Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Hinweis auf eine Gedicht-des-Tages-Liste: DayTips.Com Daily Lists – Poem-a-Day ( http://www.daytips.com) stellte am 2.12.02 – wie immer mit Kommentar – in einer kostenlosen eMail für Abonnenten vor: Samuel Taylor Coleridge: Epigram Sir, I admit your general rule, That every poet is a fool, But… Continue Reading „Samuel Taylor Coleridge“
bespricht ANDREAS PUFF-TROJAN in der SZ (2.12.02) TED HUGHES: Etwas muß bleiben. Gedichte. Englisch und deutsch. Mit einer Gedenkrede von Seamus Heaney. Aus dem Englischen von Jutta und Wolfgang Kaußen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002. 200 Seiten. 14,80 Euro. TED HUGHES: Prometheus auf… Continue Reading „Harte Gedichte“
Vokale mit Farben zu verbinden, war, wie John Gage gezeigt hat, seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts im Kontext der «audition colorée» beziehungsweise des «Farbenhörens» ein Phänomen, das zunächst Psychologen und dann auch bildende Künstler nachhaltig interessierte; für die Letzteren ging ein wesentlicher… Continue Reading „Vokalfarben“
Anna de Noailles (1876-1933) Der Frieden (NZZ 30.11.02) – – – Anna Achmatowa: Letzter Tag in Rom. (ebd.) – – – Vittorio Sereni: Anni Dopo (ebd.)
Als Lyriker ist Nabokov bisher kaum wahrgenommen worden, vielleicht deshalb, weil er sich der Moderne konsequent verweigert und eher bei klassischen Vorbildern angeknüpft hat, die er mit bisweilen pedantisch wirkendem Eifer, wenn auch mit höchstem Kunstverstand nachahmte. / Felix Philipp Ingold über den Band… Continue Reading „Lyriker Nabokov“
Der da spricht, ist ein Querstromschwimmer: Gewagt das Überqueren gewagt meine Stimme der breite Strom Der sensible Beobachter geht ein in die Flusslandschaft: Da ein Ufer dort ein anderes auch nicht meines mit weicher Kreide gezeichnet Lastkähne Rebzeilen badisches Land Herbstgerüche wagen sich über… Continue Reading „Schattenhangschreiten“
Der Landbote Winterthur (29.11.02) schreibt über den in Riga geborenen Lyriker Walter Neumann: Die vergebliche Heimatsuche und das Erlebnis der Vernichtung lassen Neumann eine übermächtige Kraft erahnen, welche die Ursprungssuche zu einer lyrischen – und das heisst: transzendenten – Suche nach sich selbst macht:… Continue Reading „Walter Neumann“
In einem Brief an die NYT*) (29.11.02) reicht Helen Vendler, professor of English at Harvard university, eine Stellungnahme von Tom Paulin nach: „Whatever was said in my lengthy exchange, the views I hold on the situation in the Middle East, and on the need… Continue Reading „Tom Paulin“
Denn mit wachsender Begeisterung schlägt Kling in seinen neuen Gedichten ästhetische Funken aus Zaubersprüchen, mythischen Gesängen und «carmina diabolica». In seinem jüngsten Gedichtband, «Sondagen», seinem bislang umfangreichsten und fesselndsten Werk, finden wir faszinierende Anverwandlungen der alten Zauberlieder und Hexensprüche, die am oralen Anfang jeder… Continue Reading „Klings Zaubersprüche“
„Das Interessanteste unter meinen Einkäufen“, schreibt Percy Bysshe Shelley im Sommer 1816 aus Montalègre an seinen Freund Thomas Peacock, „ist eine große Sammlung von Samen seltener alpiner Pflanzen (.. .). Sie sind verwandt mit dem Schöllkraut – dem klassischen Schöllkraut (. ..); sie sind… Continue Reading „Shelleys Schöllkraut“
Für die FR (27.11.02) bespricht ROLF-BERNHARD ESSIG: SAID Außenhaut Binnenträume Neue Gedichte Verlag C. H. Beck, München 2002, 100 Seiten, 14,90 Euro In der gleichen Ausgabe schreibt Yaak Karsunke über Thomas Brasch´ Nachlaßgedichte: Thomas Brasch Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer… Continue Reading „poetry news“
Die Literatur haben die Schweizer zwar nicht erfunden, doch gewinnt man beim Lesen den Eindruck, viele Autorinnen und Autoren hierzulande seien daran, ihre Stimme zu (er)finden. Schreiben die Schweizer. Und das Buch dazu heißt: Natürlich die Schweizer! / St. Galler Tagblatt 25.11.02 (wo es… Continue Reading „Natürlich die Schweizer!“
Die SZ interviewt den tschetschenischen Dichter und Widerstandskämpfer Apti Bisultanow: SZ: Sie sind Dichter, wobei Sie stets auf tschetschenisch und nie auf russisch geschrieben haben, waren Politiker, haben bei den Widerstandskämpfern gelebt – viele Leben für einen Mann. Bisultanow: Ich kann eines nicht vom… Continue Reading „Apti Bisultanov“
Wie anders geht da Michael Donhauser, nun durch Rheinhessen. Er geht, wie er schreibt, durch eine Textlandschaft; und wir lesen mit ihm eine glücklich mit der Geliebten durchlebte Ortlosigkeit. Donhauser erwandert sich, was es gibt, enthält sich, anders als es beispielsweise Handke in früheren… Continue Reading „Sieben Himmel“
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