11. Tuvia Rübner

Als in Freiburg vor 25 Jahren, 1989, die erste Begegnung zwischen elf Schriftstellern des Staates Israel und zwölf Autoren der Bundesrepublik und der DDR stattfand, die berühmten „4 Tage im Mai“, war Tuvia Rübner unter den Gästen. Damals schrieb er Hebräisch und hatte längst begonnen, in Israel eine Reihe von Lyrikbänden zu veröffentlichen, wurde zunehmend hochgeschätzt, bis er schließlich die höchste Auszeichnung, Israels Staatspreis erhielt. An seinem 90. Geburtstag, dem 30. Januar dieses Jahres, wurde er im Kibbuz Merchavia vielseitig gefeiert.

Aus dem gleichen Anlass erschien aber auch bei uns im Rimbaud-Verlag ein Band deutscher Gedichte Rübners, die in seinem 88. und 89. Lebensjahr entstanden sind, „Wunderbarer Wahn“. Wie kam es dazu, dass er nebenher auch ein deutscher Autor wurde? / Uwe Pörksen, Badische Zeitung

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