27. Lyrik-Geschichten, die das Leben schrieb

Im Fernsehen bei einem bekannten Moderator das Opfer eines Justizirrtums. Ein Lehrer wird von einer neuen Kollegin, die er erst zweimal kurz sprach und die ihn, nach einem Streit im Lehrerzimmer, in dem sie etwa 5 Minuten allein waren, beschuldigt, sie anal vergewaltigt zu haben. Er wird zu 5 Jahren Haft verurteilt und muß sie auch absitzen. Erst danach findet er einen Anwalt, der von seiner Unschuld überzeugt ist und erreicht, nach weiteren 5 Jahren, einen freilich arg verspäteten Freispruch, wegen erwiesener Unschuld.

Das Gericht, in erster Instanz, fragte sich nicht, wie, unter den Umständen, Analverkehr in weniger als 5 Minuten mit einer Frau, die sich wehrt, an einem nicht abgeschlossenen öffentlichen Ort möglich ist. Es störte sich auch nicht daran, daß die Frau 15 Minuten später in einem anderen Gebäude ganz normal Unterricht abhielt, wissen Sie zu welchem Thema? Das lyrische Ich, man denke, sagt das Fernsehn.

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