesreste und Strassenlärm

Helena Beckers Papierschnitte zeigen Szenen aus Liechtenstein, vornehmlich architektonische Aspekte der elf Gemeinden, wie es in einem Pressetext zum Büchlein heisst. Ortstypische Tiere stehen im Vordergrund, Störche in Ruggell, Hasen in Schellenberg oder Maikäfer in Vaduz. Elf Papierschnitte, die nicht immer zu Stan Lafleurs… Continue Reading „2. Gottesreste und Strassenlärm“

1. Auftakt mit Elke Erb

Peter Gosses Laudatio zur Verleihung des Preises der Literaturhäuser in Leipzig, erste einer ganzen Serie von Preisverleihungen und Laudationes (gibts das Geld eigentlich nur einmal? schaut so aus, aber Laudatoren viele!), Gosse also zum Auftakt in Leipzig begann mit zwei Zeilen, die mir das Herz… Continue Reading „1. Auftakt mit Elke Erb“

151. Dickes Ding

Doch zunächst werde am 2. Mai „das dickste Buch meines Lebens mit über 1600 Seiten“ veröffentlicht. Dieses Buch mit dem Titel „Essayistische Prosa und Gedichte“ enthalte neben seinem neuen Drama „Der Fliehende Holländer“ auch einen großen Zyklus Libido-Lyrik mit zwei Mal 75 neuen erotischen… Continue Reading „151. Dickes Ding“

150. Berlin (bei Polen)

Ich mach mal Zitat statt Satire: Seine bösen Gedichte über Städte sind hervorragend. Was als Kolumne bei «Spiegel Online» begann, gibt es jetzt auch als Buch: «Reiner Schönheit Glanz und Licht – Ihre Stadt! im Schmähgedicht». Über Deutschlands Hauptstadt dichtet Gsella: «Sie können nichts und… Continue Reading „150. Berlin (bei Polen)“

149. Neue Musik

In einem Brief an seinen Auftraggeber beschwert sich der Dichter und Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voss über die empfindsame „neue“ Musik von Carl Philipp Emanuel Bach. Dieser lasse „die Affekte nicht genug ineinander zerfließen“, spiele zwar virtuos, aber auch etwas beliebig. / Hans Jürgen Kugler, Badische… Continue Reading „149. Neue Musik“

148. Preisträger und Generationen

Im DLF Kurt Drawert im Gespräch mit Christoph Schmitz über den Darmstädter Wettbewerb. Er lobt die „radikale Schnitttechnik“ des diesjährigen Preisträgers des Léonce- und Lena-Preises. Das führt zur Nachfrage: Schmitz: Was haben denn seine Gedichte, was hat seine Lyrik den Mitkonkurrenten voraus? Drawert: Nichts voraus. Also man… Continue Reading „148. Preisträger und Generationen“

147. Stagnation

Er eröffnet sein Buch mit dem Bild einer Literaturwissenschaft in Stagnation. Vorüber seien die Jahrzehnte der großen Theorien, abgetreten ihre Doyens wie Paul de Man, Jacques Derrida, Wolfgang Iser oder Wolfgang Preisendanz. Dennoch stehe das literaturwissenschaftliche Denken immer noch im Bann dieses heroischen Erbes.… Continue Reading „147. Stagnation“

144. „Seufzte oft und tief“

Der von ihm vorgetragene Zyklus „Bilder vom Leben am Meer“ mache deutlich, „dass Landschaft ein Kontemplationsthema geblieben ist“, erklärte die Berliner Kritikerin und schwärmte geradezu von der „Sensibilisierung für verschwundene Lebenswelten“ und von einem „Reifezustand, den hier wenige andere Gedichte erreichen“. Die meisten der… Continue Reading „144. „Seufzte oft und tief““

143. DIE ESELIN BEI BESAGTEM GLEITSCHIRMFLUG

Dienstag, 29. März 2011, 21 Uhr Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin In der Reihe: Die Liedertafel Genschel und Schüttler machen ihre Kladden auf. Berweck sitzt u.a. am Klavier. Das Meisterwerk from Mara Genschel on Vimeo. Auszug: – Veronika – Schiebetür (mechanische) – Fernlautsprecher –… Continue Reading „143. DIE ESELIN BEI BESAGTEM GLEITSCHIRMFLUG“