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Veröffentlicht am 1. September 2010 von lyrikzeitung
Seine Leser werden diese Sprache inzwischen aus vorherigen Gedichtbänden kennen und schätzen.
In „endlich boppard“ wirkt sie allerdings noch ein wenig ausgereifter und vermittelt bei „kafkacasting oder verkaufsoffenem jandl“ „jenes „kraftfahrende kunstheimweh“, das „ein eigenes gefühl von wärme, schutz und geborgenheit“ aufkommen lässt. / Karl Feldkamp, Neue Rheinische Zeitung
Manfred Enzensperger: „endlich boppard“
Horlemann Verlag
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Karl Feldkamp, leur, Manfred Enzensperger
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Das ist großartige dichte mitreißende sprachbildmalende Lyrik.
Glückwunsch
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im rheintal
in den kirschen wimmeln maden &
durchs rheintal zieht ein lueftchen
die etueden der zikaden fuehlern
in den mueden huegeln. boppard
stumpfer dutzdutztekkno woppert
ueberm flusz ein kormoran, hals
voran. monster stolpern durch
konsolen, losgeschickt zum kippen
holen. containerschiffgeknatter. als
ueberraschungsgast: frankensteins
galvanischer sohn schweren tritts
auf dem langen weg zu sich selbst
den eigenen fuszstapfen folgend
mehr als zehnmal angeschossen
schlingernd die weinberge hinauf
wo die guten rieslingreben stehn
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