Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
…jedenfalls kann es einem so scheinen, wenn man auf dem Portal „myspace“ ein Gedicht mit diesen pfui bäh „Unwörtern“ als Kommentar zu einem Videoclip hochladen möchte: Ein solches Erlebnis hatte Tom de Toys, als er ein neues „mobile trash art video“ auf seiner dortigen… Continue Reading „45. DRUGS & PRESIDENTS als „unerwünschte“ Wörter im Zensurprogramm“
„Die Gedichte der Lyrikerin Frederike Frei leben von ambivalenten Wortsymbiosen“, schreibt Judith Görs, Märkische Allgemeine: Dass Lyrik nicht zwingend in monotonen Vortragsräumen gelesen werden muss, bewies Schriftstellerin und Wortkünstlerin Frederike Frei am Sonntag im eigenen Garten. „Das hier ist erst einmal ein Probelauf“, stellte… Continue Reading „43. Garten-Lesung“
Auf einer Berliner Theaterpremiere, die einerseits eindrucksvoll und andererseits so verstörend war, dass, als der Schlussapplaus vorüber war, auch professionelle Verfertiger von Meinungen und Urteilen sich erst mal ein Getränk holen und dann, im Gespräch mit den anderen, langsam sich herantasten mussten an die… Continue Reading „39. Étrangeté“
(früher Poetry Nation) ist eine 1972 gegründete britische Lyrikzeitschrift, die sich der zeitgenössischen Poesie und der Tradition der „angloamerikanischen und europäischen Modernen“ verschrieben hat. Sie verficht das Werk der New York School (John Ashbery, Frank O’Hara und andere) und der „Antipodeans“ (Les Murray, Judith… Continue Reading „38. PN Review“
Tages- und Zeitungsgedichte von Marina D’Oro und Ursula Teicher-Maier „ich ist eine / andere ein spiel / der sinne und ideen“ (Marina D’Oro) „das Wort ist ein Hohlraum, bewohnbar im Fallen“ (Ursula Teicher-Maier) Die Wirklichkeit ist ein alter Hut. Dass jeder sich eine Welt… Continue Reading „37. Erfundene Wirklichkeiten“
Über den Start der Aktion „Poesie in die Stadt“ mit Beteiligung verschiedener Literaturhäuser berichtet mvregio und die Schweriner Volkszeitung. Auf Plakaten werden u.a. in Rostock chinesische Gedichte gezeigt.
Unbeachtet hätten sie viele Jahre lang in seinen Tagebüchern gesteckt, die Gedichte, die der Poet (und Maler) Bruno Epple aus dem Brunnen der Vergangenheit ans Licht gefördert hat und nun bescheiden „Gedichte nebenbei“ nennt. / Walter Neumann, Südkurier Bruno Epple: „Gedichte nebenbei“. Im Auftrage… Continue Reading „32. Gedichte nebenbei“
Martina Weber erhält für ihre Lyrik das erste Frankfurter Autorenstipendium. In der Begründung der ersten Jury des Stipendiums heißt es: „Ihre Gedichte leben von einer hohen sprachlichen Präzision und Anschaulichkeit. Sie greift die lange Tradition der Naturlyrik auf und führt sie selbstbewusst fort zu… Continue Reading „30. Frankfurter Autorenstipendium an Martina Weber“
Die Darmstädter Jury wählte Anna Louisa Karschs Liebesgedichte „Die Sapphischen Lieder“ (Wallstein-Verlag) zum Buch des Monats August. Seit 1952 vergibt in Darmstadt eine unabhängige Jury aus Schriftstellern, Journalisten und Literaturkritikern regelmäßig den Titel „Buch des Monats“ an ein neu erschienenes Werk, mit dem Ziel,… Continue Reading „29. „Sapphische Lieder“ der Karschin sind Buch des Monats“
Das Bieler Tagblatt bringt eine gute Nachricht (für mich): Eugen Gomringer, der als Vater der konkreten Poesie gilt, hat den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs des Rilke-Festivals Siders erhalten. Insgesamt wurden neun Preise und zwei lobende Erwähnungen vergeben. Im Text ist dann allerdings vor allem… Continue Reading „28. Lyrikwettbewerb des Rilke-Festivals Siders“
MDR FIGARO | 06.08.2009 | Diskutieren Sie mit! Wieviel DDR-Realität steckt in der DDR-Literatur? Der Lyriker Adolf Endler provozierte kurz vor seinem Tod mit der Aussage, vom literarischen Erbe der DDR werde nichts übrig bleiben. Der Grund: Sie spiegelte nicht die Realität wieder. MDR… Continue Reading „27. Letzte Endler-Debatte“
Alexander Krohn schreibt: Stefan Döring (geb. 1954), neben Bert Papenfuß, Jan Faktor und Sascha Anderson einer der wichtigsten Vertreter der späten DDR-Untergrund-Literatur, veröffentlichte in den 80ern ein Buch und in den 90ern noch eins. Zum Ausklang dieses Jahrzehnts erscheint nun «Drei Etüden». Distillery 33… Continue Reading „26. Döring-Etüden“
Als Leit-Lautung fiepte und kicherte ein Lachen Rabelaisscher und Chlebnikowscher Abkunft, das sich in scharfen Endreimschlägen und schrillen Lautballungen zum Hohnlachen steigerte und Grotesken hervortrieb. All dies wurde in der Lyrik zusammengestichelt in Reimketten, vernäht mit Polemikspitzen und intertextuellen Fäden zu Nahverwandten wie Paul… Continue Reading „25. Endlers Schrägsicht von außen-unten“
Schlappe sechsundvierzig Jahre, nachdem Hans J. König die ursprüngliche Version der 1924 verfassten [Schalke-]Hymne „Blau und weiß, wie lieb’ ich dich“ um zwei weitere Strophen ergänzt hatte, echauffieren sich Muslime nun über den kuriosen dritten Abschnitt dieses Schlagers, in dem es heißt: Mohammed war… Continue Reading „23. Falsche Farben“
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