Kategorie: Deutsch

112. Last Call

Matthias Kehles Lyrik-Blog geht am 5. Juni vom Netz. Danach wird keiner der Beiträge mehr öffentlich zugänglich sein. Also klicken! Matthias Kehles Lyrikblog So sieht die Tag-Cloud aus: Axel Kutsch (23) Baden-Württemberg (5) Bergsteigen (4)Claudia Gabler (26) Der große Conrady (14) Drahtamseln (6) Erotische Gedichte (4) fixpoetry (30)Frühlingsgedicht (8) Fußball (8)Gedicht des Tages (135)Harald Hurst (13) Hellmuth Opitz(15) Herbstgedichte (4) Impressum (1)Jahrbuch der Lyrik (12) José F. A. Oliver (18) Jürgen Nendza (5) Jürgen… Continue Reading „112. Last Call“

109. Resumé

Resumé Bis heute kein einziger Seepapagei in meinen vielen Gedichten (Stattdessen schon wieder’n Dutzend Fadennudeln im Bart); Auch dem Sabberlatz nicht das ärmste Denkmal gesetzt in Vers oder Prosa, So wenig wie der Elbe-Schiffahrt oder der Karpfenernte bei Peitz. Geschiebemergel dagegen ja!, fast zu häufig… Continue Reading „109. Resumé“

108. Augenschein

In der Fixpoetry-Reihe IN AUGENSCHEIN – Gespräche über anonymisierte Texte (# 006) zu Gast: Silke Peters Ein paar Auszüge: Über Verstehen Auch das Verstehen von Gedichten ist meiner Meinung nach eher ein intuitives, sofortiges Verstehen. Alle Reflexion nimmt sich noch einmal Zeit und versucht… Continue Reading „108. Augenschein“

107. Gestorben

Der vielseitige Musiker Erich Meixner ist am vergangenen Freitag, dem 24. Mai einer Krebserkrankung erlegen. Meixner war mit der 1969 gegründeten Folkband „Schmetterlinge“ bekannt geworden, wo er unter anderem mit Georg Herrnstadt, Willi Resetarits, Beatrix Neundlinger und Herbert Tampier musizierte. (…) Später begleitete er… Continue Reading „107. Gestorben“

106. Fußball

Nachgereicht: Michael Lentz über denselben im Gespräch mit der Welt

104. Siegel

Ja, die Form ist das Ziel, »zeig Füße, Hände, den stirnflachen Schädel/ und laß dich berühren, dich gar beschreiben«, heißt es in Gomringers Gedicht »Es sprach der Rabbi Löw«, einer Selbstermächtigung. Das lyrische Ich stellt sich zu Gott und stößt ihm Bescheid. »Sorge für… Continue Reading „104. Siegel“

103. Mit Schiller

Um gleich mal Schiller zu bemühen: Die »Gleichgültigkeit«, mit der unser Zeitalter »auf die Spiele der Musen« herabsieht, »scheint keine Gattung der Poesie empfindlicher zu treffen als die lyrische«. Inzwischen kann man »hat getroffen« sagen, Blattschuß. Es gäbe Möglichkeiten, Leute für die Lyrik zu… Continue Reading „103. Mit Schiller“

102. Poesiepreis für Nora Gomringer

Der Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft geht in diesem Jahr an Clemens J. Setz – Nora Gomringer erhält den Poesiepreis 2013 Der mit 20.000 Euro dotierte Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. geht in diesem Jahr an Clemens J. Setz. Den… Continue Reading „102. Poesiepreis für Nora Gomringer“

100. Huellkurven

… heißt ein Online-Magazin für sound poetry, poésie sonore, lautpoesie, noise poetry, sound-text composition, auditive poesie, audio poetry etc. dessen erste Nummer soeben erschienen ist – hier zum Anhören oder Downloaden. Mit 01 Dirk Huelstrunk – in diesem falle/in this case „in diesem falle/in this… Continue Reading „100. Huellkurven“

98. Poetistanbul

Das Istanbuler Institut für Geschichte und Sozialwissenschaften veranstaltet das achte Internationale Poetistanbul- (ŞiirIstanbul-) Festival vom 1.-4.6. Bislang nahmen an dem festival bereits 181 bekannte Dichter aus 67 Ländern teil sowie mehr als 300 türkische Dichter. In diesem Jahr nehmen 39 Dichter teil, 17 aus… Continue Reading „98. Poetistanbul“

97. standortbestimmung : muse, die 10.

call for poems stumm der name, unsterblich die verse (sagt der epigrammatiker pinytos); unsterblich nicht, weil sich die wenigen reste, die der nachwelt von sapphos versen geblieben sind, als reliquien verehren lassen, sondern weil zu allen zeiten dichter_innen sie zum material genommen und am… Continue Reading „97. standortbestimmung : muse, die 10.“

96. Krankhaft oder Pindar

Wübben führt den Psychiater als Sprachkritiker und Protophilologen ein, einen neuen Typus, der sich nicht mehr über Schädel und Anstaltsinsassen beugt, sondern in Briefen und Handschriften, Romanen und Gedichten Indizien der Entrückung sucht. Der Schulterschluss von Psychiatrie und Philologie ist eine Mesalliance mit oft… Continue Reading „96. Krankhaft oder Pindar“

95. Raum für Dichtung

Auch Falkner ist gut. Aber der Markt ist nicht da. Es gibt in Deutschland eine Lyrikphobie. Gute Fotos hingegen schaut sich jeder gerne an. Sie sind meistens leichter zu verstehen als gute Gedichte. Gerhard Falkner veröffentlichte mit Anfang zwanzig seinen ersten Gedichtband, schrieb Essays,… Continue Reading „95. Raum für Dichtung“

93. Mein Dozent sagt es auch

Ich weiß noch wie einer meiner Germanistikdozenten vor ein paar Jahren den Zustand der deutschsprachigen Gegenwartslyrik beklagte. „Die jungen Dichter“, meinte er, „schreiben doch nur noch Germanistenlyrik. Sehr gelehrt, reich an Anspielungen, Zitaten und Assoziationen, ohne Herz und Seele.“ Welche Autoren der Dozent damit… Continue Reading „93. Mein Dozent sagt es auch“

92. Schulprojekt in Essen

Bereits 2010 nahm die Schule an dem Literaturprojekt „Viele Kulturen – eine Sprache“ teil; jetzt, drei Jahre später, fiel der Startschuss für die zweite Auflage. Und das im gleichen Umfang und mit dem gleichen Autor und Schreibwerkstatt-Leiter namens José F. A. Oliver und wieder… Continue Reading „92. Schulprojekt in Essen“