Raunen hören

Ein aufgeschlagenes Buch zementiert die Teilung im Kopf.


Ich habe kürzlich etwas raunen hören, das ging so: Von Konstantin Ames erscheine derzeit gefühlt alle paar Wochen ein neuer Gedichtband. Ist doch erst im kleinen Verlag bei Carl-Walter Kottnik, Hamburg, 2015, sein [UEBER KUERZEN] erschienen (ein Buch, in dem der weiße Raum auffallend inszeniert wurde), lege er nun „schon wieder“ einen Band vor. Dicker, gehaltvoller und „zwitschernd“ vor Esprit erscheint dieser beim ersten Blättern, und keineswegs einge- oder gar überkürzt. Und es ist dies aber überraschenderweise nicht einmal der lange erwartete Band Saartiere, auf den wir (ich) schon seit, sagen wir, 2 Jahren warte(n). Oder ist er es doch? Einige Anspielungen im Buch lassen es vermuten. So oder so: Der Mann muss, so raunte es an mein Ohr, ja einiges in petto haben – einen Schwung Unveröffentlichtes! Es sehe nach Verlagsturbulenzen aus, nach Hinhaltung, nichts Genaues wisse man da, es lasse sich nur erahnen. Für Spekulationen, was, wo, wann, wie oder warum etwas (nicht) erscheinen wird, ist hier kein Platz. Von einer Trilogie ist länger schon die Rede, da folgt auf sTiL.e(ins) Art und Weltwaisen nun Teil 2 (zwi). Es scheint einmal mehr darauf hinauszulaufen, dass aller guten Dinge drei sind.

Ein Kopf, aufgeschlagen daliegend, kann sich einem Notizbuch mitteilen.

/ Armin Steigenberger, Signaturen

Konstantin Ames: sTiL.e(zwi)Schenspiele. Poesien. Saarbrücken (Saarländisches Künstlerhaus -Topicana Nr. 30) 2016. 108 Seiten. 12,00 Euro. 

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