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Gefunden bei Facebook, 28.7.: Frank von Blau I AM NOT A BELIEVER IN GOD I AM WITH GOD I AM NOT A BELIEVER OF DADA I AM DADA LAWRENCE VON DADA LEAGUE OF REAL DADA TO KICK EGO OUT OF DADA
So heißt die authentische Überschrift bei salikus.de, und so die authentische Bildunterschrift: Am letzten Donnerstag (23. August 2009) trafen Christine Hoba und Peter Winzer in der Reihe „Begegnung der anderen Art“ aufeinander. Sie lasen Lyrik und Prosa, während Andreas Mikolajczyk am Banjo für die musikalischen… Continue Reading „89. Begegnung der anderen Art im UFO in Halle (Saale)“
Ironischer geht es nimmer: die „besten“ Gedichte aus 25 Jahren sind hier versammelt. Krausser schrieb sie zwischen und während der Arbeit an Romanen, Erzählungen, Tagebüchern, Hörspielen, Theaterstücken, Drehbüchern und Übersetzungen. Repräsentieren sie das, was Bestand hat? „Was bleibt? Vielleicht ein kleines Lied“ heißt es… Continue Reading „86. Helmut Krausser liebt und leidet“
Diese Rede ist ein Musterbild dumpf-reaktionären Denkens, ressentimentgeladen und argumentfrei zugleich. Sie wirkt in ihrem Bemühen, die Welt wieder zurechtzurücken, die Dinge wieder in ihre natürliche Ordnung zu bringen, herrlich harmlos, und doch laufen einem, wenn man genau hinhört, kalte Schauer den Rücken herunter, urteilt… Continue Reading „85. „Dumpf-reaktionär, ressentimentgeladen und argumentfrei““
Ihre ersten Gedichte schreibt sie in die Briefe an ihren treulosen Mann. Am Anfang noch lobt er sie dafür aufs schönste: „Von jetzt an, Sternlein, die eigne Bahn.“ Aber als später ihre Gedichte auch noch gedruckt werden und sie all den Ruhm bekommt, den… Continue Reading „84. Hilde Domin – „verblüffend modern““
So heißt ein in Rußland erschienenes Buch der Moskauer Germanistin Tamara W. Kudrjawzewa. Sie hat viel in Deutschland recherchiert und auch Quellen und Autoren einbezogen, die bisher nicht einmal im Feuilleton behandelt wurden, geschweige denn in Literaturgeschichten. In der deutschsprachigen Zusammenfassung heißt es: Das… Continue Reading „81. Neueste deutsche Lyrik. 1990er-2000er Jahre“
Bis in die 1970er-Jahre war Heinz Piontek ein ebenso vielgelesener wie hochgelobter Schriftsteller. Doch dann sank sein Stern genauso schnell, wie er aufgegangen war. Der mehrfach ausgezeichnete „Klassiker der Gegenwart“ starb vereinsamt und vergessen. / Bayern 2 23.7.
Deshalb ist es besonders schwierig, die kurzen Texte der Lyrik auch kurz zu interpretieren. Es bedarf dazu einer eigenen exegetischen Verdichtungskunst. Als Beiträger zu der von Marcel Reich-Ranicki begründeten «Frankfurter Anthologie» führt Peter von Matt sie seit mehr als 25 Jahren eindrucksvoll vor. Die… Continue Reading „78. Peter von Matts Verdichtungskunst“
Der 100. Geburtstag von Hilde Domin am 27.7. wird schon am Wochenende hier und da zum Thema (vgl. hier #68 und #73). Günter Nawe in der Kölnischen Rundschau: Hilde Domin ist eine Kölner Legende. Vor hundert Jahren wurde die Autorin an der Riehler Straße geboren.… Continue Reading „77. Kölner Legende“
Ein Altersbuch, in mehrerer Hinsicht. Einerseits in den Themen, den Motiven. Erika Burkart, die Grande Dame der Schweizer Literatur, geht auf die neunzig zu, ist in die „späten, die kurzen, / immer kürzeren Jahre gekommen, / da Gott sich zerstreut“. Ein Firnis von Abschiedsstimmung,… Continue Reading „76. Geheimbrief“
«So lange man noch Neugierde in sich hat und staunen kann, ist das Alter egal.» Ihrem Leitspruch ist die Lyrikerin Hilde Domin bis zu ihrem Lebensende 2006 treu geblieben. Voller Tatendrang arbeitete die vielfache Literaturpreisträgerin noch mit 95 Jahren an Erinnerungen ihrer frühen Kindheit… Continue Reading „68. Neues von Hilde Domin“
Auszug aus der Pressemappe: Eine junge Filmemacherin entdeckt die Lyrik von Hilde Domin und beschließt, die berühmte Dichterin kennen zu lernen. Sie trifft auf eine wache, unkonventionelle 95jährige in einer Wohnung voller Bücher, Rosen und Erinnerungen – mit einer Lebensgeschichte, in der sich das… Continue Reading „73. TV-Tip: „Ich will dich. Begegnungen mit Hilde Domin““
Die Schulden drückten, die Bezüge wurden gepfändet, und zum Schluss verlor er durch die Zwangsversteigerung alles, was er hatte. Und doch war dies die produktivste Zeit in seinem Leben. Detlev von Liliencron kam viel herum, lernte Land und Leute des Nordens kennen, Leute, denen… Continue Reading „65. Später Ruhm“
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