3. Lyrikbibliothek

Eine gute Idee kommt aus Großbritannien: Die Poetry Library Collection bietet kostenlose Volltextarchive britischer Lyrikzeitschriften des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine stetig anwachsende Liste (s. unten).

Hier aus diesem Fundus 26 brasilianische Gedichte.

Modern Poetry in  Translation bringt in Heft 3 / 2005 ein Dossier Achmatowa übersetzen sowie ‘Twenty-one glosses on poems from The Greek Anthology’ von Neil Philip  und Gedichte von Giuseppe Belli, Raymond Queneau, Friedrich Hölderlin, Ovid, Dante, Ingeborg Bachmann, Alejandra Pizarnik und vielen anderen.

„Hälfte des Lebens“ heißt auf Schottisch „Hauf o Life“:

Hauf o Life

Bien wi yella pears, fu
o wild roses, the braes
fa intil the loch;
ye mensefu’ swans,
drunk wi kisses
dook yir heids
i the douce, the hailie watter.

But whaur, when winter’s wi us
will ah fin flo’ers;
whaur the shadda
an sunlicht o the yird?
Dumbfounert, the wa’s staun;
the cauld blast
claitters the wethervanes.

Translated by Kathleen Jamie

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2. Mehr als Lyrik

MAZ: Frau Cotten, Sie sind eine erfolgreiche Lyrikerin, bezeichnen sich aber selbst nicht als Lyrikerin! Warum?

Ann Cotten: Ich bezeichne mich als gar nichts. Den Begriff Lyrik finde ich irreführend, er kommt eigentlich von einer lieblichen Unterabteilung der Dichtung. Es gibt einen gewissen Stil von junger deutscher Lyrik, der auf mich sehr harmlos wirkt. Sie sagen „wir“, verwenden das Präteritum und stellen ihre anonymisierten Erinnerungen unverbindlich in den Raum. Da finde ich den Begriff Dichter schon passender. Ich möchte das nicht bis ins Letzte definieren, aber Dichtung fordert mehr ein als Lyrik. Außerdem kann Dichtung auch Prosa sein.

Haben Sie Vorbilder?

Cotten: John Donne, Dylan Thomas. Vor ein paar Wochen habe ich damit begonnen, Essays von Benn zu lesen. Da hat man mir Affinitäten nachgesagt, bevor ich ihn überhaupt gelesen hatte. Ach ja, Konrad Bayer mag ich sehr. Celan mag ich überhaupt nicht, diesen Kitsch mit zusammengesetzten Hauptwörtern.

Wurden Sie nicht sogar mal mit Paul Celan verglichen?

Cotten: Wenn ich denjenigen treffe, gibt es eine Schlägerei.

/ Märkische Allgemeine Zeitung

Ann Cotten: Florida-Räume. Suhrkamp, 250 Seiten, 19,80 Euro.

1. Boppard

Seine Leser werden diese Sprache inzwischen aus vorherigen Gedichtbänden kennen und schätzen.

In „endlich boppard“ wirkt sie allerdings noch ein wenig ausgereifter und vermittelt bei „kafkacasting oder verkaufsoffenem jandl“ „jenes „kraftfahrende kunstheimweh“, das „ein eigenes gefühl von wärme, schutz und geborgenheit“ aufkommen lässt. / Karl Feldkamp, Neue Rheinische Zeitung

Manfred Enzensperger: „endlich boppard“
Horlemann Verlag

146. American Life in Poetry: Column 284

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

I’d guess there are lots of people, like me, who sometimes visit places which in memory are hallowed but which, through time, have been changed irreparably. It is a painful experience but it underlines life. Here Carl Little, who lives in Maine, returns to a place like that.

The Clearing

The sunbox lies in pieces,
its strips of aluminum foil
flaking away to the wind,
tanning platform broken up
for kindling. Planted grass
sprouts where the path once
sharply turned to the left
circumventing underbrush,
there the man (a boy then)
stumbled on beauty’s wrath:
pale sisters yelling him off,
scrambling for clothes to cover.

All has been cleared, thick
cat briar raked into piles
and set ablaze, invincible
ailanthus stacked for dump.
All’s clear and calm save
his childhood rushing head-
long through tearing thickets,
and the sisters, barely glimpsed
against reflective flashing,
laughing after him, then
lying back to catch
all the sullen autumn sun they can.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2006 by Carl Little and reprinted from Ocean Drinker: New and Selected Poems, Deerbrook Editions, 2006, by permission of Carl Little and the publisher. Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

145. Poetry Bombs

Chilean art collective Casagrande dropped 100,000 bookmarks printed with poems from a helicopter over Berlin on Saturday night. The works were by 80 poets from Chile and Germany, and the poetry bombing was meant as an action to protest war and support peace. The group has done this before, the Guardian reports:

It was the fifth „poetry rain“ project from Chilean art collective Casagrande, which has arranged previous poetry bombing events in Santiago de Chile (2001), Dubrovnik (2002), Gernika (2004) and Warsaw (2009) — all cities which, like Berlin, have suffered aerial bombings during their history. …

The Berlin project, for which Casagrande worked with Literaturwerkstatt Berlin as part of the Long Night of Museums, took place in the city’s Lustgarten, where a crowd of thousands had gathered to hear readings and performances by Latin American artists.

Los Angeles has its own poetry bomb — in the possession of S.A. Griffin, longtime actor and beat poet. Griffin bought an empty 7-foot-long practice bomb on Craigslist and called for poems to fill it. People donated money on Kickstarter to give it a paint job, and this summer, Griffin took it on a five-week U.S. tour. He told the Alibi, the Albuquerque alt weekly, that a bomb filled with poems is about disagreeing, peacefully…

/ Los Angeles Times

144. Bildansicht

Für die NZZ-Rubrik „Bildansichten“ betrachtet Jürg Halter („Kutti MC“) Ferdinand Hodlers Gemälde „Der Tag“:

Immer wieder betrachtete ich ihre Haare, ihren Blick, ihre Brüste, ihren Stolz, ihre Beine, ihre Hände, ihre Strenge, ihre Bauchnabel, den Fluss ihrer Bewegungen, ihre Anordnung zum Halbkreis, die mich einlud, mich zu ihnen zu gesellen, miteinander den Kreis zu schliessen. Ihre Nacktheit im Übrigen war für mich immer unantastbar. Ich begehrte die Frauen nie, vielmehr waren sie meine Beschützerinnen, zwischen Traum und Wirklichkeit.

143. Konfrontiert

Den Auftakt gab in diesem Jahr wiederum eine (vom Bayerisch Rundfunk veranstaltete) lange Lyrik-Nacht, die lyrische Leicht- und Schwergewichte einander konfrontierte: Da trafen dann einstige DDR-Autoren wie Volker Braun und Durs Grünbein auf die Hip-Hop-Generation von Thomas Meinecke und Ulrike Almut-Sandig, die sich als lyrisches Lena-Pendant entpuppte und görenhaft ihre poetische Befindlichkeit ausstellte, während Raoul Schrott kenntnisreich ethnologische Liebeslyrik aus sieben Jahrtausenden vorstellte. / F. J. Bröder, Donaukurier

142. Religionen wie Eiskremsorten

Die Sprache der Bibel sei die Ursprache der Menschheit, hatte Johann Gottfried Herder vor 250 Jahren postuliert, im Reichtum ihrer Bilder und Geschichten lagere der Vorrat aller Poesie. Kein Wunder, wenn ein amerikanischer Dichter heute noch einen „Brief an Noah“ oder „Der Messias kommt nach Venedig“ in Gedichten imaginiert, die nichts mit neureligiöser Dämmerung, viel aber mit dem Reiz poetischer Bilder zu tun haben.

„In unserer neuen Gesellschaft sind all die alten Orden und Titel / der Religionen wie Eiskremsorten: Rabbis, Priester, Mullahs, Gurus, / Buddhisten, Schiiten, Sunnis, Dominikaner, Kapuziner, / Franziskaner, Karmeliter – Eis am Stiel. Nie zuvor / standen den Kindern so viele Sorten zur Wahl, / nie zuvor waren die Zehn Gebote so kühl im Sommer“, heißt es da in bester Tradition einer Aufklärung, die alte Metaphern nicht auf den Müll wirft, sondern sie zu Neuem transformiert. / Jan Röhnert, Tagesspiegel

Stanley Moss: Gedichte.
Aus dem amerikanischen Englisch von Hans Magnus Enzensberger. München: Hanser 2010 128 Seiten, 14,90 €, erscheint am 6. September

141. Überfischung

Hölderlin ist sicher einer der modernen Autoren, die an wissenschaftlicher ›Überfischung‹ leiden. Zwar begünstigt sein Werk biographisch, editionsgeschichtlich und poet(olog)isch subtil-genaue und sogar übergenaue Analysen, bietet sich für immer andere Perspektivierungen und Revisionen des einmal Erreichten an und fordert stets kontextreichere bzw. dichtere hermeneutische und kulturgeschichtliche Vertiefungen; ähnliches gilt im Raum der weiteren Moderne vielleicht nur (aus ganz unterschiedlichen Gründen) für Goethe, Kafka und Benjamin. Zugleich hat jedoch die Hölderlin-Forschung diese Sachlage noch verschärft, indem sie in einem Überbietungsgestus szientistischer, genieästhetischer, hermeneutischer oder poststrukturalistischer Provenienz ihren Gegenstand zum Vehikel einer scheinbar unendlichen Verkomplizierung von Lektüren gemacht hat, die oft den Eindruck erwecken, hier solle weniger die Größe Hölderlins als vielmehr die des Interpreten sowie der scientific community der Hölderlin-Exegeten aufgezeigt werden. Hölderlins Poetik und Philosophie wiederum verschärfen ihrerseits diesen Umstand noch dadurch, dass sie einzig in skizzenhaften, brüchigen, unsicher entzifferbaren, sprachlich enorm verdichteten, begrifflich dunklen und argumentativ losen Texten vorliegen, die dann auch in völlig entgegengesetzten Traditionslinien – idealistisch oder romantisch, negativitätstheologisch oder hegelianisch etc. etc. – sprechend gemacht werden konnten.

So beginnt mit viel Verve Jan Ulbrichs  Rezension von Marion Hillers Spezialuntersuchung ‚Harmonisch entgegengesetzt‘ zu Darstellung und Darstellbarkeit in einigen Werken Hölderlins auf IASL online

140. Nach fünfzig Jahren funktionslos geworden

sei die Literaturzeitschrift „Akzente“, legt zumindest Matthias Beilein anlässlich seiner kenntnisreichen Besprechung einer Monografie über diese Zeitschrift von Susanne Krohne nahe, die im Hanser Verlag erschien. IASL online

139. Leipziger Poeten

Lyrik im Freitag? Aber ja doch. Ganz viel sogar, und alles aus Leipzig:

Doch da ist noch etwas anderes, wodurch diese Stadt auf der literarischen Landkarte hervorsticht: Hier leben erstaunlich viele Dichter. Ja, ausgerechnet die Lyrik, diese vielleicht heikelste Gattung, hat sich in dem Biotop aus literarischer Infrastruktur, geringen Lebenskosten und städtebaulicher Unfertigkeit bestens eingerichtet. Was auch andernorts nicht unbemerkt bleibt: Gerade sorgt eine Leipziger Poetengeneration von Anfang- bis Mitte-Dreißig-Jährigen bei einschlägigen Gelegenheiten für Aufsehen und -hören. Und das, ohne eine eigene Szene darzustellen; es gibt keine festen Orte oder regelmäßigen Treffen, obwohl die meisten mit dem Deutschen Literaturinstitut ein gemeinsames Nadelöhr haben. …

Konstantin Ames sitzt an einem kleinen Küchentisch im Leipziger Künstlerbezirk Plagwitz. Auf seiner frisch rasierten Glatze spiegelt sich orangefarbenes Licht, was seiner Erscheinung etwas Mönchhaftes verleiht. „Ich würde mich gar nicht als Lyriker bezeichnen“, sagt Ames, der im vergangenen Jahr den Lyrikpreis des open mike gewonnen hat; was eines der besten Dinge ist, die einem Nachwuchsdichter passieren können. „Den Lyriker umgibt eine Aura des weltabgewandten Sprachsensibelchens, des Sozialautisten, der ewige Wahrheiten verkündet“, meint er. Deshalb würden auch so wenige Gedichte gelesen: „Lyrik gilt weithin, und das nicht mal zu Unrecht, als urbane Klugscheißerei.“ Und was stellt er dem entgegen? „Gedichte haben auch eine übergeordnete Funktion: Es geht darum, Wahrnehmungsstrukturen aufzubrechen, neue Felder zu eröffnen.“ Lyrik habe schließlich eine politische Aufgabe, findet Konstantin Ames: „Das utopische Potenzial mag graduell verschieden sein, aber wenn man nichts verändern will, dann sollte man auch nicht schreiben.“

/ Jörn Dege, Freitag

Außerdem über Ulrike Almut Sandig, André Rudolph, Carl-Christian Elze und Kerstin Preiwuß.

Mit Texten von:

138. Bücherwürmer in Lana

Doch in Lana bei Meran gedeihen nicht nur Boskop, Gravensteiner und Goldparmäne, sondern ebenso die experimentelle Literatur, insbesondere die Poesie. Große Dichterpersönlichkeiten wie Friederike Mayröcker, Oskar Pastior, Les Murray oder Andrea Zanzotto trafen in den vergangenen dreißig Jahren auf jüngere Seelenverwandte wie Elfriede Czurda, Ulf Stolterfoht, Michael Donhauser und viele andere.

Im Bemühen, im mehrheitlich deutschsprachigen Lana der Literatur und Sprache einen autonomen Ort zu geben, wurde der Verein der Bücherwürmer 1980 im Umfeld einer Buchhandlung gegründet; inzwischen residieren die Bücherwürmer im ultramodernen Bibliotheksneubau von Lana. Alle zwei Jahre richtet der Verein den Norbert-C.-Kaser-Preis aus. Er unterhält die edition per procura sowie ein beeindruckendes Archiv der Poesie. …

Aufgabe des Künstlers sei es, das Geheimnis zu vergrößern, sagte der Maler Francis Bacon. Er hätte Egger meinen können, wenn dieser dichtet: „Ein Lenzen mit Firnrinde auf / dieser reif-vereisten / Moosweide. / Ich säe / Basiliskenkraut / in Kurven / und viele Furchen“. Dieser bäuerliche Tätigkeitsbericht durchzieht auch Eggers neuen Prachtband „Die ganze Zeit“. Tirolische Flurnamen, süd- oder oberdeutsche Phänomene wie „Wucht-Gumpen“ werden von Zeitangaben unterbrochen und strukturiert. / Katrin Hillgruber, Badische Zeitung

137. Alberto Szpunberg in Dresden

Eine diesen Herbst im Wiesbadener Verlag luxbooks erscheinende Anthologie wird, in der Reihe „luxbooks latin“, den Focus vor allem in Hinblick auf „Neue Argentinische Poesie“ scharf stellen und hierzulande noch wenig bekannte Autoren wie Martín Gambarotta, Santiago Llach oder Marina Mariasch vorstellen. Doch zuvor gibt es die einmalige Gelegenheit, einem der namhaftesten Dichter Lateinamerikas in Dresden persönlich zu begegnen: der 1940 in Buenos Aires geborene und heute in der Nähe von Barcelona lebende Alberto Szpunberg gibt – zusammen mit seinen deutschen Übersetzern Joana und Tobias Burghardt – dem Poesiefestival „Bardinale“ die Ehre und wird am 3. September als einer von vier Gästen des internationalen Leseabends „Poetry International“ im Jazzclub Neue Tonne aus seinen Büchern lesen. …

Im deutschsprachigen Raum kann man ihn jetzt entdecken: in der auf spanisch- sowie portugiesischsprachige Lyrik spezialisierten Stuttgarter Edition Delta ist unter dem Titel „Der Wind ist manchmal wie alle“ ein vorzüglicher Auswahlband seiner Poesie erschienen. Ein Grund mehr dabeizusein, wenn Alberto Szpunberg in Dresden eine Auswahl aus seinem umfangreichen Werk vorstellen wird.

/ Volker Sielaff, Dresdner Neueste Nachrichten 30.8.

„Poetry International“ mit Alberto Szpunberg (Argentinien), Serhij Zhadan (Ukraine), Sjón (Island) und István Kemény (Ungarn) am 3. September, 20 Uhr im Jazzclub Neue Tonne. Eintritt: 8 / 6 Euro.

136. Poesie ist kein Griesbrei

Der Dadaismus lässt grüßen: Daniil Charms war der Pionier der russischen Absurde und ein Meister der kleinen Form. Der Schweizer Merian Verlag hat jetzt eine CD über Leben und Werk des Künstlers veröffentlicht.

„Die Poesie ist kein Griesbrei, den man, ohne zu kauen, schluckt und sogleich wieder vergisst. Im übrigen soll man Gedichte so schreiben, dass sie – wenn man sie durchs Fenster wirft – die Scheiben zerschlagen.“

1927 gründete Daniil Charms mit Freunden die Künstlervereinigung „Oberiu“ – eine russische Abkürzung für die „Vereinigung realer Kunst“. Das „U“ am Ende war ein kleiner Scherz, auf Kosten aller ehrwürdigen russischen „Ismen“: vom Symbolismus bis hin zum Akmeismus. Nicht ganz so ehrwürdig ging es bei den Oberiuten zu. Charms zum Beispiel saß bisweilen auf einem Schrank, um seine Geschichten vorzulesen. / Olga Hochweis, DLR

Daniil Charms: „Wie schrecklich schwinden unsere Kräfte“, Christoph Merian Verlag 2010, 1 CD

135. Internationale Nacht der Poesie

Zum zehnten Mal veranstaltet Bayern 2 die „Internationale Nacht der Poesie“, Lyrik.10. Wie schon im vergangenen Jahr ist die Veranstaltung erneut Teil des Erlanger Poetenfestes: Am Donnerstag, 26. August 2010, ab 19.00 Uhr im Redoutensaal. Durch den Abend führt der Moderator, Übersetzer und Popexperte Karl Bruckmaier. …

Diesmal dabei sind neben den beiden Büchner-Preisträgern Durs Grünbein und Volker Braun die Newcomerin Ulrike Almut Sandig, die gerade mit dem Publikumspreis auf der lit.cologne ausgezeichnet wurde, Thomas Meinecke, der seine Songtexte für die Band FSK vortragen wird, die Wiener Sängerin Gustav (Eva Jantschitsch), der polyglotte Dichter und Übersetzer Raoul Schrott sowie das ungewöhnliche Jazz- und Poesie-Duo Vincent Courtois und Ze Jam Afane.

Einen Mitschnitt des Abends sendet Bayern 2 zwei Tage nach der Veranstaltung, am Samstag, den 28. August 2010, von 20.05 Uhr bis 23.00 Uhr und eine gekürzte Fassung am Donnerstag, den 02. September 2010 von 20.30 Uhr – 21.30 Uhr.
Die Fernsehaufzeichnung wird in BR-alpha am Samstag, den 18. September 2010 ab 22.30 Uhr in der Sendereihe „Denkzeit“ ausgestrahlt.

/ Radioprogramm.ard