Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
One of the hottest young hip-hop poets these days is Suheir Hammad, 29, who was born in a Palestinian refugee camp in Amman, Jordan, and reared in Sunset Park, Brooklyn. Six days a week Ms. Hammad stands onstage at the Longacre Theater in „Russell… Continue Reading „Arab-American Writers, Uneasy in Two Worlds“
die FAZ als letzte Große überhaupt im Internet – bis dahin konnte man auf ihrer „Homepage“ nur Abos und „Kluger-Kopf“-T-shirts kaufen. Dann kehrte die Internet-FAZ zur reformierten Rechtschreibung zurück – anders als die gedruckte Ausgabe. Dann verschwanden die Berlinseiten und die „Bilder und Zeiten“… Continue Reading „Immer neu: zuerst war“
2 Fundstücke aus Poetry Daily: „Why Poetry? Why Now?“ Joshua Clover on „the newfound media attention on poetry, and its political role.“ (From The Village Voice.) Pierre de Ronsard: James Fenton on why a prose translation is „the best way to read Ronsard –… Continue Reading „„Why Poetry? Why Now?““
Über Cummings-Vertonungen sprach die Leipziger Volkszeitung vom 19.2.03 mit Julia Hülsmann, hier ein Auszug: Die Texte an sich haben eine hohe Qualität. Aber auch rhythmisch, von den Bildern und Farben her betrachtet, ist Cummings interessant. Bei manchen Gedichten ist der Rhythmus per se schon… Continue Reading „Cummings-Vertonungen“
Immer mehr amerikanische Lyriker äussern sich öffentlich gegen den Kurs ihrer Regierung auf einen Irak-Krieg. Auch Poeten, die ansonsten unpolitisch seien, sollten sich mit Protestäusserungen nicht zurückhalten, erklärte Amerikas amtierender Dichterfürst (Poet Laureate), Billy Collins, nach US-Medienberichten vom Donnerstag. Sie könnten sich nicht auf… Continue Reading „US-Lyriker gegen Krieg“
Edgar Allen Poes Wunsch, lieber das beste Lied einer Nation als dessen bestes Epos verfasst zu haben, ging mit seinem oft vertonten Gedicht „Eldorado“ schon fast in Erfüllung; mit Lou Reeds „The Raven“ aber hat er ein neues, ein zeitgemäßes und völlig überraschendes Denkmal… Continue Reading „The Raven“
Die Übersetzung befindet sich fast immer auf dem idealen Mittelweg von Textnähe und Textferne, der eine gelungene Adaption auszeichnet. Lars Vollert verfügt über ein Stilgespür, das seine Übersetzung wohltuend von manchem eher uninspirierten Zugriff abhebt. Wenn sie zuweilen etwas altbackener klingt als das unprätentiöse… Continue Reading „Robert Frost wiederzuentdecken“
„In einer Station der Metro / / Das Erscheinen dieser Gesichter in der Menge: / Blütenblätter auf einem nassen, schweren Ast.“ (Ezra Pound) Das saß, damals. Und das auch: „J. Alfreds Prufrocks Liebesgesang / Komm, wir gehen, du und ich, / wenn der Abend… Continue Reading „„Das saß, damals.““
Die taz und Süddeutsche begutachten heute (13.1.03) eine amerikanische Propagandabroschüre , an der namhafte Autoren mitwirkten, darunter Billy Collins ( What’s American About American Poetry?) , Robert Creeley ( America’s American ) und Robert Pinsky (A Provincial Sense of Time).
Jan Wagner bespricht in der FR (14.12.02) John Ashbery: Mädchen auf der Flucht . Ausgewählte Gedichte, zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Erwin Einzinger, Durs Grünbein, Matthias Göritz, Michael Krüger, Klaus Reichert und Joachim Sartorius. Herausgegeben von Joachim Sartorius. Carl Hanser Verlag (Edition Akzente), München… Continue Reading „Mädchen auf der Flucht“
Über eine amerikanische dichtergestützte Werbekampagne, bei der auch poet laureate Billy Collins mitmacht, berichtet die NZZ am 11.12.02 Die Plädoyers für ein etwas differenzierteres Bild können unter http://www.usinfo.state.gov/products/pubs/writers im Internet abgerufen werden.
There are words in Ms. Stone’s poems that cannot be printed in this newspaper, even for art’s sake. The words are not written for effect, they are there because of a brutal honesty. Indeed, Ms. Stone is sometimes called America’s Akhmatova. Like that poet… Continue Reading „Amerikas Achmatowa“
Times Literary Supplement (6.12.02) schreibt über Harry Mathews , das einzige amerikanische Mitglied der Gruppe „Oulipo“ (in Deutschland u.a., durch gemeinsame Projekte mit dem deutschen Gruppenmitglied Oskar Pastior bekannt: Die Erfindung der Sprache, Schreibheft 40).
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