Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Über ein Antikriegsgedicht des britischen poet laureate Andrew Motion berichten die BBC News . Causa Belli by Andrew Motion They read good books, and quote, but never learn a language other than the scream of rocket-burn Our straighter talk is drowned but ironclad; elections,… Continue Reading „Causa Belli“
Über Rudyard Kipling als frühen Autonarren schreibt am 13.1.03 die Süddeutsche – so klingen K.s Berichte über eine Reise durch Frankreich im eigenen Auto von 1911: „Hotel Metropole, Montpellier. Schlecht, teuer und raffgierig.“ In Chartres: „Wie immer: Der Heißwasserhahn war kalt.“ „Cabourg nach Caen:… Continue Reading „Rudyard Kipling“
Übersetzung war ihm „Dienst am Original“. Diese Haltung tut besonders wohl angesichts der Shakespeareschen „Sonnets“, in die durch Jahrhunderte allzuviel hineinprojiziert wurde, weil sie angeblich den Blick ins Herzen (sic) eines Autors erlaubten, von dem man fast nichts wusste. Diese Projektionen haben auch manche… Continue Reading „Dienst an Shakespeare“
Perhaps the finest writer ever to use speed systematically, however, was W. H. Auden. He swallowed Benzedrine every morning for twenty years, from 1938 onward, balancing its effect with the barbiturate Seconal when he wanted to sleep. (He also kept a glass of vodka… Continue Reading „Drug writing“
Hinweis auf eine Gedicht-des-Tages-Liste: DayTips.Com Daily Lists – Poem-a-Day ( http://www.daytips.com) stellte am 2.12.02 – wie immer mit Kommentar – in einer kostenlosen eMail für Abonnenten vor: Samuel Taylor Coleridge: Epigram Sir, I admit your general rule, That every poet is a fool, But… Continue Reading „Samuel Taylor Coleridge“
bespricht ANDREAS PUFF-TROJAN in der SZ (2.12.02) TED HUGHES: Etwas muß bleiben. Gedichte. Englisch und deutsch. Mit einer Gedenkrede von Seamus Heaney. Aus dem Englischen von Jutta und Wolfgang Kaußen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002. 200 Seiten. 14,80 Euro. TED HUGHES: Prometheus auf… Continue Reading „Harte Gedichte“
In einem Brief an die NYT*) (29.11.02) reicht Helen Vendler, professor of English at Harvard university, eine Stellungnahme von Tom Paulin nach: „Whatever was said in my lengthy exchange, the views I hold on the situation in the Middle East, and on the need… Continue Reading „Tom Paulin“
„Das Interessanteste unter meinen Einkäufen“, schreibt Percy Bysshe Shelley im Sommer 1816 aus Montalègre an seinen Freund Thomas Peacock, „ist eine große Sammlung von Samen seltener alpiner Pflanzen (.. .). Sie sind verwandt mit dem Schöllkraut – dem klassischen Schöllkraut (. ..); sie sind… Continue Reading „Shelleys Schöllkraut“
«Strings in the earth and air / Make music sweet / Strings by the river where / The willows meet.» lauten die ersten Zeilen: «Chamber Music» nannte Joyce die Sammlung, die 1906 seine erste Veröffentlichung überhaupt war, 36 Gedichte, ein wenig «pretiös» (Senn) im… Continue Reading „Joyce: Liebes- und musiktrunken“
Zwei Ausgaben des in Deutschland wenig bekannten „metaphysical poet“ George Herbert (1593-1633) bespricht Rüdiger Görner in der NZZ: Herbert verstand sich aufs Spielen mit Sprachformen. Sein Gedicht «Easter-wings» ordnet die Verse in Form eines Flügelpaares an. Nun weist nicht jedes Gedicht, das sich solcher… Continue Reading „George Herbert“
Stefana Sabin bespricht neben anderen Shakespearebüchern: William Shakespeare: Cupido lag im Schlummer einst. Drei neue Übersetzungen von Shakespeares Sonetten. Englisch-deutsche Ausgabe. Kritisch herausgegeben von Christa Jansohn. Stauffenburg-Verlag, Tübingen 2001. 356 S., Fr 110.-. / NZZ 9.11.02
Die gute alte (von den Modernisten geschmähte) Anthologie „Palgrave´s golden treasury“ ist wieder da – erweitert bis in die Gegenwart, showing how Palgrave poetry survived the earthquake of Modernism and continued to thrive up to our own time. / Adam Kirsch, Slate 7.11.02.
Die Spanne vom sozialistischen Auden zum christlichen Existenzialisten, vom Oxforder Neutöner zum horazischen Alterslyriker markiert einen der exemplarischen Lebensläufe der englischen Dichtungsgeschichte. urteilt Werner von Koppenfels anläßlich einer neuen Auswahl (NZZ 6.11.02) W. H. Auden: Anhalten alle Uhren. Gedichte Englisch / Deutsch. Herausgegeben von… Continue Reading „Anhalten alle Uhren“
Am Sonntag wäre Sylvia Plath 70 Jahre alt geworden. Ihre komplizierte Ehe mit Ted Hughes war überschattet von ihren Depressionen – und einer Konkurrentin, der charismatischen Deutsch-Russin Assia Wevill / Eilat Negev und Yehuda Koren, Die Welt 26.10.02
Eine traurige Nachricht und vielleicht ein böses Omen für alle, die das WWW als universelle Informationsquelle nutzen: Der Zeitungsausschnittdienst Arts & Letters Daily ist abgeschaltet. Auf der Homepage (im linken oberen Rand dieser Seite) finden sich nur noch ein Archiv und ein paar Verweise.… Continue Reading „Arts & Letters gone“
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