Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Buschmanns* Gedichte stecken voller Melancholie. Sie handeln von verloren gegangener Größe, von innerem Asyl, von der Frage nach dem Wieso. Zwischen den Lyrikblöcken – allesamt in ausgefeiltem Hexameter-Versmaß vorgetragen – die hochklassige Stimme der Martens. / Märkische Oderzeitung *) der in Groß Briesen lebende Hobby-Lyriker… Continue Reading „118. Von wegen nur 3000!“
Was diese Bilderreihung, welche keine noch so verwinkelte Gleichung scheut, zu erzeugen vermag, ist das Gefühl, in einem aufgeladenen Filmkosmos zu sein. Assoziationen, Metaphern und ganze Satzkonstruktionen folgen darin den Prinzipien der filmischen Montage- und Schnitttechniken. Zudem wählt der Autor nicht selten den Zoom… Continue Reading „117. Ein kleines Buch mit großen Wundern“
Mit seinen hoch gelobten, vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilmen – und seinem einzigen, 1965 prompt schon als Rohschnitt verbotenen Spielfilm („Jahrgang 45“) hat sich Böttcher selbst und sein Publikum immer auf das Eigentliche zurückverwiesen: die Beobachtung des Lebens, den tiefen Respekt vor den Menschen und ihrer… Continue Reading „116. Freiheit als Lebensmittel“
„Ein Fischge, Fisch, ein Fefefefefischgerippe, lag auf der auf, lag auf der Klippe“ so beginnt das Gedicht „Kleines Gedicht für große Stotterer“ von Kurt Schwitters (1887 – 1948). Während ihrer Projektwoche haben die vierten Klassen der Albert-Liebmann-Schule sich mit diesem und anderen Werken von… Continue Reading „112. Kindersache“
„Es gibt 20000 Autoren in Deutschland, davon 3000 Lyriker, wir haben eine Schwemme“, spricht Buhl von der großen Konkurrenz und dem Anspruch an sich selbst, sich abzugrenzen von der Masse. / Augsburger Allgemeine
Andere gingen ins Exil, wo sie sich meist mehr schlecht als recht durchschlugen. Dafür steht zum Beispiel Albert Ehrenstein („Er hat wunderbar expressionistische Gedichte verfasst“), der in den USA auf Almosen von Freunden angewiesen war. Nach dem Krieg kehrte er wie so viele mit… Continue Reading „109. Ich“
„Lichtenburg, dein Name lügt. Deine turmbewehrten Flanken scheuchen Lichtgedanken … Lichtenburg! Solang ich lebe, denk ich an deine Gitterstäbe.“ So heißt es in dem Gedicht „Lichtenburg“. Geschrieben hat es Hermann Müller, der von den Nationalsozialisten 1933 als einer der ersten in das Prettiner KZ… Continue Reading „108. Lichtenburg“
Eine grazile Brücke zwischen Natur und Transzendenz spannt auch Ron Winkler, Herausgeber dieses Bandes, in seinem eigenen Beitrag. In der ersten Zeile sieht er den Schnee als «kalte fraktale Grammatik», am Ende wird er zum «schleichenden Konstruktivismus eines weissen Sanskrits auf den Dingen». Die… Continue Reading „107. Weisses Sanskrit“
Schwieriges Deutschland. Deutschland Today schreibt über die deutsche Dichterin Else Lasker-Schüler: Schon zu Lebzeiten publizierte sie in verschiedenen Zeitschriften und illustrierten Bänden. Deutschland yesterday war da weniger nachlässig. Ihr Gedichtband „Mein blaues Klavier“ erschien 1943 in Jerusalem. Mein blaues Klavier Ich habe zu… Continue Reading „106. „Lebend schon““
„Und auch Lyrik werde es immer geben, sagt Hückstädt, `das ist nicht verhandelbar´“. Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt) in der FAZ v. 26.1., Seite 32
Die fünfbändige Textkritische und kommentierte Ausgabe der Gedichte Ernst Meisters enthält in den Bänden 1-3 sämtliche zu Lebzeiten publizierten Gedichtbände Ernst Meisters sowie verstreut publizierte Lyrik auf der Basis der Erstausgaben bzw.-drucke. Der vierte Band bietet den textkritischen Apparat mit der Darstellung ausgewählter Textstufen;… Continue Reading „101. Ernst-Meister-Ausgabe“
Zuerst eine Verwirrung: Was hat der Titel des Buches mit den Gedichten zu tun? In Synke Köhlers Lyrikdebüt »waldoffen« stehen wir nicht im Wald, sondern fast ausnahmslos an Gewässern, wie schon die Kapitelüberschriften »Strandläufer« oder »Grenze im Fluß« suggerieren. Die Autorin beschreibt uns den… Continue Reading „100. Trügerische Idyllen“
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