Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Im Soda-Club lesen Berliner Autoren Lyrik zum Sekt, meldet die Berliner Morgenpost. Mehr nur für Abonnenten.
Mittlerweile hat der unermüdliche Herausgeber Helmuth A. Niederle einen weiteren Band mit Gedichten Davids ediert: „spurenelemente“. Wie viele Texte in Davids Gesamtwerk umschreiben und umkreisen diese 24 Gedichte eine Wahrnehmung der Welt, die aus kontemplativer Ruhe und klarer Beobachtung des Bewusstseins gespeist wird. Vier… Continue Reading „45. Lyrische Protokolle“
Da sitzt ein sehr ernsthafter Mensch, denkt man sich, einer der sich sicherlich jede Zeile, die er schreibt, genau überlegt. Und als er ankündigt, 430 Gedichte lesen zu wollen, in einer Stunde, mit einer Pause dazwischen wegen der Kirchenglocken, die in Pöcking jeden Abend läuten, geht… Continue Reading „44. Sprachlabor“
… selbst einen Text über Rolf Dieter Brinkmann mit einem Reich-Ranicki*-Zitat beginnen kann? Lesen Sie in der „Welt“ (allmählich die meistzitierte Zeitung hier, eh?)! Marcel Reich-Ranicki hat einmal über ihn gesagt: „Von Anfang an ging er rücksichtslos aufs Ganze.“ Gemeint ist der deutsche Schriftsteller… Continue Reading „43. Wie man“
Mit der Anthologie „Ich bin von dem grauen Elend zerfressen“ will der Dichter und Herausgeber [Florian Voß] Heym wieder in die öffentliche Wahrnehmung hieven. Dazu hat er sich nicht für eine geschmackssichere, aber fade Best-of-Sammlung der Heymschen Gedichte entschieden, die als bessere coffee table-Lektüre… Continue Reading „42. Heym-Cover-Versionen und Remixe“
In den großen – oder den übriggebliebenen – Buchhandlungen in den deutschen Fußgängerzonen schreitet die Schrumpfung der Gedichteecken munter voran, traurige Lyrikkatzentische findet man da, manchmal auch nur größere Schubladen, wo dann letztlich nur mehr so Titel sanft ruhen wie „Die lustigsten Zungenbrecher der… Continue Reading „41. Lyrikkatzentische“
Hätten Wellen Echos, so glaubte man von fern her in diesen Gedichten bisweilen Gertrude Steins Einwürfe zur literarischen Moderne zu vernehmen – um im nächsten Moment aufgrund ihrer strengen Silbenzählung und im dichterischen Erleben der Natur an die japanischen Haikus erinnert zu werden. „untedrunter… Continue Reading „40. Mundart-Haiku“
Jan Kuhlbrodt sprach mit Asmus Trautsch über Literatur und Musik. Eine gekürzte Version steht im Poetenladen, das komplette Gespräch soll im „Poet“ erscheinen*. Ein Auszug: J. Kuhlbrodt: Wenn du schreibst, wie achtest du auf den Rhythmus? Erzähl, wie es bei dir funktioniert, wie der Rhythmus… Continue Reading „39. Über Rhythmus“
Tim Voß (ehemals der Voß von Reinecke & Voß) macht jetzt Bücher bei Horlemann – Edition Voß. Dazu gehört auch die Reihe Lyrikpapyri, die von Mathias Jeschke herausgegeben wird. Aus einem Gespräch mit Mathias Jeschke: Lieber Herr Jeschke, Buchhandlungen bestellen und vertreiben kaum noch Lyrikbände.… Continue Reading „38. Lyrikpapyri“
Das Pfeifen des Zuges dient nur dazu auf den Feldern Melancholie zu verbreiten. – Wie reagieren wir? Wir lächeln zustimmend, sind ›amüsiert‹, verstehen, was der Autor humorvoll (nicht humoristisch) ausdrücken wollte. Und das, weil wir Erinnerung besitzen an Pfeifen des Zuges, Felder und Melancholie. Der Aufbau des Satzes… Continue Reading „37. Greguerías“
Warum er gern über „Bob, den Riesen“ schreibt, die Mannheimer Popakademie ihn 2008 als Studenten ablehnte, er nicht Max Lyrik heißt und darüber, ob er oder Hannes Wader „der deutsche Dylan“ ist, rätseln wir mit dem Berliner Songwriter in diesem Interview. / morgenweb
11.09.2012, 19:30 Uhr Literaturhaus Hannover / Mitte mit Klaus Merz, Alexander Nitzberg, Monika Rinck und André Rudolph Mit dem Lyrikfest geben wir auch in diesem Herbst der Lyrik eine eigene Bühne und stellen – immer auf der Suche nach der poetischen Grammatik unserer Zeit… Continue Reading „35. Lyrikfest Gegenstrophen“
„Der Wolkenhändler“ ist Titel sowie (eine) Hauptfigur eines Prosatextes des Kieler Dichters Klavki und wurde unter anderem auf Poetry Slams vorgetragen, wo er den ersten Preis gewann. (…) Neben der Thematisierung des Wolkenhändlers als Figur, beinhaltet der gesamte Prosatext vor allem Kritik am Literaturbetrieb, indem er… Continue Reading „33. Der Wolkenhändler – Klavki“
Hinter der Idee zum Verlagsnamen stecke nicht nur ein literarischer Bezug (das Sonett „Correspondances“ von Charles Baudelaire), sondern auch eine ganz praktische Begegnung. Ich solle mal an die Pariser Metro denken, da stehe überall „correspondance“ für die Verbindungen/Umsteigemöglichkeiten in den einzelnen Metro-Stationen, die die… Continue Reading „32. Korrespondenzen“
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