Schatten meines eignen Denkens

Ich könnte bis Weihnachten weitermachen mit Dante (und noch die letzten vergraulen, die sowieso nicht mitlesen). Aber gut, vielleicht 2 oder 3 noch. Aber heute: Ramón de Campoamor, spanischer Dichter, geboren am 24. September 1817. Àxel Sanjosé hat ein Gedicht für uns übersetzt:

¡Ay! ¡Ay!
Más cerca de mí te siento
cuando más huyo de ti,
pues tu imagen es en mí,
es en mí,
sombra de mi pensamiento,
sombra de mi pensamiento.
¡Ay! Vuélvemelo a decir,
vuélvemelo a decir
pues embelesado ayer
te escuchaba sin oír
y te miraba sin ver,
y te miraba sin ver. ¡Ay!

Ach! Ach!
Näher fühl ich mich bei dir,
umso mehr ich von dir flieh,
denn dein Bild das ist in mir,
ist in mir,
Schatten meines eignen Denkens,
Schatten meines eignen Denkens.
Ach! Sag’s noch einmal zu mir,
sag es noch einmal zu mir,
gestern nämlich, ganz betört
lauscht ich dir, ohne zu hörn
schaut’ dich an ohne zu sehn,
schaut’ dich an ohne zu sehn. Ach!

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