Kategorie: Deutschland

Dichter und Pfarrer

Überhaupt tauchte das Thema Religion in den Reden der Laudatoren und Preisträger auffallend häufig auf. Am deutlichsten verständlicherweise in der Dankrede des Lyrikers Christian Lehnert, der einen der beiden mit 5500 Euro dotierten Förderpreise erhielt. Denn Lehnert, 1969 in Dresden geboren, sieht sich in… Continue Reading „Dichter und Pfarrer“

Hans-Ulrich Treichel

In Rolf Schneiders Berliner Anthologie (Berl. Morgenpost) am 18.1.03 ein Gedicht von Hans-Ulrich Treichel.

Irak: Dichter im Exil

Für den in Deutschland lebenden Lyriker, Romancier und Essayisten Fadhil al-Azzawi sind es nach wie vor die Intellektuellen, die die Wahrheit über die Seelenlage und die Sehnsucht der Iraker nach Freiheit zum Ausdruck bringen. Auch Al-Azzawi ist nicht glücklich über den Umgang der irakischen… Continue Reading „Irak: Dichter im Exil“

Walser über Hölderlin

Die Dichter, nicht alle natürlich, aber die, sagen wir einmal, die zuverlässigsten, die sind nicht so leicht ins Positive verführbar gewesen. Zum Beispiel Hölderlin. In der Konkordanz, die wir Professor Böschenstein verdanken, habe ich nachgezählt: Im Spätwerk kommt kein Wort so häufig vor wie… Continue Reading „Walser über Hölderlin“

Die Perle des Wortes

In der SZ 13.1.03 rezensiert RALF BERHORST: FRIEDRICH OHLY: Die Perle des Wortes. Zur Geschichte eines Bildes für Dichtung. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002. 389 Seiten, 29,90 Euro

Hans-Ulrich Treichel

Den Wahl-Leipziger Hans-Ulrich Treichel stellt die Leipziger Volkszeitung am 13.1.03 vor.

München in Italien

Zu diesem Glück mag auch die Wahlheimat seit 1986 gehören, Italien. Dort scheint München präsenter zu sein als in München selber, das München, wie es einmal war. Dort lässt sich auch ungestörter die bestechende Rhythmik und die vertrackte Gedanklichkeit des poetischen Hauptwerks weitertreiben. «Denn»,… Continue Reading „München in Italien“

Viel Pubertäres und eine Ausnahme

sieht der Rezensent der Süddeutschen in einem Hörbuch vom Hamburger Poetry Slam (17.12.02) International German Poetry Slam 2001. Live-Mitschnitt aus der Hamburger Markthalle November 2001. 2 CDs, 130 Minuten Gesamtlaufzeit. Hoffmann und Campe Verlag, 2002. 21,90 Euro.

George Forestier

In der Textgalerie des Freitag (Nr. 51) erinnert Michael Buselmeier an Aufstieg und Sturz des Lyrikers George Forestier (der hatte 1952 mit dem Gedichtbuch „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“- angeblich von einem Fremdenlegionär geschrieben – fast die gesamte Fachwelt genarrt,… Continue Reading „George Forestier“

Gedichte zum Samstag

In der Süddeutschen vom 14.12.02 bekennt sich Matthias Politycki – nämlich „zur Fraktion von Robert Gernhardt und seinen Adepten“ (sagt Joachim Sartorius) – – – In der NZZ hält Hans Magnus Enzensberger Abschied von Max Sebald, und in der FAZ-Anthologie kommentiert Walter Hinck Theodor… Continue Reading „Gedichte zum Samstag“

Die oft traurige

Meret Oppenheim hat sich selber vergnügt zugeschaut, wenn sie schrieb. Sie beobachtete ihre Spracheinfälle und was die so alles anrichten, «mitnichten mitneffen mit Kaspar mit Kuchen». Sie verfolgte, wie Klänge sich weiterzeugen, welche Silben und Wörter sie nach sich ziehen. So: «Kacherache, panache, /… Continue Reading „Die oft traurige“

Westrand

Für die NZZ (14.12.02) bespricht Nico Bleutge: Dieter M. Gräf: Westrand. Gedichte. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main. 159 S., Fr. 26.40 (siehe auch Süddeutsche 11.12.02; Die Zeit 2.10.02)

Lyriknacht im Literaturzentrum Koeppenhaus

Greifswald (OZ/EB) Das Literaturzentrum Vorpommern präsentiert am Donnerstag um 20 Uhr zusammen mit dem Mueckenschweinverlag Stralsund und der Zeitschrift „KunstLeuteKunst“ eine Nacht der Lyrik im Wolfgang-Koeppen-Haus. Es lesen: Nele Wichert aus Rostock, die als Lyrikmeisterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde; Gunter Lampe und Richard… Continue Reading „Lyriknacht im Literaturzentrum Koeppenhaus“

Deutschlands erfolgreichster Lyriker

(so Rühmkorf) Robert Gernhardt wird am 13.12. 65. Es gratulieren: Nürnberger Zeitung (Nicholas Neu, dpa) 11.12.02 (und fast alle anderen).  

Wulf Kirsten lebt

heute in Weimar und gilt als einer der bedeutendsten Lyriker Deutschlands. Seit 1987****) hat er zahlreiche Gedicht- und Prosabände veröffentlicht. Martin Walser urteilte schon 1988 über ihn: „Der lebt ja nicht von Urteil, Idee, mediengerechter Apokalypse. Der lebt von Gegenständen, nächster Nähe. Der lebt… Continue Reading „Wulf Kirsten lebt“