Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In der mondbeglänzten Stadt
saß ich nachts beim Weine,
komme heim und finde glatt
hier im Bett vier Beine.
Mein Gott, dass niemals ende
der Sand und das Meer
das Rauschen des Wassers,
das Licht des Himmels,
das Gebet des Menschen.
Ein wahnsinnig trauriges und genaues Gedicht aus Iran. Saber Sadipur mutterbereite dich auf besuch vor morgen werde ich frei sein und überall wird sich die nachricht verbreiten dass ein gefangener mit hilfe der soldaten des hinrichtungskommandos aus den löchern in seinem körper entkommen ist… Continue Reading „Morgen werde ich frei sein“
Jetzt wo rundherum Tod kriecht
und Pekannüsse sich in ihre Schalen drücken
verstecke ich mich im Hebräischen.
Nichts wird mir geschehen beim arglosen Schreiben
nichts wird mir geschehen
Wer nicht weiß, aber weiß, dass er nicht weiß,
kann sein lahmes Eselchen trotzdem ans Ziel bringen.
Is this the end?
I would ask your reflection
if it were there, but
on the water left behind as a
memento, a film has formed.
Is our love over?
If only I could ask of your phantom
reflected on the surface
of the pond we made
as a symbol of our love
welche Schrecken der Welt drohten, wenn die Dichter bessere Gedichte schrieben
Die Sehnsucht der Oliven nach der Ölpresse,
die Sehnsucht der Ölpresse nach den Krügen,
die Sehnsucht der Krüge nach dem Öl
Ich versuche, eine Stadt aus Liebe zu malen,
Die von aller Herrschergewalt frei ist,
In der nicht die Weiblichkeit geschlachtet
Und der Körper unterdrückt wird!!
Wenn ich mein Herz
nachdem wir uns vereint
mit früher vergleiche
wie seicht waren doch alle
meine Liebesgedanken
Ich töte nicht in wildem Haß,
doch schieß ich nicht daneben:
deckt dich die kalte Erde zu,
vielleicht bleib ich am Leben
#ManfredWinkler
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