Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
TOM SCHULZ feiert mit und bei uns das Erscheinen seines neuen Gedichtbands „Innere Musik“. mit dabei sind außerdem: HANNA LEMKE.prosa MARIE T. MARTIN.lyrik RON WINKLER.lyrik Mehr Informationen und Texte der Autoren unter: http://kreuzwortberlin.wordpress.com/2012/09/28/kreuzwort-am-08-10-hanna-lemke-marie-t-martin-tom-schulz-und-ron-winkler/ 8. 10. Im Damensalon Reuterstraße 39 Berlin
1959 erschien sein erster Gedichtband, „Blätter im Wind“, viele weitere sollten folgen. Zudem übersetzte er aus dem Französischen: Rimbaud, Michaux und Yvan Goll. Dürrson, der 2008 auf Schloß Neufra bei Riedlingen starb, blieb zeitlebens der große Ruhm versagt. Sein aus dem Nachlass von Volker… Continue Reading „31. Dürrson, Szymborska, Hauge“
Nicht nur Hartung und von Petersdorff schreiben Sonette! Hier ein Buch, das zeigt, daß das Sonett auch jenseits des Hartungkanons geht (oder überhaupt nur da? Schließlich ist es eine Spielform). Vielleicht ist es eine gute Übung für Kritiker oder Leute, die Geschmack und Urteil… Continue Reading „30. Spielerisch“
Walter Fabian Schmid zu Harald Hartungs Poesierede „Ewiger Ruhm dem Erfinder des Sonetts“ schrieb Valéry emphatisch – und Harald Hartung will mit seiner Rede vom 06. Oktober 2010 genau diesem Ideal des durchkonstruierten Gedichts auf die Spur. Oder eben nicht. Denn anstatt die streng… Continue Reading „29. Kanonisch“
Das erste Lesen war mir ein Rausch. Niemals zuvor war ich in einer so kurzen Zeit durch einen solchen Berg von Gedichten geritten. Atemlos, erschüttert, befreit. Ja, dachte ich immer wieder, so muss man das machen. Region der Unähnlichkeit. Region of Unlikeness. Allein das… Continue Reading „28. Region der Unähnlichkeit“
Mein aktueller Lieblingstext im Buch, und ich sage aktuell, weil dieses Buch mich fortan begleiten und dabei auch der Lieblingstext wechseln wird, ist eine Art fiktives Gespräch, das der Autor mit Erik Satie führt. Cage reagiert darin auf Äußerungen Saties und solchen, die ihm… Continue Reading „27. Buch für Entdecker“
«The good poem is something we may in time come to recognize New Zealand by.» Mit der programmatischen Forderung, dass gute Lyrik zu einem bestimmenden Merkmal seines Landes werden solle, beschwor der Dichter Allen Curnow in der Einleitung seiner Anthologie «A Book of New… Continue Reading „25. Tokotoko“
Der vietnamesische Dichter-Dissident Nguyen Chi Thien starb am Dienstag in Kalifornien im Alter von 73 Jahren. Sein Übersetzer Nguyen Ngoc Bich erklärte, Thien sei der berühmteste vietnamesische Dichter seiner Generation. „Es ist wie das Hinsterben eines großen Symbols des sogenannten freien Vietnam, Leute, die… Continue Reading „24. Vietnamesischer Lyriker gestorben“
Die Zeitung (NZZ mit NZ-Beilage) ist noch nicht in Greifswald, aber die Ankündigung: Neuseeland ist der Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die am kommenden Dienstag eröffnet wird. Damit tritt eine Literatur ins Rampenlicht, die vom Klassisch-Vertrauten – den Erzählungen der gebürtigen Neuseeländerin Katherine Mansfield… Continue Reading „23. Experimentierfreudige Lyrik“
«Wir waren sowohl Lyriker als auch Zyniker. Korrekt und anarchisch.» Der dies schrieb, besass eine der meistgehörten Stimmen des literarischen Expressionismus der Zwischenkriegszeit, ja verkörperte gleichsam den Aufschrei derer, welche die drastische Erfahrung der individuellen und gesellschaftlichen Versehrungen, die der Erste Weltkrieg hinterlassen hatte,… Continue Reading „22. Ein deutscher Dichter“
„Die Welt sähe ganz anders aus, wenn die Menschen, bevor sie ihren Tag beginnen, ein Gedicht läsen.“ / Michael Krüger im DLR Noch ein Zitat: „(…) sein Instinkt für zukünftige Bestseller und auch Nobelpreisträger ist legendär. Kein deutscher Verlag hat so viele aktuelle Literaturnobelpreisträger… Continue Reading „21. Er hat recht“
Mir hat es die letzte Strophe angetan. Sie spielt mit Positionen und Bezügen und dem, was man landläufig von Poesie immer erwartet: mit der veränderten Sicht auf Dinge. Dass der Herbst ein Küsser ist, der selbst vor dem Bewirker der Welt nicht Halt macht… Continue Reading „20. Jessenin-Herbst“
Dieses Gedicht hat, wie alle großen Gedichte, seinen Lesern eines voraus: seine Freiheit. Was die Lektüre anstrebt, hat es schon erreicht, denn es ist offen nach allen Seiten, schwebt, ist schwer und leicht zugleich und wird sich nie festlegen lassen auf eine Lesart allein.… Continue Reading „19. Dicht am Boden“
Ich brauchte DADA, und siehe, es war da, da. Im Buchladen der National Gallery in Washington fand ich einen dicken Band: I am a beautiful monster. Poetry, Prose, and provocation. Francis Picabia. Translated by Marc Lowenthal. Cambridge / Mass. u.a.: The MIT Press, 2007.… Continue Reading „18. Francis Picabia: 4 Fragmente und 3 Texte“
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