53. Alzpoetry

Erfunden hat die Alzpoetry der US-Amerikaner Gary Glazner, der in den 1980er Jahren in New York den ersten nationalen Poetry-Slam auf die Beine gestellt hatte und damit als Mitbegründer des modernen Dichterwettstreits gilt. Glazner entwickelte mit der Alzpoetry einen neuen Ansatz, der Menschen mit Alzheimer und ähnlichen Erkrankungen dazu motivieren soll, Gedichte zu hören, zu lesen und sogar selbst zu schreiben.

Seit 2004 wird das Alzpoetry-Projekt erfolgreich in den USA praktiziert. 2009 startete das deutsche Alzpoetry-Projekt unter der Leitung des Marburger Schriftstellers Lars Ruppel und mit Unterstützung der amerikanischen Botschaft in Berlin – und Pauline Füg hat sowohl Gary Glazner als auch Lars Ruppel am kommenden Dienstag um 16 Uhr im Eichstätter Studihaus live auf der Bühne. / Donaukurier 9.6.

52. Spruchbeutel und Lügner

Ein Kommentar von Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung:

Das Sparpaket ist nur bei den sozial Schwachen ein Sparpaket. Ansonsten ist es ein Windbeutel – und die Politiker, die es als „sozial ausgewogen“ bezeichnen, sind Spruchbeutel.

Die europäische Misere hat nichts mit der deutschen Sozialpolitik zu tun, die Bankenkrise auch nicht. Man kann den Euro nicht damit reparieren, dass man den Hartzern das Elterngeld streicht. Und man domestiziert den Finanzkapitalismus nicht damit, dass man den Wohngeldempfängern den Heizkostenzuschuss versagt.

(Und recht hat er; nur würde ich das schärfer benennen. Die wissen das nämlich auch, und deshalb nenne ich sie Lügner. Die Politiker lügen zuviel.)

51. Stadtschreiber

Neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim wird der Autor Thomas Rosenlöcher. Zur Begründung teilte die Jury mit, der 1947 in Dresden geborene Rosenlöcher sei ein herausragender Lyriker, Essayist und Erzähler.

Er fordere „mit einem scharfen ironischen Ton den Leser zu wachsamen Beobachtungen und aktivem politischen Denken“ heraus. Rosenlöcher sei ein „melancholischer Spötter“ und „verschmitzter Zeitgenosse“, für den Widerstand der Alltag sei. Faz.net

50. Europäische Verfassung in Versen

Wie heikel das Terrain offenbar ist, zeigt die Tatsache, dass kein Politiker der Einladung zum Gespräch gefolgt ist. Es liegen wohl zu viele semantische Stolpersteine an den Stränden des Mittelmeers. Umso bemerkenswerter, dass in den kommenden Tagen Autoren aus allen Ländern des Mittelmeerraumes in Berlin auftreten wollen.

Zu Anfang lasen Franzobel, Geert van Istendael und Ulf Stolterfoht, aus ihrer Europäischen Verfassung in Versen, an der mehr als 50 Autoren mitgewirkt haben. Der erste Paragraph der Verfassung lautet: „Von Anfang an schwitzt alles Chaos aus.“ Poesie, soll das wohl heißen, setzt auf ein Identitätsversprechen, das darauf aus ist, allerhand los zu werden. /Harry Nutt, FR 7.6.

49. Sprachwechsel

Global Literature ist eine Literatur in Bewegung, eine Literatur ohne festen Wohnsitz, eine Literatur der Unbehaustheit, sehr oft überdies eine Literatur der Nicht-Muttersprachlichkeit, die von Sprachwechslern geschrieben wird. Türken, Serben, Bosnier, Bulgaren, Ungarn, Tschechen, Russen wandern in die deutsche Sprache ein und mutieren zu deutschsprachigen Schriftstellern: Feridun Zaimoglu, Dimitre Dinev und Ilija Trojanow, Libuše Moniková, Wladimir Kaminer und Vladimir Vertlib, Terézia Mora und Saša Stanišić.

Die überwiegende Mehrzahl dieser Sprachwechsler wechselt allerdings ins Englische. Inder, Peruaner, Palästinenser, Äthiopier, Karibik-Bewohner, Kurden, Afghanen, Pakistani, Libanesen, Tamilen, Bangladescher, Somalier, Vietnamesen, Chinesen lassen ihre Herkunftssprachen hinter sich und beginnen, auf Englisch zu schreiben. Die führende Sprache der einstigen Kolonialherren ist zur Lingua franca der postkolonialen globalen Literatur geworden, ironischerweise.

Die Sprache, insbesondere das Englische, ist demokratisch. Man kann sich der englischsprachigen Literatur von überall her zugesellen: „Jeder kann die englische Sprache zu seiner Heimat erklären, und niemand kann aus ihr verbannt werden“, sagt etwa der Schriftsteller Aleksandar Hemon, ein gebürtiger Bosnier aus Sarajevo mit serbischen und ukrainischen Wurzeln, der in Chicago lebt und seine Bücher auf Englisch schreibt. / Sigrid Löffler in Falter : Buchbeilage 10/2010 vom 10.3.2010 (Seite 4)

48. Flaschenpost

Franketienne, durch das Erdbeben vom 12. Januar wurde ein großer Teil Haitis bis auf den Grund zerstört. Wie stark hat das Erdbeben auch das kulturelle Leben vernichtet?

Haiti steht zurzeit unter Vormundschaft. Es ist nicht souverän. Alle Entscheidungen werden von den Geldgeberländern getroffen. Die Pläne zum Wiederaufbau wurden von außen entwickelt, Autoritäten, die aus dem Innern Haitis kommen und scheinbar über Macht verfügen, haben komplizenhaft an diesem Vorgehen mitgewirkt. Der Erziehung, einer der wichtigsten Säulen der haitianischen Kultur, wurde in diesen internationalen Plänen ein allzu geringer Platz eingeräumt.

Welche Möglichkeiten sehen Sie für sich als Schriftsteller, der seit fünfzig Jahren das kulturelle Leben Haitis mitgeprägt hat, auf den Wiederaufbau Einfluss zu nehmen?

Jedes Kunstwerk, jeder literarische Text ist wie eine Flaschenpost, die man ins Meer geworfen hat. Es gibt keinerlei Gewissheit, dass die Botschaft eines Tages gehört wird. Wer das behauptet, ist eher ein politischer Aktivist, der die Feder gegen ein Gewehr einzutauschen sucht. Mit der Feder kann man jedoch niemanden zwingen, sein Verhalten zu ändern. Was kann der Satz eines Schriftstellers zum Beispiel gegen die Amerikaner ausrichten, wenn gleichzeitig das eigene Volk unter Zelten ausharrt und auf Trinkwasser wartet! Dieses Volk richtet heute seine Hilferufe nicht mehr an Legba (Vodou-Gott, Hüter des Weges) und Ogoun-Ferraille (Kriegsgott), sondern an Jesus. Es löst sich damit von den eigenen Wurzeln.

Der Französisch und Kreolisch schreibende haitianische Schriftsteller Franketienne im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, 8.6.

Vgl. L&Poe 2005 Aug #86. Inselpreis

47. Häftlinge ver’dichten‘ Castrop-Rauxel

Wie berichtet, wird im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 jeder der 53 Städte und Gemeinden eine spezielle Zeit eingeräumt, in der sie ihre Ideen zu Ruhr 2010 präsentieren können. „Vom 20. Juni bis Ende August 2010 zeigt sich Castrop-Rauxel dank einer Idee seines Autors Roy Kift kreuz und quer ‘vers’ siert. Zeilen über Zeilen in Geschäfts- und Häuserzeilen: 2010 Gedichte ver’dichten’ Cafés, Restaurants, Schaufenster, Krankenhäuser, Seniorenbegegnungsstätten, Hotels und Kulturzentren zu Poesie-Oasen“ heißt es auf der Internetseite http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet. „Poesie-Pfade führen zu Poesie-Stationen, zu Künstlern und Kulturschaffenden der Stadt.“ Und natürlich werden viele Helfer benötigt, um die Gedichte auch dort anzubringen, wo sie die Menschen über Wochen erfreuen sollen. „Von uns fahren sechs Gefangene am 17. und 18. Juni durch die Stadt, um die Gedichte an den vorgeschriebenen Pfaden anzubringen“, sagt Sauer und freut sich, dass der Meisenhof*) seinen Beitrag zur Kulturhauptstadt leisten kann. / derwesten.de

*) der Musenhof, hatte ich beim Überfliegen gelesen

46. LITERARISCHE ALPHABETE

15. Juni 2010, 20 Uhr in der Sächsischen Akademie der Künste (Blockhaus), Neustädter Markt 19, Dresden

Gustav Januš (St. Jakob im Rosental) liest aus seinem neuen Buch „Wort, verwandelt in Farben“ und spricht mit Patrick Gorre über seine Kindheitssprache Slowenisch und die Suche nach Orten, die vorher nicht da waren

Kein Geringerer als Peter Handke ist es, der die Gedichte des slowenischsprachigen österreichischen Schriftstellers Gustav Januš seit Jahren ins Deutsche übersetzt. Und der über den Dichter gesagt hat, daß es „vielleicht das Absichtslose, Willen-lose; das Eigen-Mächtige“ sei, worin dessen Texte sich von denen Anderer unterscheiden.

Gustav Januš ist ein Dichter, der dem Schönen auf der Spur ist; und er ist das, was man gemeinhin eine Doppelbegabung nennt. Denn der gelernte Lehrer für Slowenisch, Zeichnen, Chemie und Physik hat immer auch gemalt: neben seinen Gedichtbänden stapeln sich die Kataloge seiner zahlreichen Ausstellungen. Als Maler mit einer unverwechselbaren Bildsprache ist er längst über Österreich hinaus bekannt. Für Janus gehört beides, die Poesie und die Malerei, zusammen; in beidem sucht er „nach Zuständen oder Orten, die vorher nicht da waren.“

Gustav Janus ist einer, der Grenzen überschreitet und Ränder erkundet. Alltägliches und Transzendetes und ein wacher Sinn für die uns umgebende Natur finden in seinen Gedichten zueinander. 1984 wurde dem Lyriker der renommierte Petrarca-Preis zugesprochen. In einem seiner Gedichte heißt es: „Gleich Hundeaugen / glimmen nachts die Sterne / und gehen in aller Herrgottsfrühe in Flammen auf, / wenn ich mir die Hände wasche.“

Gustav Januš lebt heute in St. Jakob im Rosental, nahe der Grenze zu Slowenien.

Gedicht bei zeit.de

45. „Deutschland sucht die größte Schnauze“

Tach liebe Leute, das ist eine Preisfrage bei der man gewinnt, wenn denn das Jahrzehnt im richtigen Jahrhundert genannt wird, oder der Autor. Einsendeschluß für „Deutschland sucht die größte Schnauze“ 12 Juni 2010

–>

„Nicht allen Staatsumwälzungen gehen Zeichen und Warnungen voraus;
es gibt auch politische Donnerschläge aus blauem Himmel, der
freilich nur blau ist für Diejenigen, welche kurzsichtig nur das
Nächste sehen, und nicht, was hinter den Bergen ist. Die Machthaber
in Deutschland hatten sich gewöhnt, das Volk für eine Uhr
anzusehen, und für eine Sache ihres Beliebens, den Zeiger daran
jetzt etwas vorwärts und dann wieder drei mal so viel rückwärts zu
drehen. In Deutschland gab es zwar seit lange Zeichen und Warnungen
genug für den Sehenden; aber die …“

Rainer Wieczorek (Künstler/Soziologe/DADAsoph) www.rainerwieczorek.de

POSTANSCHRIFT: „Produzentengalerie Rainer Wieczorek“ Reuterstr. 85 in 12053 Berlin, 030  61 3456 2

„Evolutionsbüro“ Greifswalderstr. 20
mit „Streikposten 2“ und der „KUNSTdemokratie“

44. Wie das Kitzeln von Forellen

Schon der erste Vers kann ein Druckgefühl hinter den Augen auslösen. Romane und Filme katapultieren einen, rastlos modern, wie sie sind, vorwärts ode rückwärts durch die Zeit, über Tage, Jahre oder gar Generationen hinweg. Die Lyrik hingegen mit ihren Eindrücken und Urteilen balanciert auf der Nadelspitze des Augenblicks. Sich verlangsamen, vollkommen innehalten, um ein Gedicht zu lesen und zu verstehen, das ist, als erwerbe man althergebrachte Fertigkeiten wie das Kitzeln von Forellen oder das Errichten von Trockenmauern.“ (Ian McEwan: Saturday, S. 178)

Gefunden von Wilhelm Fink, Hamburg

43. Arbeiterliteratur

Nagut, man könnte jetzt diskutieren, ob die Gedichte von Lorine Niedecker und Emily Dickinson, die Bill Murray dem guten Dutzend verblüffter Bauarbeiter im Rohbau des Poet’s House in Manhattan, Battery Park, vorträgt, strenggenommen tatsächlich in die Kategorie “Arbeiterliteratur” fallen. ABER: Sieht es nicht verdammt nach Arbeiterliteratur aus? / goldmag.de

(Klicken, Video ansehen!)

42. Einsendeschluss für den 18. open mike

Am 15. Juli 2010 ist Einsendeschluss für den 18. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik. Der open mike wird ausgeschrieben von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation und ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind und noch keine eigene Buchpublikation vorzuweisen haben. Berücksichtigung finden kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem längeren Text ODER Lyrik.

Lektoren aus renommierten Verlagen wählen die Teilnehmer aus, die am 13. und 14. November 2010 zu einer öffentlichen Lesung nach Berlin eingeladen werden. Die Autoren-Jury vergibt einenPreis für Lyrik und zwei Preise für Prosa in der Gesamthöhe von 7.500 EUR.

Kurzbeschreibung der Teilnahmebedingungen:

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Formatvorgabe: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. ä. erscheinen. Eine kurze Biographie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Genaue Teilnahmebedingungen für den 18. open mike im Internet unter www.literaturwerkstatt.org

Einsendeschluss der Texte: 15. Juli 2010 (Datum des Poststempels)

Einsendungen unter dem Kennwort „open mike“ an:
Literaturwerkstatt Berlin

Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)

10435 Berlin

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.

41. Ackermanns Lied vom Tod

Die Deutsche Bank wettet auf den Tod. Seit 2005 verkauft sie Fonds, die sich für Anleger rechnen, wenn Lebensversicherungen früh ausgezahlt werden.

So klingt Lyrik: „Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken“ beginnt der Prospekt, in dem die Deutsche Bank ihr Fonds-Produkt „Kompass Life“ beschreibt. Die Worte stammen vom portugiesischen Seefahrer Magellan. Dazu: nautische Karten und nostalgische Zweimaster, die gen Sonnenaufgang segeln. Entdeckerdrang, Perfektion – die Bank hat tief in die Marketingkiste gegriffen, um ihren Fonds ins rechte Licht zu rücken. „Die Erträge aus dem Kompass Life Fonds werden voraussichtlich weitgehend unabhängig von Wind und Wetter und dem Wechsel von Sonne und Regen an den Aktien-, Immobilien- oder Rohstoffmärkten sein“, dichtete die Lyrik-Abteilung der Bank noch hinzu. / Handelsblatt

40. Ensemble Alternance: Zwischen Lyrik und Musik

Dienstag, 08 Juni 2010

Einlass 19:00, Beginn 20:00 Uhr

sendesaal bremen

Das Konzert ergründet die Beziehungen zwischen Lyrik und zeitgenössischer Musik, die sich in der zweiten Hälfte des 20ten Jahrhunderts eigenartig gelockert haben. Eine mögliche Erklärung für diese Abkehr ist sicher die ästhetische Entwicklung beider Ausdrucksformen, die komplexe Ausformung der entwickelten Hilfsmittel sowie die unterschiedlichen Produktionsstätten. Nur noch wenige zeitgenössische Komponisten suchen weiterhin in der Lyrik ihre Inspirationsquelle, einen signifikanten Widerhall – also einen „Wesensverbündeten“, wie es René Char nannte. In diesem Sinn hat das Ensemble Alternance ein Programm zusammengestellt, das Dichter und Musiker zusammenführt, um aktuelle Konvergenzen hörbar zu machen.

Programm :

Klaus Huber Plainte – Lieber spaltet mein Herz
für Flöte, Viola d’Amore – 6′
Text : Ossip Mandelstam (1)

Raphaël Cendo Furia – Uraufführung
für Violoncello und Klavier – 11’
Text : Jean Daive (2)

Klaus Huber Askese
für Flöte, Sprechstimme, Tonband – 6’
Text : Günter Grass (3)

Philipp Maintz Trawl – Uraufführung
für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier – 13’
Auftragswerk der Ernst von Siemens Stiftung
Text : Ron Winkler (4)

Ensemble Alternance:
Frédéric Baldassare – Violoncello
Jeanne-Marie Conquer – Violine
Jean-Marie Cottet – Klavier
Dirk Descheemaeker – Klarinette
Jean-Luc Menet – Flöte

39. Poetik-Dozentur

Zum Sommersemester 2010 richtet die Universität in Landau eine Poetik-Dozentur ein. Unter dem Motto „LITERATUR jetzt!“ kommen künftig namhafte Literaten jedes Semester nach Landau und stellen dabei ihre Werke vor. Erste Inhaber der Dozentur: Der Dichter Eugen Gomringer und seine Tochter Nora. Vom 15. bis 17. Juni 2010 stehen Lesungen und Literaturperformances auf dem Programm.

Für das kommende Wintersemester ist die Landauer Poetik-Dozentur an die Schriftstellerin Theresia Walser, die Tochter von Martin Walser, und ihren Mann Karl-Heinz Ott verliehen worden. / idw

Veranstaltungen im Rahmen der Poetik-Dozentur:
15. Juni // Audimax der Universität // 20.00 Uhr
Nora Gomringer // Poetry Slam // Lyrik und Larynx: Die Sprechdichtung!

16. Juni // Audimax der Universität // 20.00 Uhr
Eugen Gomringer // Poetik-Vorlesung: Überlegungen zur Realität der Poesie

17. Juni // Universum Kino Landau // 20.00 Uhr
Gomringer hoch2 // Konkrete Poesie gibt Laut!
Texte von und mit Eugen und Nora Gomringer & Baby Sommer Jazz Percussion.