Kategorie: Deutsch

10. 2010 Gedichte

„Mehr als 533 Gedichte sind zu diesem Zeitpunkt eine zufriedenstellende Zahl”, sagt Kift. „Damit wir wirklich 2010 Gedichte zusammenbekommen, müsste sich die Einsendungszahl aber noch erhöhen.” Besonders von Schülern und Lehrern erhofft sich Kift zukünftig mehr Gedichtvorschläge. Natürlich seien weiterhin auch alle anderen Castrop-Rauxeler… Continue Reading „10. 2010 Gedichte“

9. Neu in der Lettrétage

Mittwoch, 4. November 2009, 20 Uhr, Eintritt: 5,- Euro Junge Lyriker aus Lateinamerika: Maria Medrano (Argentinien), Hernan Bravo (Mexiko) und Raúl Hernández (Chile) Zweisprachige Lesung (spanisch/deutsch) In Zusammenarbeit mit dem lateinamerikanischen Poesiefestival Latinale Auch in diesem Jahr lädt die Lettrétage im Rahmen der Latinale… Continue Reading „9. Neu in der Lettrétage“

7. Lyriker und Essayist

Der Literaturwissenschaftler und Lyriker Harald Hartung hat am Samstag in Darmstadt den mit 12.500 Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay erhalten. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung würdigte Hartung im Rahmen ihrer Herbsttagung als „einen kundigen und sensiblen Dolmetscher der Poesie“.… Continue Reading „7. Lyriker und Essayist“

6. „Vor den ersten Sachen die letzten Dinge“

Vernissage Werkstatt für Kunstprojekte, Karl Heine Straße 46, Leipzig Mittwoch 4.11. 20.00 Uhr Artefakte einer langjährigen Kollaboration, begonnen zu DDR-Untergrund-Zeiten, fortgeführt in den Nischen des Jetzt. Bert Papenfuß, dichtende Leuchtgestalt der Prenzlauer Berg-Connection, und Ronald Lippok, Maler und Musiker (von Rosa Extra über Ornament&Verbrechen… Continue Reading „6. „Vor den ersten Sachen die letzten Dinge““

5. Meine Anthologie 1: Otfrid

Was líuto filu in flíze,     in managemo ágaleize    sie thaz in scríp gicleiptin,      thaz sie iro námon breittin; Es haben schon viele Leute Fleiß und manches Bemühen ernst und heiß auf allerlei Aufzeichnungen gewandt, damit ihr Name werde bekannt. wörtlich etwa so: Was… Continue Reading „5. Meine Anthologie 1: Otfrid“

4. 5. tEXTRAbatt am 10. november in stralsund

der 5. tEXTRAbatt steigt am 10. november 2009, wie immer um 19 uhr. das tEXTRAbatt-team hat diesmal den theologen und dichter peter michael pietsch sowie die photokünstlerin und dichterin carine thieme eingeladen. in ihrer performance werden die beiden autorInnen wort und bild zu novemberstimmigen… Continue Reading „4. 5. tEXTRAbatt am 10. november in stralsund“

3. „Junge Lyrik aus Sachsen“

Google streut breit und spült allerlei an den Strand, das um unsere Aufmerksamkeit buhlt. So gerade „Junge Lyrik aus Sachsen“, das interessiert mich ja. Die Einleitung ist dürftigst Disparates zusammenzwingend, was wenig wundert, weil gängige Münze im Netz: Junge Lyrik hat es schwer. Verlage… Continue Reading „3. „Junge Lyrik aus Sachsen““

2. „habe 1 punktuelle / Sprache erfunden“

„Meine Ärztin sagt“, so schreibt Friederike Mayröcker, „essen Sie ein Gedicht“. „Ich weisz nicht“, antwortet die Dichterin, „wie man es kocht“. Stefanie Kolowratnik-Seniow heißt die Ärztin, und sie ist nicht die Einzige, der Gedichte gewidmet werden, auch nicht die Einzige mit sperrigem Doppelnamen. Manchmal… Continue Reading „2. „habe 1 punktuelle / Sprache erfunden““

1. Lied von der Glocke

Mit dem Beginn dieses Jahrhunderts scheint das Ansehen der „Glocke“ vollends auf dem Tiefpunkt angekommen zu sein. Man erinnert sich ihrer gerade noch als Kuriosum. Als vor vier Jahren Schillers 200. Todestag nahte, wurde zwar ein eigenes Buch über die „Glocke“ angekündigt; aber es… Continue Reading „1. Lied von der Glocke“

171. Anthropotechniken

Sloterdijks Buch behandelt die Anthropotechniken, die Übungserfahrungen der modernen Gesellschaften, heraufgeleitet von Buddha und Sokrates, den großen Alten. Ein Orchester, vollbesetzt mit Asketen, Artisten, allesamt verkleidet als Dichter wie Kafka oder Philosophen wie Nietzsche, und Wittgenstein musiziert eine prachtvolle Symphonie, deren Anfangs- und Schlussakkord… Continue Reading „171. Anthropotechniken“

170. Rilke-Briefe

Schreibblockade und Seelenqualen nach dem Kriegsdienst: In mehr als 50 Briefen an Dichterkollegin Hertha König offenbarte Rilke seine „verletztliche“ Seite. Die Texte aus den Jahren von 1914 bis 1921 sind nun erschienen. / Die Presse 29.10.

169. außer.dem Nummer 16

…  ist da! Mit vielen prosaischen, experimentellen und lyrische Beiträgen … … 2 Heftpräsentationen in München und Darmstadt: – am Sonntag, 01. November in München, 17 Uhr Café GAP. Es lesen: Eric Giebel (Darmstadt), Carola Gruber (München), Michael Hüttenberger (Stedesdorf/Ostfriesland), Stefan Leichsenring (München), Danilo… Continue Reading „169. außer.dem Nummer 16“

168. Gedanken eines Übersetzers

Das Interesse an Übersetzungen der Werke italienischer Autoren bei österreichischen Verlagen ist gering. Vor allem Lyrik hat keine Chance. Hat doch nicht einmal die von Österreichern verfasste Lyrik eine Chance, sich auf dem hiesigen Büchermarkt zu behaupten. Veröffentlicht wird fremdsprachige Lyrik zumeist nur, wenn… Continue Reading „168. Gedanken eines Übersetzers“

167. Die Schweiz

Gynter Mödder, Bergheim/Erft            1942 Die Schweiz Ws st dr ntrschd zwschn dr Schwz nd dm Zntrlfrdhf vn Wn? D Schwz st dpplt s grß, br hlb s lstg. Gefunden in: Versnetze_zwei. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hg. v. Axel Kutsch. Weilerswist: Verlag Ralf Liebe 2009,… Continue Reading „167. Die Schweiz“

165. Eigensinn und Betrieb

ÜBER DEN WIDERSTAND Der Schriftsteller He-hei (Eckardt Henscheid) hielt es für verwerflich, Literaturpreise anzunehmen, während sein Kollege Ge-ga (Robert Gernhardt) nichts dabei fand. „Indem du dich mit dem Literaturbetrieb gemein machst, stärkst du ihn“, sagte He-hei. „Indem ich ihm Geld entziehe, schwäche ich ihn“,… Continue Reading „165. Eigensinn und Betrieb“