Im Jahr 2011 wurden auf dem Tahrir-Platz in Kairo Gedichte gesungen. Poesie war der Soundtrack der Revolution. (…)
Gibt es in der westlichen Hemisphäre Superstarwettbewerbe für singende Sternschnüppchen, so sucht Ägypten den Superdichter. Der 1978 geborene Omar Hazek war Bibliothekar in Alexandria, gewann den Fernsehwettbewerb Prince of Poets, nahm 2013 friedlich an einer Demonstration teil, wurde verhaftet, saß zwei Jahre in Haft. / Alexander Kluy, Der Standard
Thilo Guschas / Helgard Haug, „Munition Gedicht“. € 12,50 / 53 min. Hörspielpark, Berlin 2016. Ein Feature mit Omar Hazek über Gedichte als Waffe und Munition
Die Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland teilt über ihre Facebookseite mit:
Ramon Llull, der Meister der katalanischen Sprache, starb 1316, also vor 700 Jahren. Dieses Jubiläum wird derzeit von der Katalanisch sprechenden Welt, die neben Katalonien auch Valencia und die Balearen umfasst, ausgiebig gefeiert.
und verlinkt einen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 29.8. von Reinhard J. Brembeck. Auszug:
Die Legende, die ja immer der Wirklichkeit überlegen ist, berichtet, dass der 84-Jährige bei seinem dritten Aufenthalt in Tunis die Muslime mit seinen christlichen Predigten derart aufgebracht habe, dass sie ihn zuerst gesteinigt und den Halbtoten dann ins Gefängnis geworfen haben. Auf der Rückfahrt nach Mallorca sei Ramón Llull dann beim Anblick seiner geliebten Heimatinsel gestorben.
Das war 1316, also vor 700 Jahren. Dieses Jubiläum wird derzeit von der Katalanisch sprechenden Welt, die neben Katalonien auch Valencia und die Balearen umfasst, ausgiebig gefeiert. Die Universität von Barcelona hat unter http://quisestlullus.narpan.net/de/index_de.html ein ergiebiges Llull-Dossier auf Deutsch ins Netz gestellt. Schließlich ist Llull der erste bedeutende und noch immer gelesene Autor der katalanischen Literatur.
Allerdings sind die meisten seiner über 260 Titel nur auf Latein überliefert, einer Sprache, die Llull im Gegensatz zum Katalanischen und Arabischen nicht besonders gut beherrschte. Die katalanisch überlieferten Romane „Blanquerna“ und „Felix“, das „Buch vom Heiden und den drei Weisen“ und das autobiografische Großgedicht „Desconhort“ (Trostlosigkeit) zeigen, dass er vor allem auch ein Volksschriftsteller war, der seine gelehrten Thesen sehr anschaulich für Laien formulieren konnte. Das gelang Llull auch deshalb so brillant, weil er in seiner Jugend als ganz dem Vergnügen ergebener Höfling eine Reihe von Liebesgedichten in der Trobador-Tradition verfasste und eben nicht nur nüchtern logisch dachte, sondern gern auch mystisch schwärmte.
Der Prachtband liest sich wie ein Comic und spart Steinigung und Gefängnis nicht aus. So in dem aus 366 kurzen Gedichten bestehenden „Buch vom Liebenden und Geliebten“, dem Schlussteil des „Blanquerna“. Dieses hinreißende Lyrik-Anthologie, die für jeden Tag des Jahres ein Gedicht bietet, kann sich mühelos behaupten neben den großen Klassikern der mystischen Literatur, dem fast zeitgleich entstanden „Übersetzer der Sehnsüchte“ von Ibn Arabî, den Ghaselen des Hafis oder dem „Cántico espiritual“ von San Juan de la Cruz.
Aus einem Artikel der Mallorcazeitung vom Beginn des Ramon-Llull-Jahres im Herbst 2015:
Neben den theologischen Debatten beschäftigte sich Llull in seinen knapp 280 Büchern auch mit anderen Aspekten des Lebens, wie der Astronomie, der Physik, der Mathematik oder der Pädagogik. Und er schrieb auch Romane. „Blanquerna“ hebt der Historiker Blanco nicht zufällig hervor. „Auf literarischer Ebene ist es kaum mit anderen Werken seiner Zeit zu vergleichen. Neben den narrativen enthält es etwa auch viele mystische Element. Es ist ein erzählerisches Meisterwerk.“
Dass Ramon Llull das Buch auf Katalanisch schrieb, verrate viel darüber, wen er damit erreichen wollte. Neben seiner Muttersprache schrieb der Gelehrte auch auf Latein und Arabisch. „Latein benutze er immer dann, wenn sich das Buch an kirchliche oder staatliche Autoritäten wandte. Katalanisch und Arabisch verwendete er bei seinen populäreren Schriften.“ Der arabische Teil seines Werkes sei noch recht wenig erforscht. „Aber die Kenntnis der arabischen Sprache war ein wichtiges Element, um seine Debatten mit den Muslimen in Nordafrika führen zu können.“
Weimar. Der nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi, der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch und der georgische Museumsdirektor David Lordkipanidze sind die diesjährigen Preisträger der Goethe-Medaillen.
Die Auszeichnung wurde am Sonntag in Weimar verliehen – am 267. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). In diesem Jahr stand die Vergabe der offiziellen Ehrenzeichen der Bundesrepublik unter dem Thema „Migration der Kulturen”. / Frankfurter Neue Presse
Die Deutsche Welle sprach mit Juri Andruchowytsch:
DW: Herr Andruchowytsch, Sie waren vor zwei Jahren unter den Demonstranten, die damals auf dem Maidan für eine Annäherung an die Europäische Union demonstriert haben. Wenn Sie heute an diese Zeit zurückdenken und daran, wie es heute in der Ukraine aussieht, was denken Sie? Ist das ein Gefühl von Stolz oder eher Enttäuschung?
Juri Andruchowytsch: Für mich persönlich ist es eher das Erste. Ich bedaure meine Teilnahme nicht, weder für diesen ganzen politischen Prozess, noch für diese Zeit. Das war eine Revolution der Würde. Und das war vor allem ein Zeichen, dass die Werte, die als Basis der Europäischen Gemeinschaft bereit gestellt wurden, immer noch lebendig sind. Diese Werte können sogar so stark wirken, dass sie Millionen von Leuten für eine gemeinsame, bürgerliche Bewegung mobilisieren.
Gleichzeitig lief das in der Ukraine mit viel Humor und Ironie ab. Das alles ist unvergesslich. Und sollte ich noch einmal in meinem Leben einen Roman schreiben, dann sollte dieser Roman vor allem darüber erzählen. Ich träume ständig davon, kann aber nicht damit anfangen.
Max Ritvo, ein Dichter, der seinen langen Kampf mit dem Krebs in zugleich humoristischen und brennenden Texten festhielt, starb am vergangenen Dienstag im Alter von 25. Als er 16 war, wurde bei ihm Ewings Sarkom diagnostiziert, eine seltene Krebserkrankung, die Kinder und junge Erwachsene befällt. Eine Behandlung schlug zunächst an und gestattete ihm, an der Yale-Universität zu studieren, u.a. bei der Dichterin Louise Glück. Sein erster Gedichtband soll in diesem Herbst erscheinen. / NPR
Shahid Qadri, einer der bedeutendsten Dichter der Bangladeschischen Literatur, starb in einem New Yorker Krankenhaus im Alter von 74 Jahren. Er gehörte der Post-1947-Strömung der Poesie im damaligen Ostpakistan, die Urbanismus und Moderne einführte. 2011 erhielt er den Ekushey Padak, den höchsten nationalen Preis des Landes. Nach Erscheinen seines dritten Buchs Kothao Kono Krondon Nei (Keine Tränen nirgends) hörte er auf zu schreiben und ging nach London, dann nach Deutschland und schließlich in die USA. / Dhaka Tribune
federleicht fliegen die Finger über die Tastatur – fester umgreifen sie die Hand der Freundin
Hansjürgen Bulkowski
(…) die Überreste der legendären Bibliothek von Ninive: 32000 Tontafeln, die älteste erhaltene Textsammlung der Welt und die weitaus größte ihrer Zeit. Zusammentragen ließ sie der assyrische König Assurbanipal, der von 669 bis 631/627 vor Christus das erste Imperium der Menschheitsgeschichte führte.
Jahrelang ist die Bibliothek mit großem Aufwand digitalisiert worden. Jetzt haben Experten um Jon Taylor, dem Kurator dieser Keilschriftsammlung am British Museum, die letzten Tontafeln hochauflösend gescannt und damit ihr Mammutprojekt abgeschlossen. Die 2700 Jahre alten Dokumente geben nicht nur einen Einblick in den Alltag des ersten Weltreichs der Menschheitsgeschichte. Sie zeugen auch von einer großen Idee: Erstmals erkannte ein Herrscher, dass Wissen die Macht sichern und vergrößern kann.
Seine große Bibliothek ließ König Assurbanipal im Nordwestteil seines Palasts anlegen, sie war gefüllt mit staatlichen Dokumenten, Literatur, juristischen und wissenschaftlichen Texten. Medizinische Schriften finden sich genauso darin wie Beschreibungen seltsamer Orakel, uralte Gesetzestexte oder das Gilgamesch-Epos, eines der frühesten Werke der Weltliteratur. Dabei gab es viele Texte in mehrfacher Ausführung zum Ausleihen.
(…) „Der König wollte alles verfügbare Wissen haben. Und er hat alles gelesen. Wirklich alles. Denn er wusste: Wissen ist Macht.“ (…) Der König selbst konnte schreiben. An seinem Hof lernten sogar die Mädchen, Keilschrifttexte zu verfassen, was damals ungewöhnlich war.
(…) Assurbanipal selbst zog gegen Ende seiner Regentschaft ein persönliches Resümee: „Die Zeichen des Himmels und der Erde sind mir vertraut“, schrieb er. „Ich kann die Leber, die ein Spiegel des Himmels ist, zusammen mit anderen fähigen Experten erörtern. Ich bin in der Lage, komplizierte mathematische Probleme zu lösen, die zuvor nicht verstanden wurden.“ / Hubert Filser, Süddeutsche Zeitung 27.8.
Seite des British Museum
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) schrieb auch Texte für Kinder: „Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Summ, summ, summ“. Als seine Freunde die Insel [Helgoland] im August 1841 verlassen hatten, fühlte er sich „sehr verwaist“. In den Erinnerungen heißt es: „Wenn ich dann so einsam wandelte auf der Klippe, nichts als Meer und Himmel um mich sah, da ward mir so eigen zumuthe, ich musste dichten und wenn ich es auch nicht gewollt hätte. So entstand am 26. August das Lied: ,Deutschland, Deutschland über alles‘.“ / Edgar S. Hasse, Hamburger Abendblatt
Die Anthologie „all dies hier, Majestät, ist deins: Lyrik im Anthropozän“ versammelt (…) nun aktuelle deutsche Dichterstimmen, einschließlich einer Reihe überraschender Vorgriffe aus der Literaturgeschichte. „Hölzern wirkt der Astronaut/ wenn er aus dem Walde schaut“, schrieb etwa Friederike Mayröcker bereits 1968.
Elf Kapitel ordnen die heterogene Stoffmasse locker unter Begriffe wie „Wildnis Polis Wüste“ oder „vom Aussterben“. Drei einführende Essays ermutigen dazu, selbst Verbindungslinien zu entdecken. Allmählich wird so das „Anthropozän“ als gemeinsame Atmosphäre zahlreicher Themen in unterschiedlichen Wissensbereichen sprachlich erfahrbar.
Der prominenteste Vorkämpfer des Projekts, das hinter dem Anthropozän-Begriff steht, ist der französische Soziologe Bruno Latour. Er schreibt: „In der Epoche des Anthropozäns zu leben bedeutet, dass alle Lebewesen gleichermaßen Anteil an einem sich verändernden Schicksal haben.“ Es gelte, zu einem Begriff von nicht-menschlichen Handlungsträgern zu gelangen, um der anthropozentrischen Ausbeutung der Natur den Nährboden zu entziehen. Hier kommt die Lyrik ins Spiel. Anders als ein Roman muss sie nicht vom Subjekt einer Erzählstimme ausgehen, dem die Natur meist als etwas Äußeres und zu Veräußerndes erscheint. Stattdessen wirft schon das erste Gedicht des Bands – „Die Urwälder Europas“ von Asmus Trautsch – einen schwindelerregenden Blick in „fossile Formationen: die rötliche Plastik der Zeit“.
Da liegen versteinert im Querschnitt, wie Zeilen auf Papier, Menschen- und Naturgeschichte neben „noch weiter zurückliegenden Revolutionen“ und ihrem „Leichtwerden von über/ dreihundertmillionen Jahren in den Himmeln Berlins“. Dies alles in einem einzigen, kohleschweren Atemzug jenseits der chronologischen Zeit, in dem auch die ökologischen Handlungen und ihre zukünftigen Konsequenzen wieder in eine kalte Fusion eintreten.
(…) „Nimm keine Hacke,/ hier ist schon geschrieben“, beginnt Sudabeh Mohafez’ Gedicht „Folgelandschaft“. Die Brandzeichen in der Natur sprechen in diesem Band eine andere Sprache als die der gemütvollen Beseelung, die der romantischen Naturlyrik des 19. Jahrhunderts so teuer war, während zugleich die Kohleschwaden der Industrialisierung aufzogen. Die heutigen Dichter suchen dagegen vielfach statt einer „Sprache der Natur“ Sprachformen für die stumm gewordene Natur. (…) Der Band „all dies hier, Majestät, ist deins“, herausgegeben von Anja Bayer und Daniela Seel, entstand in Kooperation zwischen dem Deutschen Museum in München und dem kookbooks Verlag. Es ist ein poetischer Garten, der wild wuchert und beim Lesen viele Wurzeln schlägt. Er liefert das Fleisch für die Fossilienknochen des Anthropozän-Begriffs und koppelt ihn an die tägliche Lebenswelt zurück. / Philipp Bovermann, Süddeutsche Zeitung 25.8.
Anja Bayer, Daniela Seel (Hrsg.): all dies hier, Majestät, ist deins: Lyrik im Anthropozän. Anthologie. kookbooks Verlag und Deutsches Museum München, Berlin 2016. 333 Seiten, 22,90 Euro.
Eine Petition an den Gouverneur von Sankt Petersburg fordert, das Andenken an den Dichter Nikolai Gumiljow in seiner Geburtsstadt Kronstadt zu bewahren. Im April 2016 waren 130 Jahre seit der Geburt des Dichters des Silbernen Zeitalters vergangen, im August vor 95 Jahren wurde er von den Bolschewiki auf Grund der Beschuldigung, an der „Kronstadter Meuterei“ beteiligt gewesen zu sein, erschossen. Aber in Kronstadt, wo es viele Denkmäler, Büsten, Plaketten gibt, kommt sein Name nicht vor. Im Jahr 2001 unterzeichnete Gouverneur Wladimir Jakowlew das Dekret № 1050 „Über die Errichtung einer Denkmal-Büste von N.S. Gumiljow“. Sie sollte zum 120. Geburtstag 2006 errichtet werden, ist aber nicht ausgeführt worden. Die Jahre vergingen, die Gouverneure und Leiter der regionalen Verwaltung wechselten, aber die Erinnerung an einen der prominentesten Söhne von Kronstadt wurde nicht verewigt. Das ist ein Verbrechen.
Im Namen der Redaktion der Zeitung „Kronstädter Bote“ Inna Shitov
Vor kurzem erhielt er noch einen Preis für sein Gesamtwerk und präsentierte das Projekt Ruinen der Zukunft. Jetzt ist Michel Butor, einer der „Miterfinder“ (NZZ) des Nouveau Roman, der auch Dichter und Essayist war, kurz vor seinem 90. Geburtstag gestorben, meldet der Figaro.
In seinen Stadtporträts, wie sie schon früh, etwa in «Le Génie du lieu» (1958), versammelt sind, führt Butor auf subtile Weise vor, dass Individuen, Architekturen oder Texte als Knotenpunkte, als Verknüpfungen in einem historischen und geographischen Gewebe zu sehen sind. Es hängt alles mit allem zusammen. «Intertextualität» nannte man das späterhin an gelehrter Stelle. Die «stereophone Etüde» namens «6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde» (1965) ist eines von Butors vielen ästhetischen Experimenten, die diesem Befund Rechnung tragen wollen: Gesprächsfetzen von zeitgenössischen Besuchern der Niagarafälle und Passagen von Chateaubriands romantischer Sicht des Naturspektakels werden gegeneinander montiert. (…)
Immer ging Butors literarisches Schaffen mit der Reflexion über Kunst und Literatur einher. Seit 1960 (und bis 1982) erschienen in fünf Lieferungen, römisch durchnummeriert, seine Aufsätze unter dem Titel «Répertoire»; wahre Glanzstücke kunst- und literaturtheoretischer Essayistik, die auch stilistisch (aber eben nicht nur stilistisch) den «Noten zur Literatur» eines Adorno überlegen sind – wenn man denn wirklich ins Innerste der Moderne eindringen will. / Jürgen Ritte, Neue Zürcher Zeitung
Brigitte Kronauer berichtet, wie sie dem Nouveau Roman entkam, Ror Wolf entdeckte und Jean Paul mit Joseph Conrad verkuppelte, Lutz Seiler erzählt von John Maynard, Peter Huchel, Georg Trakl und Pink Floyd, Reinhard Jirgl inspiziert die Werkstatt von Alfred Döblin, Vladimir Sorokin gibt Auskunft über das Schreiben, den Schnee und die Schneestürme, und Colm Tóibín spürt dem Katholizismus Hemingways nach und bringt die Musik zu Gehör, die Thomas Mann und James Joyce in ihre Werke hineingeschrieben haben. / Süddeutsche Zeitung 16.8.
Lothar Müller und Klaus R. Scherpe (Hrsg.): Literarische Nachbarschaften. Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität zu Berlin 2014/2015. Verlag Vorwerk 8, Berlin 2016. 144 Seiten, 19 Euro.
Die International Nepalese Literature Society-Qatar (INLS) und die Nabodit Literature Library (NLL) haben gemeinsam ein Programm gestaltet, um an den 202. Geburtstag des Dichters Bhanubhakta Acharya zu erinnern, der als der „Erste Dichter“ Nepals gilt. Nicht der erste Nepalese, der Gedichte schrieb, aber der erste, der dies auf Nepalesisch tat. Vor ihm schrieben die Dichter Sanskrit. Er übersetzte auch das Sanskritepos Ramayana ins Nepalesische. / Usha Wagle Gautam, Gulf Times
Ich weiß nicht wer Carmen Geiss ist, aber sie hat es getan!
Um mit ihren Facebook-Hatern abzurechnen, hat Carmen Geiss nun zu einem eher ungewöhnlichen Mittel gegriffen: Sie hat ein Gedicht verfasst!
In ihrem Gedicht, lesen wir bei der Erdbeerlounge, reimt sich Geiss auf Scheiß.
Der Schriftsteller Gregor M. Lepka, bekannt für seine knappe Lyrik und seine Kurzprosa, ist am Samstag im Alter von 80 Jahren in Wels gestorben. Der am 7. August 1936 in Salzburg geborene Lepka war seit 1969 mit der Schriftstellerin Waltraud Seidlhofer verheiratet. Das Begräbnis findet am 31. August am Welser Stadtfriedhof statt.
(…) „Er war ein Mensch, der mit seiner nachdenklich-behutsamen Art stets das Verbindende herausstrich“, sagt Kurt Mitterndorfer von der „Grazer Autorenvereinigung Oberösterreich“, deren aktives Mitglied Gregor M. Lepka war. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „An der Zeit vorbei“ (2011), „Mit Gedanken befasst“ (2005) und „Ohne Zeichen sein“ (2002).
„In Lepkas Werk gab es nie so etwas wie ein Zuviel, er konnte die Dinge auf den Punkt bringen“, sagt Mitterndorfer, der erst im Juli unter dem Titel „Die Sicht auf die Dinge“ ein literarisches Fest für Lepka kuratiert hatte. / Oberösterreichische Nachrichten
Liebe Freundinnen und Freunde der Literaturwerkstatt Berlin,
es gibt Grund zu feiern: Die Literaturwerkstatt Berlin wird 25 Jahre. Als ein Ort, an dem zeitgenössische Poesie auf die Bühne gebracht und diskutiert wird, bekommt sie einen neuen Namen: Ab 13. September 2016 heißt sie Haus für Poesie.
Zum Saisonauftakt werden Geburtstag und Umbenennung mit der ersten Berliner Rede zur Poesie von Oswald Egger und einem Empfang im Berliner Rathaus am 12. September gefeiert.
Bei einem großen Hoffest am 17. September in der Kulturbrauerei begeht die Literaturwerkstatt Berlin/Haus für Poesie das Jubiläum mit einem bunten, poetischen Programm, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Bei freiem Eintritt gibt es Dichterlesungen, Spoken-Word-Performances, Konzerte, Kunstinstallationen, einen Büchermarkt und den Zukunftschor Berlin.
Wir freuen uns darauf, die Poesie mit Ihnen zu feiern!
Viele Grüße aus der Literaturwerkstatt Berlin/Haus für Poesie
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