Kategorie: Deutsch

144. Deutsche Grashalme

Google bildet. Ungemein. Fünf Fundstellen für „Deutsche Grashalme“, unverändert eingefügt: Deutsche Grashalme stehen zu aufrecht, schottische Grashalme liegen – insbesodere in der Umgebung von Destillerien – eher flach. Deutsche Grashalme um sie herum. Aber wie lange noch? Ihre Augen fangen an zu tränen, aber nicht von der… Continue Reading „144. Deutsche Grashalme“

143. Laudatio auf Mauritz

In einer Pressemitteilung der Stadt Dresden zum Dresdner Lyrikpreis im redaktionellen Teil das Übliche (Renommiersprache gepaart mit Ungenauigkeit). Löblich aber, daß der Text der Laudatio beigefügt ist, hier ist er: „Nach der eindrucksvollen Lesung aller neun durch die Vorjury Nominierten aus Deutschland und Tschechien… Continue Reading „143. Laudatio auf Mauritz“

142. Winter in Loschwitz

Carl-Christian Elze ist von Januar bis Ende März der erste „poet in residence“ in Dresden-Loschwitz. Vergeben wird das Lyrikstipendium, das freie Unterkunft im Gästehaus des KulturHauses Loschwitz beinhaltet, vom Verein „Literarisches Dresden“. Carl-Christian Elze konnte sich bei einer öffentlichen Lesung durchsetzen, und darf nun… Continue Reading „142. Winter in Loschwitz“

141. Dresdner Lyrikpreis an Hartwig Mauritz

Der mit 5000 € dotierte Dresdner Lyrikpreis geht an Hartwig Mauritz. „In diesem 48jährigen Dichter, der nahe Aachen gleich hinter der niederländischen Grenze lebt, haben wir einen poetischen Nachfahren von Dichtern wie Hans Magnus Enzensberger und dem Schweden Lars Gustafsson. Fasziniert von Grenzüberschreitungen im… Continue Reading „141. Dresdner Lyrikpreis an Hartwig Mauritz“

140. Brandenburgischer Lyrik-Literaturpreis

Uwe Carow hat den Brandenburgischen Lyrik-Literaturpreis gewonnnen. Wer am Samstag zur Preisvergabe des Literaturkollegiums Brandenburg in den Treffpunkt Freizeit aufbrach, ließ sich auf eine Zeitreise ein. (…) Den Preisträger dieser regionalen lyrischen Bestandsaufnahme hatte im Vorfeld eine fünfköpfige Jury aus 35 anonymen Einsendern erwählt,… Continue Reading „140. Brandenburgischer Lyrik-Literaturpreis“

139. Frühe Sprachkunst und Mord

„Führe mich, Alter, nur immer in deinen geschnörkelten Frühlings-Garten! Noch duftet und taut frisch und gewürzig sein Flor.“ besingt Mörike den Dichter  und Thomas Neumann schreibt auf literaturkritik.de „Und so ist es denn vor allem die leichte, poetische Sprache, die man an mancher Stelle… Continue Reading „139. Frühe Sprachkunst und Mord“

138. Ernst Meister: Der Lyriker als Maler

Das Museum für Westfälische Literatur zeigt in der Ausstellung „Ernst Meister: Der Lyriker als Maler“ vom 22. November 2012 bis 3. März 2013 Aquarelle, Farbstift- und Pastellkreidezeichnungen, gerahmt von Handschriften und Fotografien des Künstlers. Literatur und bildende Kunst – Ernst Meister fühlte sich in… Continue Reading „138. Ernst Meister: Der Lyriker als Maler“

137. Affirmation / gebrochen

„Nicht von Arbeitern ist hier die Rede“, wie es in Höllerers Langgedicht „Die Stimme von Blake“ in der „Randnummer“ heißt, nicht „von Industrie und Proletariat, es ist die / Rede von jungen Technikern, die // mit dem flippenden Geräusch einer angeblichen / Nichtanstrengung die… Continue Reading „137. Affirmation / gebrochen“

135. Keine Trostpflaster

Der Lyriker Matthias Kehle liebt Mehrdeutigkeiten, die zum Denken anhalten. Das Gedicht „Kiesgrube“ beginnt mit den Worten: „Hier bauen sie auf Sand“. Wer auf Sand baut, hat gewöhnlich gute Gründe anzunehmen, dass seine Absichten scheitern müssen. Hier aber ist von einem Betrieb die Rede,… Continue Reading „135. Keine Trostpflaster“

132. Versteckspiel

Inzwischen hat Jan Wagner als Stipendiat der Villa Massimo längere Zeit in Rom verbracht – und uns ein weiteres trickreiches Versteckspiel beschert. In seinem neuen Gedichtband mit dem merkwürdig schönen Titel «Die Eulenhasser in den Hallenhäusern» stellt er uns als Herausgeber drei verborgene Lyriker… Continue Reading „132. Versteckspiel“

130. Wie beim Griechen

Mit den Gedichten von Durs Grünbein ist das immer so eine Sache: Zu viel davon, und man fühlt sich wie nach einem Besuch beim Griechen um die Ecke, wo man die gemischte Grillplatte für zwei Personen verzehrt hat – allerdings allein. Schwer liegen die… Continue Reading „130. Wie beim Griechen“

129. Bayerische Amazone

„Frauen waren Menschen zweiter Klasse und dahinten, im Bayerischen Wald, noch mehr, und da hat sich die Emerenz Meier mit ihrer ganz geringen Schulbildung hingesetzt und beschlossen, sie wird Dichterin. Das muss man sich mal vorstellen. Das war wahrscheinlich ein Skandal, eine Sensation, die… Continue Reading „129. Bayerische Amazone“

128. Ein Sonett aus 10 hoch 14

Nach Raymond Queneau : 100.000 Milliarden Gedichte Deutsch von Ludwig Harig Zusammengestellt am 9.11. im Seminar Experimentelle Literatur / Learning by doing Die statistische Wahrscheinlichkeit daß jemand dieses Gedicht schon einmal gesehen hat ist verschwindend gering. Auch nicht der Autor (der ist tot) oder… Continue Reading „128. Ein Sonett aus 10 hoch 14“

127. Die famosen „Lietzenlieder“

Das Selbstporträt des Dichters als Vineta-Forscher und meckerndes Blässhuhn wird in großartigen Elegien im Ton von Hölderlin und Rilke vorgetragen. Die famosen „Lietzenlieder“ bilden im neuen Band einen Sonetten-Zyklus, in dem Berliner und Brandenburger Gewässer und ihre Vogelarten als Ort poetischer Selbstvergewisserung aufgerufen werden.… Continue Reading „127. Die famosen „Lietzenlieder““

126. Jeder Tag ein Gedicht

Der deutsche Lyrikkalender 2013 · Jeder Tag ein Gedicht  – lange drauf gewartet, aber jetzt ist er ja da – und zwar in der nunmehr 9. Ausgabe mit 365 Gedichten von mehr als 300 Autoren. Shafiq Naz, der Herausgeber, garantiert, wie in jeder Ausgabe, eine reichhaltige… Continue Reading „126. Jeder Tag ein Gedicht“