Aus der Geschichte austreten,

sich selbst zuschauen – so hält es Jochen Kelter in seinen Gedichten, die zwischen 1997 und 2000 entstanden sind. Daher stehen nicht bedeutsame Angelegenheiten der äusseren Welt an, denn schreibend hat man sich zu den «Windlesern» geschlagen. Nachhaltig prägt sich anderes ein: «was sich gefügt hat / löst sich von selber / wir sehen zu / wie es langsam abtreibt / nichts ist gewollt alles / im Fluss Erinnerung». /Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ 11.7.02

Jochen Kelter: So ist dann Tag. Gedichte 1997-2000. Ithaka- Verlag, Stuttgart 2001. 120 S., Euro 12.-.

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