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Christine Lavant (* 4. Juli 1915 in Großedling bei St. Stefan im Lavanttal; † 7. Juni 1973 in Wolfsberg) Kaum habe ich die Lampe ausgelöscht gehn meine beiden dummen Augen über und eine Maus nagt unter meinem Bett.Doch greift dann niemand, wie bei meinen Schwestern, durchs Dunkel her und fragt: Bist du denn traurig? –Und niemand stellt… Continue Reading „Kaum habe ich die Lampe ausgelöscht“
Aufschäumender Traum, ich schwimme
oben. Der Schaumschläger ist ein Tenor,
er trägt die Arie von den Zitronen vor.
Das ist die Seifenstrophe.
#MargretKreidl
Weh ist ein Wort, das ich aus den Opern von Wagner
gelent habe. Man sagt es, wenn man gleichzeitig singen
und kreischen muss
Ein Tor schlug zu, der Mond hing schief,
Der Brunnen schlief, die Stadt war tot,
Der Ringplatz schlief, die Gasse schlief,
Der Mond hing schief und rot.
worüber…
muss eine dichterin schreiben damit
es die herzen der leser derart berührt
dass sie sich alle sofort und für immer
umarmen wollen
Es beginnt der Tag.
Er ließ sich nicht umgehen.
Die Pflanzen stranden
im Licht; reagieren
#AnjaUtler #otd #Huchelpreis
dem eigenen denken zu lauschen
als sei es ein fließband ohne produkte
in einer geisterfabrik ohne namen inmitten
der unendlichen landschaft ohne horizont
#TomdeToys
Die hohe Thüren auch verschwinden
Die Berg man fort nit mehr kan finden
Im Wasser ligen sie versenckt
Durch vngewitter gantz ertrenckt
WENN ICH MAL TOT BIN, LASST MICH BITTE RAUS,
Aus den Gesprächen über Poesie,
So gut wie Ulrich Zieger war ich nie,
Mein Überleben reichte für Applaus.
#ThomasKunst
Sieh, ich kehre wieder heim,
heim zu Opas Flugzeugleim
und zu Mutters Klieben.
Wenn sie nicht gestorben wär
wäre ich geblieben.
#OskarManigk
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