Kategorie: Schweiz

German Slam Poetry

Angesichts des 6. German International Poetry Slam in Bern schreibt die NZZ am 17.9.02: Attraktiv ist Slam Poetry durch die Kombination einfacher Regeln, kruder Vielfalt der Formen und Authentizität beschwörender Live-Performance. Unter Aufsicht eines «Master of Ceremonies» muss der Slam-Poet in kürzester Zeit das… Continue Reading „German Slam Poetry“

Die schönsten Gedichte der Schweiz

Peter von Matt; Dirk Vaihinger (Hrsg.): «Die schönsten Gedichte der Schweiz». Nagel & Kimche im Hanser-Verlag, München, 2002, Fr. 29.60 St. Galler TAGBLATT Samstag, 14. September 2002

Wortstellungen

Hans-Jost Frey:  Wortstellungen – zur Stellung der Poesie. Urs Engeler Editor, Basel 2002. 84 S., Fr. 25.-. Neue Zürcher Zeitung, Ressort Feuilleton, 14. September 2002, Nr.213, Seite 64.

Xhelilis Sehnsucht

und der mit ihr verbundene Schmerz finden in diesem Band nicht immer nur poetisch-schöne, sondern manchmal auch durchschaubare Worte, dennoch bleiben sie im ganzen Band auf eine seltene Art authentisch und berühren. Dem Band beigegeben sind Zeichnungen, „Wegspuren“ von Marianne Leupi, über das Blatt… Continue Reading „Xhelilis Sehnsucht“

Über die Nacht der Literatur

… an der Expo 02 berichtet die NZZ am 2.9.: Hätte Peter Weber – begleitet von Anton Bruhins Maultrommeln – das gebieterische Zischen seines «maresciallo del silenzio» aus der Sixtinischen Kapelle nicht erst kurz vor Mitternacht vernehmen lassen, wäre das Unerhörte dieser Poesie vielleicht… Continue Reading „Über die Nacht der Literatur“

Vladimir Nabokov

Bekanntlich hat sich Vladimir Nabokov (1899-1977) in allen Sparten der schönen Literatur umgetan, am erfolgreichsten war er als Erzähler, am wenigsten erfolgreich als Dramatiker. Seine hochkarätige, schwer übersetzbare Lyrik bleibt noch zu entdecken, sein Briefwerk, die Essayistik, die Vorlesungen sind in mehreren Bänden greifbar.… Continue Reading „Vladimir Nabokov“

Gomringer-Wurlitz

Eine nur leise nostalgische Notiz von Eugen Gomringer selbst rundet den schön edierten Band ab. / Bruno Steiger, NZZ 21.8.02 über Georg Pöhlein: Gomringer-Wurlitz. Porträt. Mit Texten von Eugen Gomringer und Cornelius Schnauber. Bibliothek der Provinz, A-Weitra 2002. 102 S., Fr. 62.-.

Rauhreif-Verlag

Eine Edition für Gedichte und lyrische Prosa will der Rauhreif-Verlag sein, den nun Curt Zimmermann (Nimrod-Literaturverlag) weiterführt. Der idealistische Kleinstverleger startet mit zwei ausserordentlich schön gestalteten Lyrikbänden. Dabei stellen sich zwei Schreibende aus sehr verschiedenen Lebensaltern, Ariane Braml (*1969) und Carlo Gianola (*1924), mit… Continue Reading „Rauhreif-Verlag“

Ein Dichter

Über den vergessenen Dichter (Pleonasmus!) Joseph Kopf schreibt das St. Galler Tagblatt am 10.8.02: 1945 hat der 16-Jährige seine erste, nie publizierte Sammlung von 48 Gedichten mit der Widmung versehen: «Ein Künstler kann nicht zusehen, wie sein Werk unter den Händen des Pöbels zerbricht.»… Continue Reading „Ein Dichter“

Auf der lyrischen Baustelle

wird momentan wacker gearbeitet. – meint Sibylle Birrer in einer Zeitschriftenkritik, NZZ 5.8.02 Zitat (über „Drehpunkt“): War die letzte Nummer erstübersetzten Miniaturen von Henri Michaux (1899-1984) gewidmet, so erinnert die jüngste Ausgabe an die 1984 verstorbene Schweizer Autorin Gertrud Wilker. Eingeleitet werden die grossteils… Continue Reading „Auf der lyrischen Baustelle“

Urweider nach New York

Neuer Erfolg für den Bieler Lyriker Raphael Urweider (28): Gestern hat ihm der Deutsche Literaturfonds das zehnwöchige New-York-Stipendium verliehen. Der Deutsche Literaturfonds habe ihn bereits bei seinem ersten Buch unterstützt, sagte Raphael Urweider, auf die Preisverleihung angesprochen, gegenüber dem BT. Der Literaturfonds besitze in… Continue Reading „Urweider nach New York“

Urweider

Über Vater und Sohn Urweider schreibt das Bieler Tagblatt am 29.7.02.

Lyrik in Klagenfurt

Christoph W. Bauer löste mit seinem lyrisch gehaltenen Text «Auf.Stummen» eine Debatte aus über die Möglichkeit, Lyrik und Prosa zu verbinden – eine Diskussion, die zum Beitrag «Steine» des Schweizer Autors Raphael Urweider noch einmal aufgegriffen wurde. / NZZ 29.6.02

Nachricht über italienschweizer Lyrik

gibt die NZZ, darunter über Fabio Pusterla : Seine Gedichte haben nichts zu tun mit der fein ziselierten realistischen Lyrik seiner lombardischen Vorgänger von Sereni bis Orelli. Sie stehen ganz für sich als dramatische Befragung einer Welt, in der Dunkel, Verzweiflung und Tod herrschen.… Continue Reading „Nachricht über italienschweizer Lyrik“

Preise der Schweizerischen Schillerstiftung 2002

Ins Tessin gehen 5000 Franken an Dubravko Pusek für seinen Gedichtband «Effetto Raman». Das Prädikat «Buch der Schweizerischen Schillerstiftung 2002» erhielten «Der Billardtisch» von Bruno Steiger, «Le cerf-volant» von Nadine Mabille, «In sto monde tonde tonde» von Ugo Canonica und der rätoromanisch-deutsche Gedichtband «Monolog… Continue Reading „Preise der Schweizerischen Schillerstiftung 2002“