Kategorie: Deutsch

Preise für Czernin und Zauner

Jdl. Der erstmals vergebene Heimrad-Bäcker-Preis geht an den österreichischen Schriftsteller Franz Josef Czernin. Die mit 8000 Euro dotierte Auszeichnung wird für ein herausragendes Werk vergeben, dass in der Tradition der sprachexperimentellen Literatur steht. Die Jury würdigt in ihrer Begründung die «progressive Universalpoesie» Czernins und… Continue Reading „Preise für Czernin und Zauner“

Die Perle des Wortes

In der SZ 13.1.03 rezensiert RALF BERHORST: FRIEDRICH OHLY: Die Perle des Wortes. Zur Geschichte eines Bildes für Dichtung. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002. 389 Seiten, 29,90 Euro

Hans-Ulrich Treichel

Den Wahl-Leipziger Hans-Ulrich Treichel stellt die Leipziger Volkszeitung am 13.1.03 vor.

München in Italien

Zu diesem Glück mag auch die Wahlheimat seit 1986 gehören, Italien. Dort scheint München präsenter zu sein als in München selber, das München, wie es einmal war. Dort lässt sich auch ungestörter die bestechende Rhythmik und die vertrackte Gedanklichkeit des poetischen Hauptwerks weitertreiben. «Denn»,… Continue Reading „München in Italien“

„Meteor kosmos nach ziel licht

mitte linie das andere tafel ebe ne stunde kopf sonde feile hammer messer.“ Dies ist kein Gedicht von Ernst Jandl, sondern ein Telegramm von Karl Kraus und zugleich eines der vielen unverhofft schönen Momente in diesem außerordentlichen Briefwechsel, den man wegen der vielen, meist… Continue Reading „„Meteor kosmos nach ziel licht“

Viel Pubertäres und eine Ausnahme

sieht der Rezensent der Süddeutschen in einem Hörbuch vom Hamburger Poetry Slam (17.12.02) International German Poetry Slam 2001. Live-Mitschnitt aus der Hamburger Markthalle November 2001. 2 CDs, 130 Minuten Gesamtlaufzeit. Hoffmann und Campe Verlag, 2002. 21,90 Euro.

George Forestier

In der Textgalerie des Freitag (Nr. 51) erinnert Michael Buselmeier an Aufstieg und Sturz des Lyrikers George Forestier (der hatte 1952 mit dem Gedichtbuch „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“- angeblich von einem Fremdenlegionär geschrieben – fast die gesamte Fachwelt genarrt,… Continue Reading „George Forestier“

Gedichte zum Samstag

In der Süddeutschen vom 14.12.02 bekennt sich Matthias Politycki – nämlich „zur Fraktion von Robert Gernhardt und seinen Adepten“ (sagt Joachim Sartorius) – – – In der NZZ hält Hans Magnus Enzensberger Abschied von Max Sebald, und in der FAZ-Anthologie kommentiert Walter Hinck Theodor… Continue Reading „Gedichte zum Samstag“

Die oft traurige

Meret Oppenheim hat sich selber vergnügt zugeschaut, wenn sie schrieb. Sie beobachtete ihre Spracheinfälle und was die so alles anrichten, «mitnichten mitneffen mit Kaspar mit Kuchen». Sie verfolgte, wie Klänge sich weiterzeugen, welche Silben und Wörter sie nach sich ziehen. So: «Kacherache, panache, /… Continue Reading „Die oft traurige“

Westrand

Für die NZZ (14.12.02) bespricht Nico Bleutge: Dieter M. Gräf: Westrand. Gedichte. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main. 159 S., Fr. 26.40 (siehe auch Süddeutsche 11.12.02; Die Zeit 2.10.02)

Lyriknacht im Literaturzentrum Koeppenhaus

Greifswald (OZ/EB) Das Literaturzentrum Vorpommern präsentiert am Donnerstag um 20 Uhr zusammen mit dem Mueckenschweinverlag Stralsund und der Zeitschrift „KunstLeuteKunst“ eine Nacht der Lyrik im Wolfgang-Koeppen-Haus. Es lesen: Nele Wichert aus Rostock, die als Lyrikmeisterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde; Gunter Lampe und Richard… Continue Reading „Lyriknacht im Literaturzentrum Koeppenhaus“

Klanggewitter

Franz Josef Czernin zählt zu den Dichtern, die sich selbst deuten können. Er sucht das Wesen der Dinge in den Worten, die sie bezeichnen, gleichsam unter Laborbedingungen. Jede Konnotation soll eine Konsequenz haben. Dabei entsteht ein Klanggewitter, das den Zuhörer Zuflucht im Erstaunen nehmen… Continue Reading „Klanggewitter“

Deutschlands erfolgreichster Lyriker

(so Rühmkorf) Robert Gernhardt wird am 13.12. 65. Es gratulieren: Nürnberger Zeitung (Nicholas Neu, dpa) 11.12.02 (und fast alle anderen).  

Wulf Kirsten lebt

heute in Weimar und gilt als einer der bedeutendsten Lyriker Deutschlands. Seit 1987****) hat er zahlreiche Gedicht- und Prosabände veröffentlicht. Martin Walser urteilte schon 1988 über ihn: „Der lebt ja nicht von Urteil, Idee, mediengerechter Apokalypse. Der lebt von Gegenständen, nächster Nähe. Der lebt… Continue Reading „Wulf Kirsten lebt“

Mal politisch,

meist aber voller Eros, Liebe und Zärtlichkeit schreiben diese Frauen. „Als ich ihre Liebesgedichte gemacht habe, war ich ein Jahr lang eine Frau“, sagt Dutli zu seiner Übersetzertätigkeit und beschreibt damit seine eigene Innigkeit, Vertrautheit, ja Verliebtheit zu den Texten. „Mit dem Strohhalm trinkst… Continue Reading „Mal politisch,“