Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
(sic) druckt Auszüge aus einer Lobrede Michael Brauns auf Michael Donhauser (zur Verleihung des Christian-Wagner-Preises ): Denn es gibt etwas, was diese Lesart (der Naturmagie, d. Red.) stört, etwas, das nicht aufgeht in der unio mystica zwischen Dichter und Naturding. Es ist das zögerliche,… Continue Reading „Die Leonberger Kreiszeitung“
Weniger Behagliches widerfährt dagegen Franz Josef Czernin im Gespräch mit dem Germanisten Sebastian Kiefer, zumal der Poetik-Unterredung Kiefers semantische Analyse und Interpretation von Czernins «elemente, sonette» vorangestellt sind. Der Lyriker gerät als Folge davon in die paradoxe Situation, die Reflexion seines Schaffens auf den… Continue Reading „Babylonisch“
Knapp vierzig Jahre später sind nun bei intermedium records Jandls Debütarbeiten für das Radio erstmals auf CD erschienen, die „13 radiophonen texte“, die Jandl 1966 im Auftrag der BBC London produziert hatte. Die Sprechgedichte, wie sie Jandl titulierte, ergänzt das auf Schallplatte lange vergriffene… Continue Reading „Jandl, Sprechen, Sprache“
in Wien. Nick Cave mit düsteren Balladen, die junge Autorin Ayu Utami aus Jakarta mit provokanten Attacken, der österreichische Schrammel-Musiker Roland Neuwirth mit deftigen Dialektversen – vielstimmig und vielsprachig, jung und traditionell, gereimt und ungereimt erklingt ein internationales Ständchen. Schüler und Meister des gesprochenen,… Continue Reading „Der Herbst gehört den Poeten…“
Wolfsberg. – Im kommenden Jahr wird es wieder einen Christine Lavant-Lyrikpreis geben. Um diesen können sich deutschsprachige Autoren bewerben, die zumindest einen Lyrikband veröffentlicht haben. Eine Jury wird nach einer Vorauswahl sechs Autoren ermitteln, die von 25. bis 27. September 2003 nach Wolfsberg eingeladen… Continue Reading „Lyrik-Preis“
Festveranstaltung „10 Jahre Schule für Dichtung“ am 10.10.02 Österreichische Nationalbibliothek, Prunksaal, Josefsplatz 1, 1010 Wien Beginn: 19:00, Eintritt frei Mehr im Wiener Kurier(10.10.02) und auf der Webseite: Schule für Dichtung http://sfd.at/
sei mithin in der Lage, alles zu bedeuten. Das ist die Zuspitzung eines Satzes, mit dem Czernin unlängst einen manifestartigen Text in der Wiener Literaturzeitschrift «kolik» (Heft 18) begann: «So bedeutet jedes Gedicht nicht weniger als alles . . .» Und vermutlich ist derselbe… Continue Reading „Das kleinste Teilchen des Gedichts“
5. ( 4. – 5. ) – 20 Punkte FRANZ JOSEF CZERNIN: Elemente, Sonette Carl Hanser Verlag, 17,90 Euro Die Elemente der mythischen Welt verwandelt Czernin in moderne Sprache. 7. ( – ) – 19 Punkte MATTHIAS HERMANN: Der gebeugte Klang Gedichte. Verlag Klöpfer… Continue Reading „SWR-Bestenliste Oktober 2002“
meldet die NZZ am 23.9.02: Fünf Tage lang und an wechselnden Orten feierte man bei den Kulturtagen Lana in Südtirol den nahen 75. Geburtstag eines Dichters, bei dem das Sinnliche allenthalben über den Tiefsinn triumphiert. Der Text, dieser Wortleib, nährt sich vom Fleisch der… Continue Reading „Die Kulturtage Lana feiern Oskar Pastior“
Neben der schroffen Laborarbeit Zauners, neben Eggers poetischer Ontologie, neben dem drängenden Bilderkampf von Wolfgang Hermann und Birgit Müller-Wieland nimmt sich Elfriede Czurdas Gedichtsammlung «Wo bin ich wo ist es» sonderbar linkshändig aus. Hat sich die in Berlin und Wien lebende Autorin mit hoch… Continue Reading „Lyrik aus Österreich“
Die 1924 in Wien geborene Schriftstellerin Friederike Mayröcker gilt als herausragende Vertreterin einer als experimentell bezeichneten Literatur. Der Verlag Rommerskirchen (Rolandseck) legte jetzt eine von der Autorin gestaltete neue Nummer der Zeitschrift Signatur unter dem Titel Wildfieber vor (32 S., Abbildungen plus CD, im… Continue Reading „Traueranfälle“
4. ( – ) – 21 Punkte FRANZ JOSEF CZERNIN: Elemente, Sonette Carl Hanser Verlag, 17,90 Euro 5. ( -2.) – 21 Punkte UNICA ZÜRN: Gesamtausgabe in 8 Bänden Verlag Brinkmann & Bose, 221,00 Euro Persönliche Empfehlung von Sibylle Cramer (Berlin): ANDRE DU BOUCHET:… Continue Reading „SWR-Bestenliste September“
Einen rätselhaften Satz plaziert Meike Fessmann in ihre Besprechung eines neuen Gedichtbands von Evelyn Schlag (SZ 30.8.02 – dort auch das Wort Liebesvollzugsvermeidungsgedicht): Mit mittlerweile fünf Gedichtbänden (neben mehreren Prosawerken) gehört Evelyn Schlag zu den wenigen Autoren, die sich kontinuierlich der lyrischen Form bedienen… Continue Reading „Brauchst du den Schlaf dieser Nacht“
nennt Sabine Franke in der FR vom 15.8.02 die Dichterin Christine Lavant. Christine Lavant: Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Annette Steinsiek und Ursula A. Schneider. Otto Müller Verlag, Salzburg und Wien 2001, 160 Seiten, 15 .
Von Jesse Thor Oh hört: – ein Mensch, wie ihr – zerfallen und im Mark verwest, denk ich noch immer nicht daran, wer meine karge Zeche zahlt. Wenn heute auch der blanke Unfug mein Gedächtnis überstrahlt und stammelnd mir das Vaterunser durch die Backen… Continue Reading „Das sechzehnte und letzte Irrenhaussonett“
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