Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Auch Robert Menasse kommentiert regelmäßig das Zeitgeschehen, zuletzt mit Doktor Hoechst. Ein Faust-Spiel (2013) in Form einer Faust-Adaptation im Zeichen grenzenlosen Kapitalwachstums. Ilija Trojanow beschreibt mit seinen Romanen, Essays und Reisereportagen die Folgen kapitalistischer Globalisierung und die Notwendigkeit radikalen Umdenkens. Der scheinbar alternativlosen Logik… Continue Reading „125. Rauris politisch“
Der Verlag Voland & Quist teilt mit: Es schmerzt. Wir müssen Julius Fischers „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ leider aus dem Verkehr ziehen. So sieht es der Richter beim Landgericht Düsseldorf: „nicht fernliegend, dass der Verkehr (…) den Titel wörtlich nimmt und tatsächlich davon… Continue Reading „123. Der Verkehr der Wanderhure“
Von Christina Schmidt Posted on March 21, 2014 by euromaidanberlin „Plötzlich ist Deutschland nicht mehr Deutschland, sondern Russland.“ (Alfred Döblin, November 1918) Betr.: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz | „Kreidekreis Krim – Sprengstoff für die politische Architektur Europas“ | Podiumsdiskussion mit: Dr. Uwe Krüger, Dr. Mieste… Continue Reading „121. Offener Brief an Serhij Zhadan“
Seine Lyrik versucht, im Subversiv-Komischen wie in der Suche nach wahrer Erkenntnis, geistige Klarheit zu schaffen. Sie spiegelt auch die zeittypische große Skepsis gegenüber der Tauglichkeit der Sprache wider, die Wirklichkeit objektiv zu erkennen und darzustellen. Nicht von ungefähr wird Christian Morgenstern auch als… Continue Reading „120. Vierdimensional“
Wer grad nix bessers zu tun hat und wissen will, wie das Volk denkt und schreibt… das Denkervolk, das Schreibervolk hier wie überall.
Die Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Übersetzerin Friedl Hofbauer ist am Samstag im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte die IG Autorinnen Autoren am Dienstag mit. Zu ihren Werken zählen etwa die Sagenbände „Sagen aus Wien“, die „Donausagen“ oder „Gruselsagen aus Österreich“. „Sie war eine… Continue Reading „118. Gestorben“
Cixous: Die Menschen lesen immer weniger und wissen immer weniger. Sie besitzen keine Erinnerung und kehren der unmittelbaren Vergangenheit den Rücken. 15 Jahre sind für sie ein Jahrhundert! Sie verlieren, was wir erworben haben. „Armut“ existiert. Frankreich befindet sich in einem besonders erbärmlichen Zustand.… Continue Reading „117. Das Begehren schläft nur“
Die Wiener Schule für Dichtung sucht für ihre Onlineklasse “Terror, Assault, Anthrax“ Gedichte zum Thema Überwachung. Kommentiert werden die Beiträge von dem in Wien lebenden Schriftsteller Ilija Trojanow. Noch bis 13. April können Beiträge gepostet werden. „Schenken wir den leidgeprüften Sicherheitsdiensten Gedichte! Es geht… Continue Reading „116. Ilija Trojanow bewertet „Überwachungstexte““
Die schönste Nach-Messe-Reportage kommt heute in bildnerischer Form. Petrus Akkordeon war als Messezeichner unterwegs. Hier einige seiner schönen Zeichnungen. Besucher Poetisiert euch! M. Vogel signiert
Als ich vor etwa zwei Jahren Boris Preckwitz‘ Band wahnpalast gelesen habe, war ich doch ziemlich angetan vom satirisch-aufrührerischen Sound, mit dem der Dichter die mittlerweile regelrecht in Vergessenheit geratene Eurokrise kommentierte. Das Schöne, weil Einfache daran war, dass sich die Gegenstände klar benennen,… Continue Reading „114. Wider die Banken & Lyrikverlage“
Im Nürnberger Poetenladen* gibt es die Rubrik „Stele“, erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem… Continue Reading „113. Szilárd Borbély“
Seit fast 45 Jahren existiert er nun, der Karin Kramer Verlag in Berlin. Dennoch ist er vielen im oft nur geschäftstüchtigen Literaturbetrieb noch immer kein Begriff. Das liegt weniger an Kramers Verlagsprogramm als an der immer weiter abnehmenden Neugierde des Buchhandels und des Feuilletons.… Continue Reading „112. Karin Kramer“
Über 6 Millionen kostenlose eBücher Darunter alte Schätze wie dieser: Das Leiden unsers Herren Jhesu Christi (1460)
Thomas Kunst MAN WEISS NIE, WIE ALLES KOMMT, ABER Auf diese Insel würde ich immer wieder Gehen. Und sei es nur noch für ein Halbes Jahr, Safschani, viel zu Niedrige Felsen. Zu wenig Möglichkeiten, Richtig sinnlos zu versacken. Nur Hitze, Schleim, in der Gelassenheit… Continue Reading „108. Die Gedichte sind das eine“
Korbinian Frenzel: Wenn wir noch mal auf die generelle Bedeutung von Gedichten schauen – das letzte Mal, dass ein Gedicht öffentlich wirklich hohe Wellen geschlagen hat, war das Gedicht von Günter Grass, „Was gesagt werden muss“. Darin hat er ja Israel schwer angegriffen. Sie… Continue Reading „107. Dieses sogenannte Reale“
Neueste Kommentare