Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Stiftung Lyrik Kabinett wird am 11. Februar 2015 die kürzlich erschienenen Übersetzungen des katalanischen Lyrikers Joan Vinyoli vorstellen. Bei der Lesung werden deutsche Gedichtfassungen sowie die Originale von einem katalanischen Lyriker, Miquel de Palol, der auch eigene Gedichte vortragen wird, vorgestellt. Joan Vinyoli… Continue Reading „12. Ein Abend für Joan Vinyoli im Lyrik Kabinett München“
Vinyoli-Jams An einem 30. November starb der katalanische Dichter Joan Vinyoli (1914-1984). Im Jahr der 100. Wiederkehr seines Geburtstages finden rund um dieses Datum privat organisierte „poetische Jams“ in Cafés und Kneipen zu seinem Gedenken statt, natürlich auch als Hommage an Vinyolis bevorzugte Aufenthaltsorte.… Continue Reading „109. Vinyoli-Jams“
Der valenzianische Dichter Francesc Viadel gewann den Lyrikpreis Josep Maria Ribelles der Stadt Puçol für sein Buch ‘Ciutat, dies insòlits’ ( vielleicht: Stadt, ungewöhnliche Tage). / La Veu
Der katalanische Lyriker und Essayist Gerard Vergés ist am 23. April im Alter von 83 Jahren in seiner Heimatstadt Tortosa gestorben. Vergés, im Hauptberuf Pharmazeut, hatte bereits in den 1950er Jahren die Zeitschrift Géminis mitherausgegeben. 1981 erhielt er für seinen Debutband L’ombra rogenca de… Continue Reading „98. Gerard Vergés“
2014 jährt sich der Geburtstag des katalanischen Dichters Joan Vinyoli zum hundertsten, sein Todestag zum dreißigsten Mal. Vinyoli hat im katalanischsprachigen Raum großen Einfluss auf die nachfolgenden Lyriker/innen gehabt (während der hierzulande bekanntere, dortzulande institutionell höhergeehrte Salvador Espriu eine bewunderte, aber isolierte Erscheinung blieb).… Continue Reading „91. Joan Vinyoli“
Oració a Santa Llúcia Vós que veniu pel desembre portant els ulls en un plat, Santa Llúcia, conserveu-nos la vista i la claretat. Són tan bells els ulls al front quan hi brilla la mirada, fa tan bo de veure el món per l’ànima… Continue Reading „49. Santa Llúcia“
Zum Abschluss des Gedenkjahres zum 100. Geburtstag des katalanischen Dichters Salvador Espriu bringt die Zeitschrift Akzente einen seiner bekanntesten Zyklen in einer neuen deutschen Übertragung. Der Tagesablauf in zwölf Liedern – wobei der Todesgedanke nicht klassischerweise erst gegen Abend, sondern bereits im Morgengrauen präsent… Continue Reading „20. Lieder vom Rad der Zeit“
Der zweite Teil des Buches ist, wenn man so will und wie das Sonettgedicht schon angedeutet hat, der Form gewidmet, der in Struktur verfestigten Vergangenheit also, die zuweilen, wenn man sich allzu sklavisch an sie hält, zum Gefängnis werden kann, wie wir aber am… Continue Reading „95. Sprossvokale“
Heute vor hundert Jahren wurde Salvador Espriu geboren. Mentre sèiem al cancell, en la vetlla d’estiu, en el repòs de l’aire, i el llum feia de sobte més trista la claror, arribaven pels rials lladrucs llunyans dels gossos de les altes masies de la… Continue Reading „30. Salvador Espriu“
„Hör gut zu. Die Wahrheit ist zu leise, der Verstand kann ihr nicht antworten“, heißt es bei Teresa Colom aus Andorra. Sie steht dabei auf einem Pfad in den Pyrenäen. Ein ganz anderer Ton herrscht bei Arian Leke aus Albanien zwischen Wort und Hintergrund.… Continue Reading „57. Wozu Poesie“
[…] Die Texte, die jeweils im Original und in einer deutschen Übersetzung präsentiert werden, entstammen dem Chinesischen, ecuadorianischen Spanisch, Französischen, Griechischen, Italienischen, Hebräischen, Japanischen, Katalanischen, Serbischen, Slowakischen, Ungarischen sowie dem Wolof. An die Seite gestellt wird den Lesern jeweils ein Reiseführer in Form eines… Continue Reading „42. Vielsprachig“
Nicht nur im Espriu-Jahr, nicht nur zur Karwoche empfehle ich den Band »Setmana Santa« von Salvador Espriu, erschienen 1971. Vierzig motivisch verkettete, in Tonfall und Form höchst unterschiedliche Gedichte – eine seltsame Meditation über den Tod, durchzogen von einer ins Groteske kippenden Karfreitagsprozession und… Continue Reading „120. Karwoche“
Ernest Farrés Junyent, 1967 in Igualada geboren und in Barcelona und der Welt, insbesondere der Neuen Welt, zu Hause, sieht seine künstlerische Identität wie viele Katalanen heute viel mehr im Kosmopolitismus als im Regionalismus. Und so liegt es nahe, dass er seine Inspiration nicht… Continue Reading „69. Kosmopolitisch“
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