Kategorie: Deutsch

38. Hobbydichter…

Hier einiges über Hobbydichter, Groß-Anthologien und Bezahl-„Verlage“: Neue Westfälische 12.2.04

36. Pastiors Chlebnikow neu

Dass er in Chlebnikov schnell einen Anverwandten fand, einen, der wie er selbst als Alchemist im Sprachlabor rumort, ein Mitglied der Familie der Wörtlichnehmer, der dichterische Fleißaufgaben dadurch löst, dass Ableitungs-, Kombinations- und Flexionsgelegenheiten der Sprache gierig ergriffen werden, ist begreiflich. Besonders die Abstraktionsmöglichkeiten… Continue Reading „36. Pastiors Chlebnikow neu“

35. Böhmische Dörfer der Schweiz: Ün´otra poesia fa dabsögn

Die Schweiz sind uns schon sehr böhmische Dörfer – (so ausm Gedächtznis zitiert) dichtete Günter Kunert einmal. Was sind uns die kleinen Länder? Die entlegenen Sprachen? Die Minderheiten im eigenen Land? Etc. bis zu: was ist uns der bedeutendste rätoromanische Dichter des 20. Jahrhunderts?… Continue Reading „35. Böhmische Dörfer der Schweiz: Ün´otra poesia fa dabsögn“

34. Arbeiterlyrik, nobel präsentiert

Die nun vorliegende Anthologie holt ein Versäumnis nach, und sie tut es mit schlechtem Gewissen oder geziemendem Respekt, denn der Band ist nobel aufgemacht, Druck und Layout können als vorbildlich gelten: Die Farbe Rot spielt die ihr gebührende Rolle, korrespondiert aber mit dezentem schwarzem… Continue Reading „34. Arbeiterlyrik, nobel präsentiert“

32. Verrückte Bibliothekarin (Anthologie)

Fräulein Charlotte Brown, Bibliothekarin, schnappt über Von Felix Jung Heute habe ich beschlossen Jedes Gedicht zu lesen, das je einer schrieb In der kurzen Geschichte unserer Zivilisation. Ich weiß, es ist sehr egoistisch, zu lesen. Jedes Gedicht, das je einer schrieb hat seine guten… Continue Reading „32. Verrückte Bibliothekarin (Anthologie)“

31. Lyrische Ausrufungszeichen

Zwei davon stecken im Titel von Allemanns Band, und mit zweien (doch! doch!) beginnt die Rezension von Samuel Moser, NZZ 10.2.: Es gibt doch ein politisches Gedicht in Urs Allemanns neuem Gedichtband! Und es gibt doch erotische Gedichte zuhauf! Eines endet mit den Versen:… Continue Reading „31. Lyrische Ausrufungszeichen“

30. Weil sie dich nicht verstehn

Im YinYang Media Verlag erscheinen seit einigen Jahren die Nachdichtungen orientalischer Lyrik von Hans Bethge im Nachdruck (zum Teil gar erstmals aus dem Nachlaß). Die Originalausgaben erschienen zwischen 1907 und 1941 und sind heute antiquarische Raritäten. Die Nachdruck-Reihe wird ergänzt durch eine Biographie des… Continue Reading „30. Weil sie dich nicht verstehn“

28. In den Regalen der Gauckbehörde

Wie eine Mappe mit zehn Druckgraphiken von Markus Retzlaff aus Meißen und zehn im Zinkhochdruck gefertigten Gedichten von Thomas Eichler in den Regalen der Gauckbehörde landete, erzählt die Sächsische Zeitung am 10.2.04.

25. Vorbereitung auf Bernhard

Einige Seiten aus dem Notizbuch „Pfingstrose“ vom Juni und Juli 1952 (Größe 16 cm x 10cm), auf denen sich später publizierte Texte und Entwürfe dazu befinden, werden in dieser Ausgabe der SZ Wochenende zum ersten Mal gezeigt. Noch auf Wunsch Thomas Bernhards wurde es… Continue Reading „25. Vorbereitung auf Bernhard“

24. Immanuel Kant

Was der Süddeutschen Bernhard, ist der NZZ heute Kant (200. Todestag am 12.2.04, 280. Geburtstag am 22.4.04). Unter mehreren Kantiana Aphorismen und Fragmente von Franz Josef Czernin „Für und wider Kant“, wie dies: Die Poesie, diese unbelehrbare Geisterseherin, träumt den Sinn als Gegenstand; als… Continue Reading „24. Immanuel Kant“

22. bei den toten, im haus

In der NZZ vom 2.2.04 schreibt Roman Bucheli über Lutz Seiler und das Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst und vergleicht dabei das Werk des alten und des neuen Hausherrn: So forschen sie denn beide nach den verlorenen Dingen und Gerüchen, nach den erloschenen Klängen und Gesichtern… Continue Reading „22. bei den toten, im haus“

21. Pfarrer, Dichter, Sorbe: Handrij Zejler

Lohsa. Unauffällig, ja fast abseits steht es am Marktplatz. Das Denkmal für Pfarrer Handrij Zejler (1804- 1872) würdigt den „Ahnvater der sorbischen Poesie“. So verehrte ihn einst der tschechische Schriftsteller und Volkskundler Adolf Cerny. Denn fast ein Jahrhundert prägte Zejler die Literatur der Sorben.… Continue Reading „21. Pfarrer, Dichter, Sorbe: Handrij Zejler“

16. Lyrik am Abend

Über eine Bürgerfunk-Sendung „Lyrik am Abend“ des Zimmertheaters in Meschede berichtet die Westfalenpost vom 7.2.04, und die Ostsee-Zeitung vom 2.2.04*) über einen Poetry Slam in Wismar (Mecklenburg).

14. Lyrikpost-Bestellungen

So alle 5 Tage erreichen mich Lyrikpost-Bestellungen ohne Mailadresse (bzw. nur mit dem Wort „Ihre“ als Absender). Für alle ernstgemeinten Zuschriften muß leider gelten: Berücksichtigt wird nur, wer seine korrekte eMail-Adresse einträgt – und nichts als das, weil der Automat leider nichts anderes versteht.… Continue Reading „14. Lyrikpost-Bestellungen“

10. Lose Blätter

Mit Panthern, Bären und Giraffen hätten die Menschen friedlich auf der Wiese gelegen. Was hier beschworen wird, ist mitnichten eine Szene aus dem Garten Eden, vielmehr eine Erinnerung vom Tag nach dem Bombardement, das in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945… Continue Reading „10. Lose Blätter“