Kandinskys Gedichte

„Links oben in der Ecke ein Pünktchen./ Rechts unten in der Ecke ein Pünktchen./ Und in der Mitte gar nichts./ Und gar nichts ist viel. Sehr viel – jedenfalls/ viel mehr als etwas.“ Wassily Kandinsky (1866 – 1944) könnte mit dem Prosagedicht „Leer“ durchaus ein eigenes Bild beschrieben haben. Er war eben nicht nur Maler, sondern auch Dichter. Während ihn die Dadaisten sehr schätzten, sind seine literarischen Qualitäten heute fast vergessen.

Zum 150. Geburtstag des Künstlers haben jetzt Alexander Graeff und Alexander Filyuta einen kleinen Band herausgegeben: „Vergessenes Oval“ (Verlagshaus Berlin), in dem sie Gedichte aus Kandinskys Nachlass veröffentlichen. / Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung

150. Geburtstag Wassily Kandinsky: Alexander Graeff stellt „Vergessenes Oval. Gedichte aus dem Nachlass“ vor, 16. Dezember, 20 Uhr, Literatur Moths, Rumfordstraße 48

Wassily Kandinsky: Vergessenes Oval. Gedichte aus dem Nachlass: 1866 – 1944. Deutsch-Russisch. Hrsg. v. Alexander Graeff u. übers. v. Alexander Filyuta; Illustr. v. Christoph Vieweg. VERLAGSHAUS BERLIN (Edition Revers)  18,90 €

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