Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Mit dem Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet wurde die in Idstein und Berlin lebende Lyrikerin und Verlegerin Daniela Seel. FR berichtet knapp: Kulturdezernentin Beate Fleige brach eine Lanze für „das Gedicht in der Epoche der Generation Google“. Seel erzähle von sich, ihrem Körper,… Continue Reading „25. „Kook“ für „Spinner“, Preis für Seel“
Lyrische Neuerscheinungen zum Tagesgespräch in der Münchner Öffentlichkeit zu machen – dazu will eine neue Reihe beitragen, die das Lyrik Kabinett Ende Juni beginnt: „Das lyrische Quartett“. Dreimal im Jahr werden drei ausgewiesene Lyrik-Kenner – Heinrich Detering, Harald Hartung und Kristina Maidt-Zinke – gemeinsam mit einem Dichter oder… Continue Reading „22. Lyrisches Quartett“
Milautzcki und kein Ende. roughblog dokumentiert einen Kommentar Milautzckis auf fixpoetry.com zu einem Gedicht von Konstantin Ames. Die Einleitung bei roughblog: Frank Milautzcki hat auf fixpoetry einen Kommentar zu einem Gedicht von Konstantin Ames veröffentlicht, der selber zumindest an Ort und Stelle nicht wieder kommentiert… Continue Reading „21. Glossen und Speicher“
Selbst wenn Harald Gerlach nicht mehr als diese 100 Porträtgedichte hinterlassen hätte, wäre er ein bedeutender Lyriker zu nennen. Diese Sammlung ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus einem überaus umfangreichen Werk, das Gedichtbände, Romane und Dramen ebenso umfasst wie zahllose Essays und Radiofeatures. Geordnet ist… Continue Reading „20. Harald Gerlachs Porträtgedichte“
Konstantin Ames schreibt: In der Online-ZEIT stehen Sätze über die Perfomance von Mara Genschel und Martin Schüttler im Rahmen des Festivals PROSANOVA. http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-05/prosanova-hildesheim-junge-literatur „Manchmal scheitern diese Experimente auch. In dem Stück Play sind Neonröhren und Lautsprecher die Protagonisten, die Stimme der Autorin Mara Genschel… Continue Reading „19. Buhen und Applaudieren“
Etwa 1919/20 wendet sich Ball wieder dem Katholizismus zu. Bald darauf legt er bei einem Priester in München eine Generalbeichte ab. Der «Simplizissimus» kommentiert den Schritt, ohne Balls Namen zu nennen, durch ein launiges Gedicht, «Byzantinisches Christentum» überschrieben: «Selig sind die Konvertiten, / die… Continue Reading „18. Konvertiten“
Schon zum 50. Geburtstag des um fünf Jahre Älteren hatte Musil sich in die Gratulantenschar eingereicht, ehe er 1935 ein in seiner schillernden Unlesbarkeit besonders denkwürdiges Geschenk zum 60. Geburtstag gemacht hat. Der S.-Fischer-Verlag überreichte einen Geschenkkarton mit Glückwünschen, aus denen Erika Mann mehr… Continue Reading „15. Musil an Thomas Mann“
Bei literaturkritik.de bürstet Felix Philipp Ingold in einem Abwasch die Neuausgabe des Echtermeyer und die jüngste Lyrik harsch ab, hier in 2 Zitaten dokumentiert (wobei beide Argumentationslinien in einer gewissen Spannung zueinander stehen, denn wenn die Auswahl zB der neusten Autoren zu kritisieren ist,… Continue Reading „13. „Plauder- und Wikilyrik““
Und weiter schreibt Elke Erb in ihrer Vorbemerkung: In der Regel wußte ein neues Notat nichts von dem davor, es begann aus dem Nichts (ich erinnere an und wiederhole: das Nichts, das die Hemmungen wegstreicht) mit keiner Überschrift, nur dem Datum … Der assoziative Ablauf… Continue Reading „12. Was Elke Erb interessiert“
«Ulf Stolterfoht hat mit seinem bisherigen literarischen Werk der experimentellen Literatur einen neuen Weg gewiesen. Seine Bände „fachsprachen“ sind zugleich Summe, Fortschreibung und Neudefinition einer auf Montage und Sprachthematisierung setzenden Literatur. Stolterfohts Gedichte sind Forschungen am Bedeutungsprozess, sie führen vor, wie referenzfreie sprachliche Gebilde… Continue Reading „11. Ulf Stolterfoht erhält den Heimrad-Bäcker-Preise 2011“
Es gibt sie (noch), die sorgfältigen, nicht vereinnahmenden Analysen literarischer Werke durch Literaturwissenschaftler. Ausländische zum Beispiel. Gestern veröffentlichte Cécile Millot (Universität Reims) einen Aufsatz aus dem Jahr 2009 über Bert Papenfuß im Netz. Hier die Zusammenfassung und der letzte Absatz: Die Lyrik Bert Papenfuß’… Continue Reading „8. Politisierung einer Poetik“
Sein Leben hat mehr als 100 Jahre berührt, durchlebt: glückliche, traumatische, mörderische, produktiv verarbeitete – nun ist er nicht mehr unter uns. Am 31. Mai 2011 ist der jüdische Schriftsteller, Psychoanalytiker, Exilant und Menschenfreund Hans Keilson im Alter von 101 Jahren in einem Krankenhaus im niederländischen… Continue Reading „4. Hans Keilson (12.12.1909 – 31.5.2011)“
Nicht umsonst nennt Seel ihren Verlag ein „labor für poesie als lebensform“. Ein Labor, in dem sie nun, erstmals, sich selbst zu Wort meldet. „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“: Spricht man Seel auf eine Passage daraus an, gerät sie tatsächlich ins Suchen, als… Continue Reading „3. Gedicht-Körper“
Hier gibts eine Aufnahme der Lesung von Elke Erb, Christian Filips und Bo Wiget im Rahmen von Prosanova (für alle, die nicht dabei waren, in Hildesheim oder Frankfurt, und sich selbst einen Eindruck machen wollen: es gibt Leute, die können was) Haushaltsfragen
Am 27. Mai 2011 benannte die Abendjury drei Kandidatinnen für das Finale des Lyrikpreises München Marie T. Martin, Köln Sandra Trojan, Leipzig Janin Wölke, Berlin Die Juroren am 27. Mai 2011: Eva-Elisabeth Fischer, Redakteurin SZ Prof. Rolf Grimminger, Germanist Dr. Ludwig Steinherr, Lyriker, Lehrbeauftragter… Continue Reading „134. Lyrikpreis München 2011“
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