Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Reinhard Döhl (* 16. September 1934 in Wattenscheid; † 29. Mai 2004 in Stuttgart) Georg Rodolf Weckherlin dankte seinem HErrn auf Knien daß nach durchgezechter Nacht er in London aufgewacht. Georg Rodolf Weckherlin (* 15. September jul./ 25. September 1584 greg. in Stuttgart; †… Continue Reading „Zwei Epigramme“
Moritz August von Thümmel Moritz August von Thümmel (* 27. Mai 1738 in Schönefeld; † 26. Oktober 1817 in Coburg) ELEGIE AUF EINEN MOPS. Das grosse Warnungsbild, das ich mit ihm verloren, So weit mein Auge reicht, ersetzt kein andres nicht. Belehrender war nie… Continue Reading „Elegie auf einen Mops“
Manfred Peter Hein (* 25. Mai 1931 in Darkehmen / Ostpreußen) L&Poe gratuliert zum 90.! Ein nichtiger Vorgang Ein nichtiger Vorgang – Ich rede davon, übe mich im Sprechen. Licht widerruft Licht. Ameisen sind unterwegs an der Mauer. Schwarzes Ameisenlicht. Am Mittag die windlosen… Continue Reading „Manfred Peter Hein zum 90.“
Annette von Droste-Hülshoff (* 12. Januar 1797 oder 10. Januar 1797 auf Burg Hülshoff bei Münster; † 24. Mai 1848 auf der Burg Meersburg) Durchwachte Nacht Wie sank die Sonne glüh und schwer, Und aus versengter Welle dann Wie wirbelte der Nebel Heer Die… Continue Reading „Durchwachte Nacht“
Ich bleibe noch einen Tag bei der goldenen Zeit der hebräischen Poesie im muslimischen Spanien. In seinem dritten Gedichtband, Romanzero (1851) gibt Heinrich Heine ein Lehrstück in westlicher Unwissenheit mit Gedanken, die uns sehr heutig vorkommen. Er, Heine, war ein deutscher Dichter, dem deutschen,… Continue Reading „Meine Frau ist nicht zufrieden“
Heute ein kleines Fernseh-Sportfest. Richard Leising (* 24. März 1934 in Chemnitz; † 20. Mai 1997 in Berlin) DER SIEG Das ist der Sieg: Lautsprecher! Organ, machtvolles Sprich uns über die Zeiten. Keine Wolke im Stadion Ideale Bedingungen; diese Weiten, diese Höhen, viele Im… Continue Reading „Sportfest“
SAID (persisch سعید [sæˈiːd]; * 27. Mai 1947 in Teheran; † 15. Mai 2021 in München) das gedicht ein bindeglied zwischen mensch und tier muss sich fürchten vor dem was es aufdeckt das wort belauert den täter dieser entblößt öffentlich seine täuschungsorgane Aus: SAID,… Continue Reading „das gedicht“
Eine brandneue Anthologie zugleich deutscher und internationaler, zugleich neuster und alter Lyrik ist anzuzeigen: … und bey den Liechten Sternen stehen. Gedichte zu Sibylla Schwarz‘ 400. Geburtstag. Hrsg. Berit Glanz und Dirk Uwe Hansen. Leipzig: Reinecke & Voss, 2021. 170 Seiten. ISBN 978-3-942901-46-8 Gedichte… Continue Reading „Die Hellebardin“
Friedrich Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses) Ich bin der Welt abhanden gekommen, Mit der ich sonst viele Zeit verdorben. Sie hat so lange nichts von mir vernommen, Sie mag wohl glauben, ich sei… Continue Reading „Ich bin der Welt abhanden gekommen“
Volker Braun SCHMERZGEDÄCHTNIS Es war eine erste Berührung, ich scheute zurück Wie ein Füllen. Von ihrem Hals, oder war es Die Wange, ich weiß es nicht mehr, der Mund Gut,… Continue Reading „Schmerzgedächtnis“
Paul Ernst (* 7. März 1866 in Elbingerode (Harz); † 13. Mai 1933 in Sankt Georgen an der Stiefing, Steiermark) Husselwussel 12. Du bist mein kleiner Irrwisch Husselwussel, Und wunderst dich über den Wilden auf den Tabakspacketen von Steinbömer & Lubinus. Er hat… Continue Reading „Husselwussel“
Nelly Sachs (* 10. Dezember 1891 in Schöneberg, † 12. Mai 1970 in Stockholm) Du in der Nacht mit dem Verlernen der Welt Beschäftigte von weit weit her dein Finger die Eisgrotte bemalte mit der singenden Landkarte eines verborgenen Meeres das sammelte in der… Continue Reading „Mit dem Verlernen der Welt Beschäftigte“
Rose Ausländer (* 11. Mai 1901 in Czernowitz, Österreich-Ungarn, heute Ukraine; † 3. Januar 1988 in Düsseldorf) Damit kein Licht uns liebe Sie kamen mit scharfen Fahnen und Pistolen schossen alle Sterne und den Mond ab damit kein Licht uns bliebe damit kein Licht… Continue Reading „Sie kamen“
Ein Jahr der runden Jubiläen. Heute vor 500 Jahren starb Sebastian Brant. Dafür ein Stück aus seinem Narrenschiff. Sebastian Brant (oder Brandt, geboren 1457 oder 1458 in Straßburg; gestorben 10. Mai 1521 ebenda) XCI. [172] Im Chor* gar mancher Narr auch steht, Der unnütz… Continue Reading „Vom Schwätzen im Chor“
Johannes Poethen (* 13. September 1928 in Wickrath; † 9. Mai 2001 in Stuttgart) Es gibt weniger vögel steht in der zeitung und rentiere kannst du nicht mehr essen dabei seh ich die kondensstreifen gern so quer durch alles durch manchmal rosa die leute… Continue Reading „dabei seh ich die kondensstreifen gern“
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