Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Ein Gedicht wird dramatisiert*, Musiker übernehmen auch kleine Rollen als Darsteller und ein Komponist schreibt Filmmusik für ein Schauspiel – dies sind die ungewöhnlichen Zutaten für eine weitere Uraufführung im Leverkusener Erholungshaus. Am Samstag, 22. Januar 2011 ist dort um 20 Uhr „Die weiße Fürstin“… Continue Reading „70. Drama dramatisiert“
Im Fall des Landwirtes Christian Wagner (1835 bis 1918) nimmt die Verbreitung seiner Texte durch Jazzmusiker über die im Jahresprogramm der Christian-Wagner-Gesellschaft verankerten Termine der Reihe Jazz und Lyrik in der Eltinger Lahrensmühle ihren Anfang. Nachdem der Stuttgarter Schlagzeuger und Landesjazzpreisträger Torsten Krill dort… Continue Reading „69. Bauerndichter verjazzt“
Christoph Meckel Höllen zählen Er hat aufgehört, seine Höllen zu zählen seit immer andere sich auftun, die vorhandenen ihn durchbuchstabieren und flammen auf. Keine Geduld zu forschen, und was in ihnen oo verschwand, zu beschwören oder zu suchen. Kein Rückruf. Er sucht nicht. Was… Continue Reading „67. Meine Anthologie / Abräumer: Höllen zählen“
Das wahre schöne Eine? Das sofort als solches ermessbare unermesslich reichhaltige Buch, zentrales Zirkulat unter periphereren Bänden? Das poetische Über-Du des letzten Jahres? Die Monstranz, die sowohl den Fatalisten befriedigt als auch den Schwirrformensemantiker? Die die Gier des Ironiker stillt, wie auch den an… Continue Reading „66. Bestes Buch“
Das FAZ führt eine Wulff-Sarrazin-Hübsch-Kelek-Debatte. So stehts in Rot auf S. 28, FAZ vom 13.1. Neuster Beitrag von dem Literaturwissenschaftler Jürgen Link, Auszug: Damit stimmte Goethe überein: Die These von den „drei Betrügern“ (Moses, Jesus, Mohammed) war in der deutschen „Leitkultur“ um 1800 längst… Continue Reading „63. „Wulff-Sarrazin-Hübsch-Kelek-Debatte““
Bernd Jentzsch Korrespondenzen Ich seh, daß du mich siehst. Ich seh dich im Spiegel. Ich seh dich im Spiegel des Herzens. Den Brief in der Hand. Die Hand auf dem Tisch. Der Tisch vor dem Fenster. Du siehst, daß ich dich seh. Du… Continue Reading „61. Meine Anthologie: Korrespondenzen 2“
In einer Überblicksausstellung präsentiert der Kunstverein München das vielschichtige Werk der israelischen, in Berlin lebenden Künstlerin Keren Cytter (geb. 1977 in Tel Aviv). „The Hottest Day of the Year“ versammelt Videos, Spielfilme und Tanzperformances ebenso wie von Keren Cytter verfasste Romane und Lyrik. …… Continue Reading „60. The Hottest Day of the Year“
Wer war Hedwig Lachmann (1865-1918)? Sie war Deutsche, Jüdin, Großmutter des amerikanischen Filmregisseurs Mike Nichols, enge Freundin von Richard Dehmel, dem Ehemann der Bingerin Ida Coblenz Dehmel. Als Dichterin widmete sie sich fast ausschließlich der Lyrik. Als Übersetzerin hat sie lyrische, dramatische und essayistische… Continue Reading „59. Hedwig Lachmann“
Das Hamburger Literaturfestival vereint deutschsprachige Literatur und Musik unter einem Dach. 15 Autoren präsentieren ihre Texte: Vom Roman über Erzählungen bis hin zur experimentellen Lyrik ist alles vertreten. Mit: Markus Berges, Alexander Gumz, Jennifer Heinrich, Lars Henken, Hannes Köhler, Svenja Leiber, Mariana Leky, Marcel Maas, Peggy Mädler, Thomas Pletzinger, Andre Rudolph, Jochen Schmidt, Katrin Seddig, Ron Winkler, Felicia Zeller, Nils Koppruch… Continue Reading „58. Ham.lit“
Schreibheft, Zeitschrift für Literatur kündigt an: Thomas Kling Das brennende Archiv Unveröffentlichte Gedichte, Briefe, Handschriften und Photos aus dem Nachlaß sowie zu Lebzeiten entlegen publizierte Gedichte, Essays und Gespräche Zusammengestellt von Norbert Wehr und Ute Langanky erscheint Ende Februar 2011 in Schreibheft, Zeitschrift… Continue Reading „57. Das brennende Archiv“
14.01.2011 – randnummer Die Hamburger Literaturzeitschrift ist ein weiteres Mal Gast in der Lettrétage. Die Herausgeber und Autoren werden die nunmehr dritte Ausgabe präsentieren und ausgewählte Texte lesen. Zivilcollage mit Nicolai Kobus, Hendrik Jackson, Richard Duraj und Manuel Stallbaumer. lettrétage, methfesselstraße 23 – 25,… Continue Reading „54. Zwei Veranstaltungen“
Martina Hefter Kranich Meine Freunde, Tänzchen, ihr lieben Verschwender von Geld, Gefüge, Gelenk, verehrte, grünschillernd, Verbieger, habe lang nachgedacht, ob ich schlecht denke von euch. Tanzende denken kein Denken, und Kraniche können nicht tanzen, o Lord. Ich denke mir lieber das Denken als Fluss,… Continue Reading „53. Meine Anthologie (Abräumer 4): Tanz und Denken“
Kathrin Schmidt birnen erraten Ich habe birnen gekauft, sie duften unter der achsel hervor, aus dem beutel, du könntest sie, wenn du nur wolltest, erraten. du aber nimmst die tasche von meiner schulter, den lebenden kater von meinem arm und vom haar dir den… Continue Reading „52. Meine Anthologie (Abräumer 3): birnen erraten“
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