Schlagwort: Anthologien

120. Es gibt eine andere Welt – Buchpremiere

Vorstellung der sächsischen Lyrikanthologie Sachsen – ein Land der Dichter. Das ist immer wieder zu hören oder zu lesen. Mit der vorliegenden Anthologie haben die Herausgeber versucht, dieser begründeten Vermutung nachzugehen. Dabei ist ein gleichermaßen lesbares wie umfassendes Gedichtbuch entstanden, das die Qualität eines… Continue Reading „120. Es gibt eine andere Welt – Buchpremiere“

114. Schriftstellerinnen mit ungarischen Wurzeln

Zynische Tagebücher, pazifistische Romane, Gedichte in neuem Versmaß – die weiblichen Vertreterinnen der ungarischen Literatur haben viel Lesenswertes hervorgebracht. … Von der baden-württembergischen Ehinger Bibliothek, die sich auf in deutscher Sprache erschienene ungarische Literatur spezialisiert hat, wurde am 20. September die erste Anthologie über… Continue Reading „114. Schriftstellerinnen mit ungarischen Wurzeln“

113. Persisch und deutsch

Der iranische Dichter Ali Ghazanfari wird seinen dritten persischen und vierten deutschen Gedichtband veröffentlichen, meldet die Agentur IBNA. Außerdem bereitet er eine zweisprachige Anthologie „Deutsche Lyrik von den Anfängen bis zur Gegenwart“ vor (Verlag Tous). Sein deutsche Gedichtband, für den er noch keinen Titel… Continue Reading „113. Persisch und deutsch“

94. Dichtende und kaufende Volksseele

Beinahe wöchentlich stoße ich auf Artikel in Lokalausgaben von Regionalzeitungen aus Ost und West, die stolz vermelden, der heimatliche Autor / die Autorin XY sei „sogar schon in die Nationalbibliothek“ resp. Gedichtebibliothek resp. Frankfurter Bibliothek aufgenommen worden. Regelmäßig geben diese komplett ahnungslos-unkritisch die Selbstdarstellung… Continue Reading „94. Dichtende und kaufende Volksseele“

40. Gute Zeit für Dichtung

Das vergangene Jahrzehnt war wahrlich eine gute Zeit für Dichtung. Die Festivalisierung der Literatur hat die Lyrik als Vortragskunst wieder entdeckt, und die Öffentlichkeit schien hungrig nach der Institutionalisierung junger Dichter. Dass die sich ihre Aufmerksamkeit auch selbst geschaffen haben, das ist eine entscheidende… Continue Reading „40. Gute Zeit für Dichtung“

63. Unfassbar im Dazwischen

[… ] Dem Fehlen beherrschender Schreibweisen geben die Herausgeber von Lied aus reinem Nichts zurecht nach und stellen in ihrer Bestands­aufnahme des vergangenen Jahrzehnts lieber die Vielfalt des lyrischen Sprechens aus. Mit ihrer kompro­misslos-quali­tativen Sammlung legen Michael Braun und Hans Thill nicht nur die… Continue Reading „63. Unfassbar im Dazwischen“

19. Buchmesse 1

In der Literaturbeilage des Neuen Deutschland u.a. über JORGE LUIS BORGES und der »universale Traum« Die Dichter und die Diktatur. ARGENTINISCHE AUTOREN erinnern an ein Terrorregime HANNS CIBULKA: »Labyrinth des Lebens«, ein Brevier (Horst Nalewski) DURS GRÜNBEIN sucht nach dem »Aroma« von Rom DEUTSCHE GEDICHTE… Continue Reading „19. Buchmesse 1“

120. Seite 383 im „Echtermeyer“

Kleinlaut ist bloß das erste Wort. „Neulich“, beginnt das Gedicht von Friedrich Rückert, „deutschten auf Deutsch vier deutsche Deutschlinge deutschend, sich überdeutschend am Deutsch, welcher der Deutscheste sei“. 1819 hat Rückert diese Zeilen geschrieben. Sie haben an Aktualität nicht eingebüßt. Folglich finden sie unbestritten… Continue Reading „120. Seite 383 im „Echtermeyer““

99. sub & main

Aus einer angeregten Leserdiskussion zu Axel Kutschs Anthologie Versnetze_drei bei fixpoetry.com: was ich beim ersten an-lesen von versnetze_drei erstaunlich fand: das, was ich bislang hier in berlin als – sagen wir – lyrische subkultur wahrgenommen habe, fällt in der masse des mainstreams (naturlyrik, dekonstruktivistische… Continue Reading „99. sub & main“

90. Das Problem mit dem Vergessen (und dem Nichtwissenwollen)

In Deutschland lebende Juden werden gern als Fachleute für Antisemitismus oder die Politik Israels befragt. In Deutschland lebende Rumänen müssen her, wenn es um die Enttarnung eines Securitatespitzels geht. Interessieren sie uns sonst? Lesen wir ihre Bücher? Ja, wenn sie von Herta Müller und… Continue Reading „90. Das Problem mit dem Vergessen (und dem Nichtwissenwollen)“

63. Lieblingsgedichte

Die neue Ausgabe des „Echtermeyer − Deutsche Gedichte“, erschienen im Cornelsen Verlag, nimmt die FR zum Anlass einer Serie „Lieblingsgedichte“: FR-Redakteure stellen geschätzte Werke vor. Am 13.9. Lia Venn über ein GHedicht von Conrad Ferdinand Meyer.

51. Bayrisch

Warum aber bewegt gerade die bayerische Lyrik die Menschen in diesem Maß? Anton G. Leitner erklärt und zeigt es: Spricht man mit Anton Leitner, packt den Lyriker schnell seine Leidenschaft. „Ich habe mir Vielseitigkeit erhofft, aber meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen“, erzählt der… Continue Reading „51. Bayrisch“

46. Gedichte aus der chinesischen Klassik

In Zusammenarbeit mit Yan Zhao hat der gelernte Wirtschaftsingenieur DIETER ZIETHEN (38) eine Kompilation klassischer chinesischer Gedichte unter dem Titel »Leise hör‘ ich Blüten fallen« ins Deutsche übertragen und als Buch mit begleitender Audio-CD veröffentlicht. RENÉ GRALLA sprach mit dem Übersetzer, ND 10.9. Yan… Continue Reading „46. Gedichte aus der chinesischen Klassik“

112. Siebenbürgische Elegien

Der Sammelband besteht aus zwei Teilen, in acht bzw. zehn Kapitel gegliedert, mit Titeln wie „Transsylvanische Todesarten“, „Abschiedsschwere“, „Die Kunst der Wiederkehr“, „Exil“, „Siebenbürgisches Requiem“, „Erinnerung und Mutters Sprache“, „Rote Zeit – Tote Zeit“ etc. Es ist der Versuch, die Vielzahl der Gedichte der… Continue Reading „112. Siebenbürgische Elegien“

95. Das „schrägschöne Land Bayern“

Eine neue Lyrikanthologie mit dem Titel „Ois is easy“ versucht, das „ganze schrägschöne Land Bayern“ in all seinen Facetten zu charakterisieren. Dafür hat der Lyriker und Herausgeber der Zeitschrift „Das Gedicht“, Anton G. Leitner, Texte von fast 50 Autoren, die entweder aus Bayern stammen… Continue Reading „95. Das „schrägschöne Land Bayern““