Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Am 11. September, dem Geburtstag des lettischen Nationaldichters Janis Rainis (1865-1929), wurden im ganzen Land die 1966 ins Leben gerufenen und seitdem zur Tradition gewordenen Tage der Dichtung (Dzejas dienas) gefeiert. Matthias Knolls Seite „Literatur aus Lettland“ stellt aus diesem Anlaß ein Gedicht des… Continue Reading „Tage der Dichtung“
The New Republic empfiehlt ein Buch mit New-York-Gedichten, das auch einige über die Anschläge vomm 11. September enthält. Darunter Polens Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska: „Photograph from September 11“ („They jumped from the burning floors– / one, two, a few more / higher, lower“) / 19.9.02
Die intensivsten Momente von „Hombroich: Literatur X“ verdankte das Publikum ohne Zweifel einem ganz starken Thomas Kling. Im Zusammenspiel mit Frank Köllges brachte er Auszüge seiner „Sondagen“ ungeheuer eindringlich vor. So unmittelbar nach dem Erinnern an den 11. September 2001 in New York durchbohrten… Continue Reading „Hombroicher Sondagen“
Angesichts des 6. German International Poetry Slam in Bern schreibt die NZZ am 17.9.02: Attraktiv ist Slam Poetry durch die Kombination einfacher Regeln, kruder Vielfalt der Formen und Authentizität beschwörender Live-Performance. Unter Aufsicht eines «Master of Ceremonies» muss der Slam-Poet in kürzester Zeit das… Continue Reading „German Slam Poetry“
In December Wordsworth was in town, and as Keats wished to know him I made up a party to dinner of Charles Lamb, Wordsworth, Keats and Monkhouse, his friend; and a very pleasant party we had. Wenn Sie sich für einen dieser Herren interessieren,… Continue Reading „dinner party“
Peter von Matt; Dirk Vaihinger (Hrsg.): «Die schönsten Gedichte der Schweiz». Nagel & Kimche im Hanser-Verlag, München, 2002, Fr. 29.60 St. Galler TAGBLATT Samstag, 14. September 2002
Hans-Jost Frey: Wortstellungen – zur Stellung der Poesie. Urs Engeler Editor, Basel 2002. 84 S., Fr. 25.-. Neue Zürcher Zeitung, Ressort Feuilleton, 14. September 2002, Nr.213, Seite 64.
und der mit ihr verbundene Schmerz finden in diesem Band nicht immer nur poetisch-schöne, sondern manchmal auch durchschaubare Worte, dennoch bleiben sie im ganzen Band auf eine seltene Art authentisch und berühren. Dem Band beigegeben sind Zeichnungen, „Wegspuren“ von Marianne Leupi, über das Blatt… Continue Reading „Xhelilis Sehnsucht“
Neben der schroffen Laborarbeit Zauners, neben Eggers poetischer Ontologie, neben dem drängenden Bilderkampf von Wolfgang Hermann und Birgit Müller-Wieland nimmt sich Elfriede Czurdas Gedichtsammlung «Wo bin ich wo ist es» sonderbar linkshändig aus. Hat sich die in Berlin und Wien lebende Autorin mit hoch… Continue Reading „Lyrik aus Österreich“
Die 1924 in Wien geborene Schriftstellerin Friederike Mayröcker gilt als herausragende Vertreterin einer als experimentell bezeichneten Literatur. Der Verlag Rommerskirchen (Rolandseck) legte jetzt eine von der Autorin gestaltete neue Nummer der Zeitschrift Signatur unter dem Titel Wildfieber vor (32 S., Abbildungen plus CD, im… Continue Reading „Traueranfälle“
Der in diesem Frühjahr auf der Leipziger Buchmesse erstmals vergebene Preis der Literaturhäuser ist eine besondere Auszeichnung: Verliehen wird er nicht nur für die Qualität eines literarischen Textes, sondern auch für die seines Vortrags auf einer Lesung. Gewonnen wird eine Lesereise durch acht Literaturhäuser,… Continue Reading „Ulrike Draesner gewinnt Lesereise“
Der Anna-Seghers-Literaturpreis 2002 geht an den chilenischen Schriftsteller Rafael Gumucio und seinen deutschen Kollegen Lutz Seiler. Wie die Anna-Seghers-Stiftung gestern in Berlin mitteilte, wird die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung den Autoren am 24. November in der Akademie der Künste verliehen. Der Lyriker… Continue Reading „Anna-Seghers-Preis für Lutz Seiler“
Das Thema lautet „Moving Cultures – Kulturen in Bewegung“. Einsendeschluss ist der 12. Januar 2003. Ausschreibungsmodalitäten gibt es im Kulturladen Nord, Siefried Straßner, Tel. 09 11/55 33 87 und per E-Mail unter kuno@odn.de / 5.9.02
Spätestens seit dem „Annus Mirabilis 1997“, in dem der Segen angestauter Hymnen und aufgesparter Preise jubiläumsbedingt auf ihn niederprasselte, ist Robert Gernhardt, einst gefürchtet als einer der schärfsten Kritiker der Elche, der meistgeliebte und gesellschaftsfähigste unter den lebenden deutschen Poeten. Wo man früher Anstoß… Continue Reading „Gernhardt-Priester“
Die Hannoversche Allgemeine (5.9.02) meldet, daß der weißrussische Dichter Ales Rasanau zum Ende seines mit dem Hannah-Arendt-Stipendiums verbundenen Aufenthalts einen Gedichtband veröffentlicht: Ales Rasanau: „Hannoversche Punktierungen”, Weißrussisch/Deutsch, 96 Seiten. Revonnah-Verlag Hannover, 14 Euro.
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